署名活動についてのお知らせGeschlossene Parks und Gärten zur Erholung von der Coronakrise wieder öffnen

Spektrum der Möglichkeiten – Wie möchtest Du, dass die Welt wird … ?

Andreas PlankBerlin, ドイツ
2020/05/07

(ODER Was ich zu allerletzt noch anmerken wollte …)

Liebe Unterstützer offener Parks und Gärten,

das Statistische Bundesamt „meldet“ (ich gebe es mal sehr frei mit meinen Worten wieder): auf die „extrem große“ Pandemie-Corona-Todeswelle in diesen Zeiten dürfen wir noch getrost warten: bis zum 5. April meldet das Statistische Bundesamt eine gleichbleibende Sterbeanzahl (~2800/Tag) in unserem Land [1]. Im Jahre 2018 starben vergleichsweise in der 1. Märzwoche bis zu 1000 Menschen mehr als 2020 und 2019 etwa 100 mehr als als 2020, beide Jahre (2018, 2019) jedoch ohne einschneidende Maßnahmen. Doch warten wir lieber noch, bis uns jemand sagt, was wir darüber denken dürfen … die Pandemie-Todeswelle wird erst einmal bis Anfang April abgesagt, so das Statistische Bundesamt ;-) Die Meldung der Zahlen ist echt, und nun die Ironie beiseite.

In der Zwischenzeit hatte der Botanische Garten Berlin nach 7 Wochen Schließzeit am 5.Mai wieder seine Pforten geöffnet [5], unter Auflagen, und ich freue mich, seit 2 Wochen wieder dort im Büro neben dem Garten arbeiten zu dürfen.

Ich hoffe, dass die Sterbezahlen weiter im Durchschnitt bleiben und möchte daher nun zur „Corönenden“ Kardinalfrage kommen, die ich zu guter Letzt noch stellen dürfen möchte:

»Wie möchtest Du, dass die Welt wird, für Dich und die, die nach Dir da sein werden?«

Um dem guten Geist von Hans Peter Dürr (ehem. Physikprofessor) dazu einleitend das Wort zu geben [2]: »Wenn man fragt: was hält das Alles zusammen? Es liegt daran, dass das Dazwischen eben das ist, was wir Geist und (…) Liebe nennen, das ist, was ursprünglich da ist. Die Frage ist, was treibt uns auseinander? (…) was wir als Menschen eben falsch machen, ist, dass wir einen geronnenen Geist haben, der sich dann genau so verhält, wie die klassische Physik, mit der wir (…) das Ruinöse dann anrichten können.« Gerald Hüther (Gehirnforscher, Göttingen) drückte es vor 6 Jahren so aus [3]: »Wir haben im Augenblick einfach ne Kultur, die ist sehr ungünstig, die heißt: jeder versucht sich auf Kosten der Anderen zu profilieren, jeder versucht den Anderen zu zeigen, wie blöd die Anderen sind, und dabei geht uns das Wichtigste verloren, nämlich, dass wir die Erfahrungen dieser unterschiedlichen Menschen zusammenführen können. Anders entsteht nie was Neues in der Welt. Es entsteht doch nicht was Neues in der Welt oder was Besseres in der Welt, indem sich einer über die Anderen hinwegsetzt.« Und so komme ich auf uns („Deutsche“), und möchte Friedrich Hölderlin dazu das Wort aus dem 18. Jh. geben [4]: »So kam ich unter die Deutschen. […] Es ist ein hartes Wort, und dennoch sag’ ich’s, weil es Wahrheit ist: ich kann kein Volk mir denken, das zerrissener wäre, wie die Deutschen. Handwerker siehst du, aber keine Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber keine Menschen, Herrn und Knechte, Jungen und gesetzte Leute, aber keine Menschen – ist das nicht, wie ein Schlachtfeld, wo Hände und Arme und alle Glieder zerstückelt untereinander liegen, indessen das vergossene Lebensblut im Sande zerrinnt?«

Und ich da frage mich innerlich: Wie können wir das, was wir verdrängen wieder in Heilung bringen und gesund machen? Ich denke, ein natürlicher Garten, die offenen Wälder und Parks, die Natur mögen uns einladen, dort Kraft und Besinnung zu schöpfen, auch im Hinblick auf unsere Mitmenschen und Kinder.

In diesem Sinne darf gerne das GEBET AN DEN PLANETEN 11.0. [8] des modernen Musikers Thomas D. den Ausklang nehmen oder man darf sich auch eingeladen fühlen, die Dinge im „Lichte der Wahrheit“ [6] betrachten zu wollen oder versuchen die Dinge von vielen Seiten zu beleuchten, um sich dem eigenen Erkennen und Entdecken dieser Wunder-Welt zu öffnen.

Viele Grüße & macht es Euch gut
Andreas Plank

## Quellen

[1] Sterbefallzahlen und Übersterblichkeit. URL https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html – abgerufen am 2020-05-06. — Statistisches Bundesamt (»Um die Frage zu beantworten, ob COVID-19 zu einer Übersterblichkeit führt, beobachten wir anhand einer Sonderauswertung die vorläufigen Sterbefallzahlen in Deutschland. Im Moment sind die Zahlen bis zum 5. April 2020 darstellbar. Im März 2020 mit insgesamt mindestens 85 900 Sterbefällen ist bei einer monatsweisen Betrachtung kein auffälliger Anstieg der Sterbefallzahlen im Vergleich zu den Vorjahren erkennbar. Seit der letzten Märzwoche liegen die tagesgenauen Zahlen allerdings tendenziell über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.«)

[2] Hans-Peter Dürr – „Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald, der wächst.“ (Ausschnitt Podiumsgespräch), Evolution, Materialismus und Quantenphysik. 4:40, 2011. URL: https://www.youtube.com/watch?v=ELpiVmurKWQ – abgerufen am 2020-04-17

[3] PODCAST MDR FIGARO Café „Jeder Mensch ist hochbegabt“, Hirnforscher Gerald Hüther im Gespräch mit Thomas Bille, 19.01.2014, 1605 Uhr, bei etwa 31m25s (https://drive.google.com/open?id=1Vzie1IUoIR_wSiSie4lKdqUXKQpNzGCx 42MB als MP3)

[4] Friedrich Hölderlin: Literatur im Volltext: Friedrich Hölderlin: Sämtliche Werke. 6 Bände, Band 3, Stuttgart 1958… URL http://www.zeno.org/Literatur/M/H%C3%B6lderlin,+Friedrich/Roman/Hyperion+oder+der+Eremit+in+Griechenland/Zweiter+Band/Zweites+Buch – abgerufen am 2020-05-06

[5] Botanischer Garten Berlin öffnet wieder am 5. Mai 2020 | BGBM. (27. April 2020) URL https://www.bgbm.org/de/pr/botanischer-garten-berlin-oeffnet-wieder-am-5-mai-2020 – abgerufen am 2020-05-06

[6] Abd-ru-shin (Oskar Ernst Bernhardt): Im Lichte der Wahrheit: Gralsbotschaft. 3 Bd. 29. : Gralsbotschaft, 2017 — ISBN 978-3-87860-656-7 (»Die drei Bände des Werkes „Im Lichte der Wahrheit“ umfassen insgesamt 168 Vorträge, die, inhaltlich aufeinander aufbauend, ein vollständiges Bild vom Schöpfungsganzen geben. Diese umfassende Welterklärung basiert auf der Grundlage der uns bekannten Naturgesetze, die den Leser die verborgenen Zusammenhänge im Leben erkennen lassen und dadurch wertvolle Lebenshilfen bietet. Die Vorträge, die in diesem Buch zusammengefasst sind, entstanden zwischen 1923 und 1938.« AP: Was ist ein Gral? Im Digitalen Wörterbuch der Deutschen Sprache (ausführlich: https://www.dwds.de/wb/Gral) finden wir: »Gral m. in der mittelalterlichen Sage und Dichtung nur dem Berufenen sichtbares und ihm irdische und himmlische Seligkeit spendendes geheimnisvolles Etwas, sei es Schale oder Stein.[…]«)

[7] AP Empfehlung: ein Interview über innere Seelenthemen, gerade in dieser Zeit, wo man versucht ist, schnell Andere zu verurteilen und abzuurteilen: Gnade - Ein universelles Prinzip - Andreas Beutel u. Götz Wittneben, Horizonte des Herzens. Videointerview. 58:19. Leipzig : Neue Horizonte TV, 2020. URL: https://www.youtube.com/watch?v=K25dRohfr00 – abgerufen am 2020-05-05

[8] ThomasDChannel: GEBET AN DEN PLANETEN 11.0. Musikvideo. 5:04, 2011. URL: https://www.youtube.com/watch?v=oFKrRzpI5c8 – abgerufen am 2020-05-06 (leider nicht barrierefrei, daher nachfolgend der Liedtext)

Wir alle beten für diesen Planeten
Wir alle beten für diesen Planeten
Wir alle beten für diesen Planeten
Wir alle beten für diesen Planeten
Um jedem neuen Tag in Hoffnung zu begegnen
Unser Licht durchbricht die Nacht
In dem Glauben daran
Dies ist die dunkelste Stunde
Vor dem Sonnenaufgang.

Es tut mir leid, Tier, denn sie mögen dich so sehr
Sie wollen alles von dir und am liebsten noch mehr
Deine Haut ist ihre Kleidung
Dein Fleisch ist ihr Essen
Dein Geist ist vergessen
Bei dem Versuch, das Recht auf Leben
In Gesetze zu verpacken
Haben sie bei dir, Tier, einige Sätze weggelassen
Deine Schreie zu erhören, wurde leider verpasst
Weil du für Menschen
Keine verständliche Stimme hast,
Erheb’ ich meine Stimme für dich.
Es scheint noch immer vonnöten
Ihr erinnert euch (nicht) – du sollst nicht töten
Denn du kriegst, was du gibst
Bist, was du isst
Weißt, was das heißt
Alles kommt zurück.

Hier ist mein Gebet an diesen Planet
Der Versuch zu beschreiben, was mir nahe geht
Solang sich diese Welt noch dreht, werdet ihr meine Stimme hören
Und immer wieder Menschen treffen
Die aufs Leben schwören
Wir alle beten für diesen Planeten
Um jedem neuen Tag in Hoffnung zu begegnen
Unser Licht durchbricht die Nacht
In dem Glauben daran
Dies ist die dunkelste Stunde
Vor dem Sonnenaufgang.

Es tut mir leid, Natur, denn deine Erben erheben sich gegen dich
Und erledigen dich
Du warst vollkommen in Vielfalt
Mit allem im Einklang
Bis der Mensch mit Gewalt in dich eindrang
All deine Schätze, die am Anfang allen gut vertraut
Sie wichen Plätzen, die auf Tränen und Blut gebaut
Ich seh’ die Wunden blinder Wut
Auf deiner Haut entstehen
Obwohl doch die, die dich verletzen
Damit gegen sich geh’n.

Und dennoch liegt etwas heiliges in deiner Luft
An besonderen Plätzen ein besonderer Duft
Der mir sagt, dass jeder Weg so wichtig ist
Wie jeder Fluss
Und jeder Baum, jeder Berg
Dort steht, wo er muss
Sie handeln wider ihren Sinnen
Als wären sie blind
Wenn ihre Ziele nicht im Einklang
Mit den deinen sind.

Und selbst um dich, Mensch, tut es mir leid
Denn du quälst dich selbst die meiste Zeit
Im Krieg mit deinem Ego stehst du neben dir
Ewig die Frage verdrängend weswegen leben wir?
Du findest keinen Frieden hier
Wirst zum seelenlosen Wanderer
Und dein Lebenskampf geht auf die Kosten Anderer.
Verfolg’ in Liebe all die Ziele, die du gut nennst,
Doch gehe nie gegen dein eigenes Blut, Mensch.
Denn du irrst, wenn du denkst
Hier steht jeder für sich
Was gegen uns geht, geht gegen dich.
An jedem Start is’ ne Ziellinie
Und wir sind alle gleich weit
Und aus einer Familie
Um die Tests dieser Zeit zu besteh’n
Und um weiter zu geh’n,
Muss hier jeder sein Ego in Demut zurücknehmen.

Hier ist mein Gebet an diesen Planet
Der Versuch zu beschreiben, was mir nahe geht
Solang sich diese Welt noch dreht, werdet ihr meine Stimme hören
Und immer wieder Menschen treffen,
Die aufs Leben schwören
Wir alle beten für diesen Planeten
Um jedem neuen Tag in Hoffnung zu begegnen.

Hier ist mein Gebet an diesen Planet
Der Versuch zu beschreiben, was mir nahe geht
Solang sich diese Welt noch dreht, werdet ihr meine Stimme hören
Und immer wieder Menschen treffen,
Die aufs Leben schwören
Wir alle beten für diesen Planeten
Um jedem neuen Tag in Hoffnung zu begegnen
Unser Licht durchbricht die Nacht
In dem Glauben daran,
Dies ist die dunkelste Stunde
Vor dem Sonnenaufgang.

Mein Gebet an diesen Planet
Der Versuch zu beschreiben, was mir nahe geht
Solang sich diese Welt noch dreht, werdet ihr meine Stimme hören
Und immer wieder Menschen treffen,
Die aufs Leben schwören
Wir alle beten für diesen Planeten
Um jedem neuen Tag in Hoffnung zu begegnen
Unser Licht durchbricht die Nacht
In dem Glauben daran,
Dies ist die dunkelste Stunde
Vor dem Sonnenaufgang.

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