Bruch mit den rechtslastigen und militaristischen Traditionen der Garnisonkirche Potsdam

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 1.500.


Wiederaufbau Garnisonkirche Potsdam: Bruch statt Kontinuität –Notwendig ist ein Lernort anstelle eines Identifikationsorts

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Frank Walter Steinmeier, sehr geehrte Frau Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, sehr geehrter Herr Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister der Stadt Potsdam Mike Schubert,

mit Ihrer Unterstützung bzw. der Unterstützung Ihrer Amtsvorgänger wurde 2017 mit dem Wiederaufbau der Garnisonkirche begonnen. Das Nutzungskonzept für den Wiederaufbau folgte der Idee eines „Versöhnungszentrums“ und Ortes der Friedensarbeit. Der Bau soll ein Lernort der deutschen Geschichte werden. Wenn es nur darum ginge, warum braucht es dafür den Wiederaufbau der Garnisonkirche in der historischen Gestalt? Warum kann man sich dann nicht ergebnisoffen auf die Suche machen, was heute eine angemessene bauliche Form für diesen Zweck an diesem Ort sei? Doch für die Verfechter des Projektes ist die Wiedergewinnung der historischen baulichen Form das Primäre, und das Nutzungskonzept dient dazu, diesen Wunsch angesichts der Problematik des Ortes gesellschaftlich erträglich werden zu lassen. Die Idee von Frieden und Versöhnung wird so konterkariert, da man mit dem Vorhaben bewusst in Kauf nimmt, in Stadt und Kirche Unfrieden zu stiften. Und mehr noch: mit unlauteren Mitteln entledigen sich die Projektbefürworter ihrer Kritiker. 2014 haben sie den Bürgerentscheid zur Garnisonkirche durch einen parlamentarischen Trick ausgehebelt, indem sie im Stadtrat anders abgestimmt haben als dies ihrer tatsächlichen Überzeugung entspricht.

Nicht nur architektonisch, sondern auch ideell setzt die Stiftung Garnisonkirche auf Kontinuität. In einem ihrer Flyer heißt es, die Garnisonkirche stehe „für christlich verantwortetes  Handeln für die Gemeinschaft, für die Verbindung von christlichem Glauben und ‚preußischen Tugenden‘“. Doch diese Kirche war nicht nur ein zentraler Identitätsort in der Zeit des Nationalsozialismus, sondern hier wurden bereits während der Ära des Wilhelminismus die deutschen Kolonialkriege einschließlich des Völkermordes an den Herero und Nama gesegnet. In der Weimarer Republik diente sie als Treffpunkt und Symbolort antidemokratischer, antisemitischer, nationalistischer und rechtsradikaler Kräfte. Bis heute hat das Wiederaufbauprojekt keinen überzeugenden Trennstrich zu diesen problematischen Traditionen des Ortes gezogen. Doch gerade jetzt, wo das Projekt bereits erbaut wird, ist ein solcher unabdingbar. Wir fordern:

-       Abriss des 1991 in Potsdam errichteten Glockenspiels

-       Keine Nachbildung von Waffen als Schmuckelemente

-       Eine Änderung der Trägerschaft

 

Abriss des Glockenspiels

1991 schenkte die von dem rechtsradikalen Oberstleutnant der Bundeswehr Max Klaar initiierte und geleitete Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel e.V. der Stadt Potsdam den Nachbau des Glockenspiels der Garnisonkirche. Als Beginn der Wiederaufbauinitiative wurde das Carillon in unmittelbarer Nähe zu ihrem historischen Standort aufgebaut und seitdem von der Stadt genutzt. Während die Stadt die Widmungen an die ehemaligen deutschen Ostgebiete an sieben Glocken stillschweigend entfernen ließ, blieben eine Reihe revisionistischer, rechtsradikaler und militaristischer Widmungen bis heute erhalten. So ehrt das Glockenspiel den Kyffhäuserbund, den Verband deutscher Soldaten, die Schlesischen Truppen (mit dem Zusatz: „Kein Unglück Ewigk“), den ehemaligen Berliner Polizeipräsidenten Karl Ludwig Friedrich von Hinckeldey und den in Deutschland problematischen Spruch „suum cuique“ (Jedem das Seine). Noch in den vergangenen Jahren nahm die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) Spenden der Traditionsgemeinschaft für andere Bauprojekte entgegen. Zugleich zeigten Kirchenvertreter für die den Nationalsozialismus relativierenden Äußerungen von Max Klaar Verständnis.

Mit dem nun stattfindenden Wiederaufbau der Garnisonkirche ist es unabdingbar, einen klaren Trennungsstrich zu jeglichen militaristischen und rechtslastigen Traditionen an diesem Ort und zu den rechtsradikalen Ursprüngen des Wiederaufbauprojektes zu ziehen. Dies erfordert den Abriss des Potsdamer Glockenspiels.

Keine Nachbildung von Waffen

Der Nachbau der Garnisonkirche kann kein nationaler Identifikationsort für ein demokratisches Deutschland sein. Weder baulich noch institutionell darf es bei ihrem Wiederaufbau um die Wiederherstellung historischer Kontinuitäten gehen. Als Lernort bedarf die ehemalige Garnisonkirche der kritischen Distanz zu ihrer Historie, symbolisch wie institutionell. Eine Rekonstruktion der Architektur ist für einen Lernort ohnehin entbehrlich. Der Verzicht auf eine Nachbildung des historischen Waffenschmucks ist das absolute Minimum, um symbolischen Abstand zu schaffen zu einem Identifikationsort des preußischen Militarismus, des Rechtsradikalismus der Weimarer Zeit und des Nationalsozialismus. An diesem Ort darf es nicht wieder zu einer Ästhetisierung und Verherrlichung von Kriegsgerät kommen, auch nicht in historisch verbrämter Form.

Eine andere Trägerschaft

Die seit Gründung der Garnisonkirche bestehende, unheilvolle Allianz zwischen Kirche, Militär und autokratischem Staat war eine Basis für Fehlentwicklungen in der preußisch-deutschen Geschichte. Sie formulierte ein Selbstverständnis, welches Militarismus, Demokratiefeindlichkeit und Nationalismus Raum gab. So wurde es möglich, dass die Kirche Kolonialkriege und Angriffskriege einschließlich der umfassenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit segnete und Soldaten auf Gehorsam gegenüber den Obrigkeiten bis hin zum NS-Regime einschwor.

In den Gremien der Stiftung Garnisonkirche wie bei ihren repräsentativen Veranstaltungen sind Vertreterinnen und Vertreter von Kirche, Politik und Militär einbezogen und manifestieren das Bemühen, auch institutionelle Traditionen wieder aufzugreifen. Ein historischer Lernort Garnisonkirche bedarf aber einer Trägerschaft, welche nicht die Einheit von Kirche, Staat und Militär wiederbelebt. Im Widerspruch zu dem formulierten Ziel, den Neubau einem Friedenszentrum zu widmen, ist in Kuratorium und Beirat der Stiftung kein einziger Vertreter einer Friedensorganisation vertreten. Statt Repräsentantinnen und Repräsentanten aus Politik und Militär sind zivilgesellschaftliche Initiativen einzubeziehen, die sich für Menschenrechte einsetzen und gegen Militarismus und Verbrechen gegen die Menschlichkeit – wie etwa Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen, Aktion Sühnezeichen- Friedensdienste, Ohne Rüstung Leben oder die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner. Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz kann erst Träger eines Lernortes Garnisonkirche werden, wenn sie ihre eigene Geschichte an diesem Ort kritisch analysiert und aufarbeitet, statt in Verdrehung der historischen Tatsachen sich selbst als Opfer von Nationalsozialismus, Bombenkrieg und DDR-Diktatur darzustellen.

 

Erstunterzeichner:

Patricia Alberth, Leiterin Zentrum Welterbe Bamberg

Prof. Ulf Aminde, Künstler, Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

Gerd Bauz, Vorstand der Martin-Niemöller Stiftung Frankfurt Main

Heinrich und Petra von Beerenberg, Verleger, Berlin

Berliner Geschichtswerkstatt e.V. - Geschäftsführender Ausschuss (Vorstand)

Prof. Alexandra Bircken, Professorin für Bildhauerei, Akademie der Bildenden Künste München

Prof. em. Dr. Franziska Bollerey, Architekturhistorikerin, Delft/ Düsseldorf

Prof. Dr. A.-M. Bonnet, stellvertretende geschäftsführende Direktorin Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn

Prof.In Monica Bonvicini, Künstlerin, Universität der Künste Berlin  

Prof. Micha Brumlik, Goethe-Universität Frankfurt Main/ Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg

Prof. Dr. Hauke Brunkhorst, Seniorprofessor für Soziologie, Europa Universität Flensburg

Dr. Dirk Bühler, Architekturhistoriker, ehemals Kurator Deutsches Museum, München

Prof. Berthold Burkhardt, Architekt, TU Braunschweig

Dr. Frédéric Bußmann, Generaldirektor, Kunstsammlungen Chemnitz

Dr. Hansjörg Buss, Historiker Berlin

Volker Caesar, Denkmalpfleger i.R., Rottenburg

Gisela Capitain, Galerie Capitain Petzel Berlin

Ioana Cisek, Stadtplanerin, München

Alice Creischer, Künstlerin, Berlin

Hermann Czech, Architekt, Wien

Dr. Max Czollek, Autor und Kurator, Berlin

Dr. Thorsten Dame, Denkmalpfleger, Berlin

Prof. Dr.phil. Dott. Thomas Danzl, Technische Universität München, Lehrstuhl für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft

Prof. Simon Denny, Künstler, Berlin/ Hochschule für bildende Künste Hamburg 

Prof. em. Dr. Michael Diers, Hochschule für bildende Künste Hamburg und Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Daxner, Prof. für Soziologie und Jüdische Studien a.D., Potsdam

Prof. Dr. Christian Demand, Herausgeber der Kulturzeitschrift Merkur

Prof. Thomas Demand, Künstler, Berlin/ Los Angeles, Hochschule für bildende Künste Hamburg

Prof. Dr. Bernward Dörner, Historiker, Berlin

Dr. Hermann Düringer, Direktor der Evangelischen Akademie a.D., Frankfurt Main

Maria Eichhorn, Künstlerin, Berlin

Prof. Dr. Siegfried RCT Enders, ICOMOS Shared Build Heritage President, Darmstadt

Dr.-Ing. Mark Escherich, Bauhaus-Universität Weimar, Professur Denkmalpflege und Baugeschichte

Prof. Dr. Harald Falckenberg, Kunstsammler, Hamburg

Prof. Dr. Ulrike Fauerbach, Professur für Baugeschichte und historische Konstruktionen, Ostbayerische TH Regensburg

Prof. Dr. Liliana Ruth Feierstein, Professorin für die transkulturelle Geschichte des Judentums, Humboldt Universität zu Berlin/Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien

Prof. Dr. Anke Fissabrem, Professorin für Geschichte und Theorie der Architektur FH Aachen

Dr. Thomas Flierl, Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur a.D. Berlin

Axel Föhl, Denkmalpfleger i.R., Düsseldorf

Dr. Brigitte Franzen, Vorständin Peter und Irene Ludwig Stiftung Köln

Dr. Jochen Fried, Präsident der Global Citizenship Alliance Salzburg

Prof. Dr. Ursula Frohne, Institut für Kunstgeschichte, Universität Münster

Prof. Dr. Manfred Gailus, Historiker, Berlin

Claus Giersch, Restaurator, Fürth

Adrienne Goehler, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur a.D. Berlin

Hans Haacke, Künstler, New York

Katharina Hacker, Schriftstellerin, Berlin

Prof. Emil Hädler, Architekt, Mainz

Prof. i.R. Dr. Ivo Hammer, Konservator-Restaurator, HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim

Prof. i.R. Dr. Valentin Hammerschmidt, Bonn, zuvor Architekturgeschichte und Denkmalpflege an der HTW Dresden

Prof. Thomas Heise, Akademie der bildenden Künste Wien/ Filmuniversität „Konrad Wolf“, Potsdam/ Direktor der Sektion Film und Medienkunst der Akademie der Künste, Berlin

Ulrich Hentschel, Hamburg, Pastor i. R.

Prof. Dr. Georg Imdahl, Düsseldorf/ Kunstakademie Münster

Professor Dr. Uffa Jensen, Zentrum für Antisemitismusforschung TU Berlin

Michael Karg, Vorsitzender der Martin-Niemöller-Stiftung e.V., Wiesbaden

Annette Kelm, Künstlerin Berlin

Erika Hoffmann-Koenige, Sammlung Hoffmann, Berlin

Prof. Judith Hopf, Künstlerin, Pro-Rektorin Städelschule Frankfurt Main

Dr. Rolf Hosfeld, Direktor Lepsiushaus Potsdam

Prof. em. Dr. Achim Hubel, Prof. für Denkmalpflege, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung

Michael Karg, Propst i.R., Vorsitzender der Martin-Niemöller-Stiftung e.V.

Prof. Dr. Gertrud Koch, Kolleg-Forschergruppe BildEvidenz, Freie Universität Berlin

Prof. Dr. h.c. Kasper König, Ausstellungsmacher, Berlin

Tom Koenigs, ex-MdB und Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses, Berlin/ Frankfurt Main

Prof. Dr.-Ing. Wolf Koenigs, Ordinarius für Baugeschichte i. R., Technischen Universität München

Prof. Dr. Claudia Kromrei, Hochschule Bremen, Professur für Architekturtheorie und Baugeschichte

Dr. Hanns Michael Küpper | Architektur und Denkmalpflege, Stellv. Heimatpfleger der Stadt München

Prof. Dr. e.h. Peter Kulka, Architekt Köln/ Dresden, Architekt des als Landtag wiederaufgebauten Potsdamer Schlosses

Dr. Annette Leo, Historikerin, Berlin

Dr. Antonia Leugers, Katholizismusforscherin, Universität Erfurt

Matthias Lilienthal, Intendant Münchner Kammerspiele

Harald Loch, Berlin, Jurist und Literaturkritiker

Univ-.Prof. Ir. Bart Lootsma, Universität Insbruck Institut für Theorie und Geschichte der Architektur

Prof. Dr. Hanne Loreck, Hochschule für bildende Künste Hamburg

Prof. Dr.-Ing. Werner Lorenz, Fachgebiet Bautechnikgeschichte. BTU Cottbus-Senftenberg

Prof. Dr. Michael Lüthy, Professur Geschichte und Theorie der Kunst Bauhaus-Universität Weimar

Prof. Jeanine Meerapfel, Präsidentin der Akademie der Künste Berlin

Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier, Professur Denkmalpflege und Baugeschichte, Bauhaus-Universität Weimar

Dr. Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt a. Main

Dr. Hans Misselwitz, Mitglied der Grundwertekommission der SPD / Initiative „Christen brauchen keine Garnisonkirche“, Berlin

Franz Nadler, Vorsitzender von Connection e.V., Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure. Offenbach

Henrike Naumann, Künstlerin, Berlin

Prof. Dr. Olaf Nicolai, Künstler Berlin/ Akademie der Bildenden Künste München

Prof. Dr. Matthias Noell, Universität der Künste Berlin, Professur für Architekturgeschichte und Architekturtheorie, Mitglied im Landesdenkmalbeirat Berlin

Dr. Heike Oevermann, Georg-Simmel Zentrum für Metropolenforschung, Humboldt-Universität zu Berlin

Dr. Irene Oswalt, Frankurt Main

Prof. Philipp Oswalt, Professor für Architekturtheorie und Entwerfen, Universität Kassel/ Landesdenkmalrat Hessen

Prof. Dr. Ulrich Pantle, HTW Saar, Baugeschichte, Architekturtheorie, Architektursoziologie und Entwerfen

Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Pehnt, Architekturhistoriker, Köln

Robert Jan van Pelt, Architekturhistoriker/ Auschwitzforscher, School of Architecture, Waterloo University

Britta Peters, Künstlerische Leitung  Urbane Künste Ruhr

Eva Quistorp MdEP a.D.,Theologin und Politologin, Berlin

raumlaborberlin (Andrea Hofmann, Axel  Timm, Benjamin  Foerster-Baldenius, Christof  Mayer,  Florian  Stirnemann, Francesco Apuzzo, Frauke  Gerstenberg, Jan  Liesegang, Markus  Bader), Architekten Berlin

Prof. Tobias Rehberger, Hochschule für Bildende Künste, Städelschule, Frankfurt am Main; Professur für BildhauereiMartin Reichert, Partner und Direktor, David Chipperfield Architects Berlin

Romani Oskar Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma.

Dr. Björn Rugenstein, Potsdam

Hildegard Rugenstein, Pastorin, Französisch-Reformierte Gemeinde Potsdam

Prof. Dr. Wolfgang Ruppert, Kunsthistoriker, Universität der Künste Berlin

Prof. Matthias Sauerbruch, Architekt, Direktor der Sektion Baukunst der Akademie der Künste, Berlin

Prof. Dr. Dipl.-Rest. Ursula Schädler-Saub, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, Professorin für Geschichte und Theorie der Restaurierung, Kunstgeschichte

Roland Schaeffer, Hamburg

Dr. Alfred Schelter, Museumsdirektor i.R. Memmelsdorf

Prof. Dr. Ingrid Scheurmann, Honorarprofessorin für Denkmalpflege an der TU Dortmund

Prof. Dr. Tatjana Schneider, Technische Universität Braunschweig, Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt

Prof. Dr. Leo Schmidt FSA, BTU Cottbus-Senftenberg, Lehrstuhl Denkmalpflege

Prof. Gregor Schneider, Kunstakademie Düsseldorf/ Mönchengladbach-Rheydt

Prof. Dr.-Ing. Angelika Schnell, Akademie der Bildenden Künste Wien, Professor für Architekturtheorie, Architekturgeschichte und Entwurf

Adelheid Gräfin Schönborn, Landschaftsarchitektin, Mitglied im Kuratorium der Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten

Adelbert Schloz-Dürr, Pfarrer an der ehem. Evangelischen Garnisonskirche Ulm, heute Pauluskirche

Friedrich Schorlemmer, Pfarrer und Studienleiter der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt a.D., Lutherstadt-Wittenberg

Prof. Dr. Klaus Schrenk, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen i.R.

Dr. Heinrich Schroeter, Altpräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Nürnberg

Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin

Dr. Susanne Schüssler, Verlagsleiterin, Verlag Klaus Wagenbach Berlin

Prof. Steffen Schuhmann, Designer, Kunsthochschule Berlin- Weißensee

Andreas Siekmann, Künstler, Berlin

Prof. Dr. Christoph Schulte, Universität Potsdam, Philosophie und Jüdische Studien

Prof. Dr. Stefan Simon, Direktor Rathgen-Forschungslabor der Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Prof. Heidi Specker, Professorin für Fotografie, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig

Prof. Klaus Staeck, Ehrenpräsident der Akademie der Künste, Berlin

Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts und Professorin für die Geschichte und Wirkung des Holocaust, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Diethelm Stoller, Mathematiker und Kurator, Lüneburg, i.R., zuvor Leuphana Universität Lüneburg

Prof. Dr. phil. Sebastian Strobl, Lehrstuhl für Glasmalereirestaurierung, University of Applied Sciences FH Erfurt

Michael Sußmann, Architekt-Kirchenoberbaurat i.R., Magdeburg

Hermann Treusch, Schauspieler, Regisseur, Intendant, Berlin

Prof. Dr. Gerhard Vinken, Universität Bamberg – Lehrstuhl für Denkmalpflege, Vorsitzender Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege e.V.

Dr. Wolfgang Voigt, Architekturhistoriker, früher stellvertretender Direktor am Deutschen Architekturmuseum, Frankfurt am Main

Dr. Bernd Vollmar, Kunsthistoriker, Denkmalpfleger, Hamburg

Hasko Weber – Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar – Generalintendant und Geschäftsführer

Dr. Wanja Wedekind, Diplom-Restauratorin, Berlin/ Georg-August-Universität Göttingen

HPC Weidner, Leiter Bau- und Kunstdenkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt a.D.

Jan Wenzel, Verleger, Spector Books Leipzig

Prof. i.R., Dr. Wolfram Wette, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V

Monika Wiebusch, Stadtplanerin, Kassel

Prof. em. Thomas Will, Technische Universität Dresden/ Vorsitzender Landesdenkmalrat Berlin

Thomas Willms, Bundesgeschäftsführer VVN-BdA e.V.

Prof. Dr. Richard Woditsch, Theorie der Architektur und Entwerfen, Technische Hochschule Nürnberg

Prof. em. Dr. Florian Zimmermann, Hochschule München, Fachgebiete Denkmalpflege, Kunstgeschichte, Architekturgeschichte, Baudokumentation