CO2 - Heizkosten-Pauschale für Pflegebedürftige, Behinderte und Rentner

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 200.


Bei den aktuellen Diskussionen darüber, wie die neuen Klimaschutzgesetze sozialverträglich umgesetzt werden können, wird eine Bevölkerungsgruppe sträflich vernachlässigt: Die älteren, pflegebedürftigen und behinderten Menschen!

Warum?

Weil man bislang nur Berufstätigen mit Pendler-Pauschalen und verbilligten Fahrkarten für den ÖPNV entgegenkommt.
Zusätzlich wäre zu erwähnen, dass Berufstätige meist tagsüber nicht zuhause sind und deshalb die Heizungsthermostate für die Dauer ihrer Abwesenheit auf eine niedrigere Temperatur einstellen können, um dadurch Kosten einzusparen.

Die obengenannte Bevölkerungsgruppe jedoch verbringt den grössten Teil des Tages zuhause und benötigt dort, auch wegen meist stark eingeschränkter Beweglichkeit und einem altersbedingten Bedarf an einer etwas höheren Raumtemperatur mehr Heizungsleistung als der Berufstätige.
Und diesen zusätzlichen Bedarf soll sie dann noch aus einer Rente bestreiten, die meist niedriger ist als ein normales Einkommen!

Deshalb wäre es eine Frage der Gerechtigkeit, diesen Menschen ebenfalls eine finanzielle Unterstützung für die durch die CO2-Steuern verursachten Mehrkosten zukommen zu lassen.

Eine Bedarfsprüfung liesse sich sehr leicht durch das Vorlegen eines Schwerbehindertenausweises oder den Nachweis des Pflegegrades durchführen und die Unterstützung könnte durch einen Pauschalbetrag erfolgen, der aufgrund der bewohnten Quadratmeterzahl der Wohnung berechnet und natürlich regelmässig an die steigenden Kosten für Erdgas oder Heizöl angepasst werden müsste.