ABSCHIEBUNG FAMILIE IQBALI STOPPEN


ABSCHIEBUNG FAMILIE IQBALI STOPPEN
Das Problem
Die kurdische Familie Iqbali floh 2017 aus Angst vor Krieg, Gewalt und Verfolgung aus dem Irak nach Deutschland. Seither leben Mutter Gula und Vater Sarbaz mit den vier Kindern Muhamad (11), Mansa (10), Mubin (7) und Maria (2) in Stuttgart. Vater Sarbaz arbeitet bei der "Tafel", Muhamad und Mansa gehen in eine Grundschule in Stuttgart Botnang, Mubin besucht einen Kindergarten, hat ab August einen Platz in der Grundschule. Seit vier Jahren lebt die Familie hervorragend integriert mit festem Freundeskreis in Stuttgart, die Eltern besuchten Sprachkurse, die Kinder sprechen einwandfrei Deutsch.
Auf ihrer Flucht nach Deutschland verlor sich die Familie nachts aus den Augen. Vater Sarbaz wurde mit Mubin (damals 3) von Beamten aufgegriffen, nach Bulgarien gebracht, 7 Tage eingesperrt, ihnen wurden gewaltsam Fingerabdrücke genommen. Aufgrund des Dublin-Verfahrens steht der gesamten Familie eine Abschiebung nach Bulgarien bevor, ohne dass die Hälfte der Familie Bulgarien je betreten hat.
In Bulgarien erwartet die Familie ein fremdes Land mit fremder Sprache, die Unterbringung in einer Sammelunterkunft, in der 3 mal am Tag "abgepacktes Essen" und "Sanitärpakete" verteilt werden. Ein sofortiger Zugang zur ärztlichen Versorgung wird nicht gewährleistet. Vater Sarbaz leidet unter der Krankheit "Epilepsie" und erleidet regelmäßig Anfälle, er ist auf Medikamente angewiesen.
Ich begleite die Familie seit ihrer Ankunft in Deutschland. Von Beginn an zeigte die Familie ein großes Interesse an dem Land Deutschland, der Kultur, den Menschen und der Sprache. Die Eltern belegten Deutschkurse und achteten stets auf das Wohl und die Integration ihrer Kinder. Es ist die warmherzigste, großzügigste und wundervollste Familie, die mir je begegnet ist. Bis heute laden sie Ehrenamtliche, die ihnen bei der Ankunft in Deutschland zur Seite standen, regelmäßig zu sich nach Hause in ihre liebevoll eingerichtete 3-Zimmer-Wohnung in Stuttgart-Botnang zum Essen ein. Die Kinder gehen gerne zur Schule und treffen sich danach mit ihren Freunden, am liebsten besuchen sie die Tiere der Jugendfarm. Sie sprechen mittlerweile besser Deutsch als ihre Muttersprache Kurdisch, für sie ist das Land Deutschland ihr Zuhause.
Es ist unbegreiflich wie eine so engagierte, integrierte Familie nach vier Jahren in ein fremdes Land abgeschoben werden kann.
Eine Abschiebung würde bedeuten, dass die Familie ihre Wohnung, ihre Freunde, ihr neu aufgebautes Zuhause, ihr neu gewonnenes Leben erneut verlieren würde.
Bitte helft dies zu vermeiden!
Wir fordern hiermit das Verfahren der Familie Iqbali im nationalen Asylverfahren in Deutschland fortzuführen statt in Bulgarien.
19.815
Das Problem
Die kurdische Familie Iqbali floh 2017 aus Angst vor Krieg, Gewalt und Verfolgung aus dem Irak nach Deutschland. Seither leben Mutter Gula und Vater Sarbaz mit den vier Kindern Muhamad (11), Mansa (10), Mubin (7) und Maria (2) in Stuttgart. Vater Sarbaz arbeitet bei der "Tafel", Muhamad und Mansa gehen in eine Grundschule in Stuttgart Botnang, Mubin besucht einen Kindergarten, hat ab August einen Platz in der Grundschule. Seit vier Jahren lebt die Familie hervorragend integriert mit festem Freundeskreis in Stuttgart, die Eltern besuchten Sprachkurse, die Kinder sprechen einwandfrei Deutsch.
Auf ihrer Flucht nach Deutschland verlor sich die Familie nachts aus den Augen. Vater Sarbaz wurde mit Mubin (damals 3) von Beamten aufgegriffen, nach Bulgarien gebracht, 7 Tage eingesperrt, ihnen wurden gewaltsam Fingerabdrücke genommen. Aufgrund des Dublin-Verfahrens steht der gesamten Familie eine Abschiebung nach Bulgarien bevor, ohne dass die Hälfte der Familie Bulgarien je betreten hat.
In Bulgarien erwartet die Familie ein fremdes Land mit fremder Sprache, die Unterbringung in einer Sammelunterkunft, in der 3 mal am Tag "abgepacktes Essen" und "Sanitärpakete" verteilt werden. Ein sofortiger Zugang zur ärztlichen Versorgung wird nicht gewährleistet. Vater Sarbaz leidet unter der Krankheit "Epilepsie" und erleidet regelmäßig Anfälle, er ist auf Medikamente angewiesen.
Ich begleite die Familie seit ihrer Ankunft in Deutschland. Von Beginn an zeigte die Familie ein großes Interesse an dem Land Deutschland, der Kultur, den Menschen und der Sprache. Die Eltern belegten Deutschkurse und achteten stets auf das Wohl und die Integration ihrer Kinder. Es ist die warmherzigste, großzügigste und wundervollste Familie, die mir je begegnet ist. Bis heute laden sie Ehrenamtliche, die ihnen bei der Ankunft in Deutschland zur Seite standen, regelmäßig zu sich nach Hause in ihre liebevoll eingerichtete 3-Zimmer-Wohnung in Stuttgart-Botnang zum Essen ein. Die Kinder gehen gerne zur Schule und treffen sich danach mit ihren Freunden, am liebsten besuchen sie die Tiere der Jugendfarm. Sie sprechen mittlerweile besser Deutsch als ihre Muttersprache Kurdisch, für sie ist das Land Deutschland ihr Zuhause.
Es ist unbegreiflich wie eine so engagierte, integrierte Familie nach vier Jahren in ein fremdes Land abgeschoben werden kann.
Eine Abschiebung würde bedeuten, dass die Familie ihre Wohnung, ihre Freunde, ihr neu aufgebautes Zuhause, ihr neu gewonnenes Leben erneut verlieren würde.
Bitte helft dies zu vermeiden!
Wir fordern hiermit das Verfahren der Familie Iqbali im nationalen Asylverfahren in Deutschland fortzuführen statt in Bulgarien.
19.815
Die Entscheidungsträger*innen
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 15. August 2021 erstellt