Stoppt den illegalen Welpenhandel durch Gesetzesänderung

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Während in Berlin wieder fleißig sondiert wird und man sich krampfhaft über Steuern, Flüchtlinge und Gesundheitsreformen einigen möchte, können wir eins mit Sicherheit sagen: über Tiere wird dort kein Wort verloren.
Dabei wäre eine Diskussion um das - auch in Deutschland - mangelhafte Tierwohl mehr als überfällig. Denn der Wert einer Gesellschaft misst sich nicht zuletzt an ihren schwächsten Mitgliedern - den Tieren.

Ich möchte erwirken, die Anzahl der illegal eingeführten Welpen drastisch zu reduzieren, um den elenden Hundevermehrern aus Osteuropa das Handwerk zu legen. Tierschutz kennt keine Grenzen!!!

Viele Organisationen haben sich diesem Thema schon angenommen und versuchen über Aufklärung die Tiere zu schützen. Leider hat diese Strategie bisher nicht gefruchtet. Die Vermehrer sind sich keiner Lüge zu schade, um ihre Ware an den Mann zu bringen.

Ich plädiere daher für strengere Gesetze. Eine kontrollierte Abgabe von Hunden mit öffentlicher Registrierungs- bzw. Ausweispflicht stehen an erster Stelle. Nur so kann verhindert werden, dass Hunde illegal eingeführt werden.

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Im einzelnen halte ich folgende Änderung für notwendig:

Der Verkauf oder die Vermittlung von Hunden ist ausschließlich registrierten und geprüften Vereinen und Züchtern gestattet. Jede Zucht- oder Vermittlungsstelle erhält eine eigene und nur ein mal vergebene ID*.

Jeder Hund erhält ebenfalls eine eigene und nur ein mal vergebene ID. Anhand der ID* kann die Herkunft des Hundes - also der Verein, Züchter - einwandfrei ermittelt werden.��* Ähnlich dem SEPA-System bei Banken.

Eine Chippflicht für Hunde muss eingeführt werden. Auf diesem Chip ist die ID des Hundes und somit auch die ID des Vereins/Züchters zu speichern.

Bei An-/Ummeldung auf einer Gemeinde zur Ermittlung der Hundesteuer, ist die ID-Nummer anzugeben. Die Gemeinde muss die Richtigkeit der ID überprüfen.

Bei jedem Erstbesuch bei einem Tierarzt ist der Chip und damit die ID auszulesen. Fehlende ID oder falsche ID ist dem zuständigen Veterinäramt zu melden.

Nur das Veterinäramt darf die Chips ausgeben und bei einem „verlorenen“ Chip erneut einsetzen.

Einmalwürfe oder eine einmalige Abgabe eines Hundes aus div. Gründen sind über das Veterinäramt abzuwickeln und erhalten ebenfalls eine einmalige ID.

Strafen bei Nichteinhaltung:
- Ist ein Hund nicht gechipt, bzw. kann die Herkunft nicht einwandfrei geklärt werden, hat dies eine Strafgebühr zur Folge, die den ursprünglichen Kaufwert des Hundes um ein x-faches übersteigen muss.
- Fällt bei einem unregistrierten Haushalt (Einmalwurf) ein zweiter Wurf oder gibt ein Haushalt einen zweiten Hund aus persönlichen Gründen ab, kommt es ebenfalls zu einer Strafgebühr. Es besteht daraufhin eine Pflicht zur Registrierung als geprüfter Züchter/Vermittler.

Vermittlung eines Hundes bei Tod des Halters:
Wenn keine Verfügung besteht, kann das Veterinäramt eine Person bestimmen, die für die Vermittlung des Hundes zuständig ist. Verbleibt der Hund in der Familie oder wird durch die Familie weitervermittelt zählt dies nicht als einmalige Abgabe und es ist auch keine Strafgebühr fällig.



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