Differenzierung notwendig: EMS-Studios/Mikrostudios sind keine Großsportstätten!

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Nikola Jovanov hat diese Petition an Bundesrat (Petitionsstelle) gestartet.

Aktuell werden EMS- und Mikrostudios behandelt, wie größere Fitness-Studios und Sportstätten. Wir fordern eine deutliche Differenzierung zwischen Mikrostudios und großen Fitnessstudios sowie sonstigen Sportstätten.

Wir fordern insbesondere die politischen Entscheidungsgeber auf, Sportstätten in Deutschland künftig nach inhaltlichen und strukturellen Unterschieden zu filtern (Art und Größe) und nicht nach Kategorien zu pauschalisieren (Sportstätte). Zusätzlich soll auch nach ihrem Nutzen differenziert werden.

Insbesondere in EMS-Studios stehen Gesundheitsförderung und Prävention im Vordergrund.

Neben den Angestellten und Betreibern der Studios sind auch die aktuell ca. 160.000 registrierten Mitglieder, welche zum Großteil in systemrelevanten Bereichen tätig sind und mit dem Training einen wichtigen Beitrag zum Erhalt ihrer physischen und psychischen Gesundheit leisten betroffen.

Begründung

Aktuell werden EMS- und Mikrostudios behandelt, wie größere Fitness-Studios und Sportstätten.

So mussten diese beim sog. "Corona Lock-Down" zwischen März und Mai bzw. Juni 2020 ebenfalls komplett schließen.

Es besteht keine Vergleichbarkeit zu großen Fitnessstudios.

Insbesondere aus folgenden Gründen:

Die Gesamtfläche eines EMS-Studios ist deutlich geringer (durchschnittlich ca. 100m²). In der Regel umfassen Gruppen max. 4 Mitglieder. Auch ist die Gesamt-Studiofrequentierung viel geringer.

Terminvereinbarung zwingend: Zudem kommen Kunden nur auf Termin. 

Kein freies Training: Mitglieder trainieren in diesen Studios immer unter Anleitung eines zertifizierten Trainers.

Kein Platzwechsel: Das Bewegungsprogramm erfolgt auf einer festgelegten Fläche.
Alle bekannten und geforderten Hygienemaßnahmen können problemlos eingehalten werden. Lüften und der Einsatz von Luftfilteranlagen ist aufgrund der geringeren Raumgrößen und Gesamtflächen optimal realisierbar. Somit kann während des Personal Trainings die Ansteckung mit Covid-19 drastisch minimiert werden.

Bislang sind keine Infektionsgeschehnisse aus derartigen Studios dokumentiert.

Das VG München (AZ M26 E20.2170) hat in seinem Beschluss vom 28.05.2020 bereits den therapeutischen Wert der Dienstleistung bescheinigt und u.a. auf die Grundrechtsverletzung gem. Art 3. Abs. 1 Grundgesetz hingewiesen. Hauptpunkt der Streitsache war die Zulässigkeit von Sportangeboten für Kleingruppen unter Auflagen.

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