Erfolg

Dreht der Massentierhaltung den Güllehahn ab! Schützt Umwelt, Tiere und unsere Gesundheit!

Diese Petition war mit 43.507 Unterstützer*innen erfolgreich!


Viel zu viele Schweine und Hühner auf viel zu wenig Raum. Millionen Tonnen Gülle und Mist, die jedes Jahr anfallen und von den Pflanzen nicht mehr aufgenommen werden können. Gesundheitsschädliches Nitrat, das aus dem Trinkwasser gefiltert werden muss - das ist die Realität in Deutschland 2020. Die Agrarpolitik hat unsere Landwirtschaft in eine Sackgasse manövriert, in der nur noch Profite fürs Überleben zählen. Nachhaltiger Anbau von Lebensmitteln und die umweltschonende Haltung von Tieren müssen sich endlich wieder lohnen! Die Massentierhaltung ist nicht mehr zukunftsfähig. Wir wollen ihr deshalb den Güllehahn abdrehen.

Ich fordere gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe den Bundesrat auf: Stimmen Sie am 3. April der neuen Düngeverordnung zu, und schützen Sie unser Trinkwasser, unsere Umwelt und die Tiere!

Bitte unterstütze auch du diese Forderung mit deiner Stimme!

Die Gülleflut aus der Massentierhaltung verseucht unser Grund- und Trinkwasser immer stärker. Seit unglaublichen 30 Jahren verschleppt Deutschland wirksame Maßnahmen zum Schutz des EU-weiten Nitratgrenzwerts und hat deshalb bereits seit 2018 eine Klage der EU am Hals – zu Recht. Es drohen 857.000 Euro Strafe pro Tag (!). Zur Kasse gebeten werden wir Steuerzahler*innen!

Das werden wir nicht akzeptieren. Nach dem dritten Anlauf wird am 3. April nun die neue Düngeverordnung verabschiedet. Sie regelt, wie viel Gülle ein Betrieb wo ausbringen darf. Wir halten es für absolut essentiell, dass der Bundesrat dieser Verordnung zustimmt. Es geht darum, Strafzahlungen abzuwenden und Anreize für eine natur- und tierfreundliche Landwirtschaft zu schaffen. Diese Düngeverordnung ist nicht perfekt, aber ein notwendiger erster Schritt. Als nächstes müssen zahlreiche verbleibende Ausnahmen gestrichen werden, beispielsweise für Sonderkulturen und Dauergrünland.

Langfristig brauchen wir endlich ein Umdenken in der Tierhaltung – und den Abschied von der Massentierhaltung – für unsere Umwelt, die Tiere und für unser Grundwasser. Auch die neue Düngeverordnung muss immer wieder auf Wirksamkeit überprüft und gegebenenfalls durch zusätzliche Maßnahmen ergänzt werden. Denn es muss verhindert werden, dass kleine Bauernhöfe nach und nach von riesigen Agrarverbänden abgehängt werden. In der Schweinhaltung ist die Anzahl der Betriebe zwischen 2010 und 2019 um ein Drittel zurückgegangen, aber die Menge der gehaltenen Schweine ist fast konstant geblieben.

Die Umweltfolgen der jetzigen Landwirtschaft gehen auf unsere Kosten: Jede/r Bürger/in zahlt 144 Euro im Jahr für Agrarsubventionen. Hinzu kommen steigende Wasserpreise, wenn die Wasserversorger Nitrat aus dem Wasser filtern müssen. Die Trinkwasser-Preise steigen um bis zu 134 Euro pro Haushalt im Jahr. Damit muss Schluss sein! Wir wollen nicht länger den Geldbeutel hinhalten für eine Landwirtschaft, die nur auf Kosten der Umwelt existieren kann. Wir wollen eine Agrarwende für die Umwelt, die Tiere, die Landwirt*innen und uns!

Diese Turbo-Landwirtschaft und das Verschleppen des Nitrat-Problems müssen jetzt ein Ende haben! Bitte unterstützt uns deshalb heute bei dieser Petition und macht dem Bundesrat deutlich: Wir brauchen endlich eine wirksame Düngeverordnung! Am 3. April muss der erste Schritt in diese Richtung getan werden.           

Wir zählen auf eure Unterstützung. Vielen Dank!

Euer Sarah Wiener und die Deutsche Umwelthilfe e.V.

 

PS: Als gemeinnütziger Verein ist die Deutsche Umwelthilfe e.V. auf Spendengelder angewiesen, um wirksam für eine naturverträgliche Landwirtschaft kämpfen zu können. Über eure Unterstützung würde sie sich sehr freuen: www.duh.de/spenden/



Heute: Sarah Wiener und die Deutsche Umwelthilfe e.V. verlässt sich auf Sie

Sarah Wiener und die Deutsche Umwelthilfe e.V. benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Bundesratspräsident Dietmar Woidke: Dreht der Massentierhaltung den Güllehahn ab! Schützt Umwelt, Tiere und unsere Gesundheit!”. Jetzt machen Sie Sarah Wiener und die Deutsche Umwelthilfe e.V. und 43.506 Unterstützer*innen mit.