Обновление к петицииFaires Internet würde deutsche Arbeitsplätze, Unternehmen und das Kindeswohl schützen!Bundesminister Altmaier will Ladensterben verhindern.
Börge-H. SprödeBuxtehude, Германия
20 окт. 2020 г.

Wie wir gestern der Tagesschau entnehmen durften, möchte Bundesminister Altmaier das Ladensterben in den Innenstädten verhindern.

Ja es stimmt, Ladengeschäfte haben es gerade in Corona-Zeiten schwer. Leider hatte es die Bundesregierung bei der Mehrwertsteuer-Senkung versäumt den Einzelhandel und somit auch Ladengeschäfte besser zustellen, als den Online-Handel der vorwiegend großen US-Internetkonzernen zu Gute kommt. Nun soll eine Lösung her.

So heißt es in dem Artikel:

  • "... Eine Online-"Anlaufstelle" solle es geben, über die Geschäftsbetreiber und Kunden vernetzt werden. .... eventuell noch ergänzt um ein "lokales Bindungsprogramm, mit dem Treuepunkte .... vor ausgewählten Handelsvertretern bei einem Runden Tisch"

Eine Schnittstelle zwischen Ladengeschäften und Online-Handel, eine Idee die sich auch in dem Konzept von APOOS - der ersten fairen All-In-One Social Media und Marketingplattform wiederfindet.

Weiterhin heißt es:

  • "... Neben einer besseren Sichtbarmachung in einzelnen Bezirken müsste auch eine Online-Abwicklung durch die Händler aufgegriffen werden. Dafür sollten Händler gecoacht werden"

Die Sichtbarmachung bzw. die Reichweite vom Einzelhandel im Internet dürfte doch dabei genau die Herausforderung sein! Was nützt dem Händler ein Coaching für online Handel, wenn er auf den größten US-Internetplattformen nicht sichtbar ist oder dafür soviel zahlen muss, dass er noch weniger wettbewerbsfähig ist.

Wenn nun jedes Ladengeschäft ein Online-Händler wird, dürften die Preise für Werbung bei Google und Facebook weiter steigen. US-Internetkonzerne werden sich darüber sicherlich freuen.

Tina Müller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Douglas GmbH, forderte dringend ein funktionierendes WLAN in den Innenstädten. In Zeiten, wo fast jeder mobiles Internet hat, dürfte diese Idee überholt sein. Interessant ist dabei, das die Firma Douglas mit Suchworten wie "douglas" - mit denen es bereits den Platz 1 bei Google kostenfrei belegt - das Google Werbeprogramm nutzt und damit bis zu 440.000,- EUR pro Jahr quasi an Google verschenkt. Wir hatten Frau Müller darauf bereits vor einigen Monaten hingewiesen, aber dem Geschäft scheint es noch zu gut zu gehen, als dass sie eine Einsparung in Erwägung ziehen.

An diesem Artikel erkennt man mal wieder, die Unkenntnis von Politik und Einzelhandel zum Thema Online-Handel. Es wäre wichtig das APOOS Projekt zu fördern und den von uns vorgeschlagenen Maßnahmenkatalog umzusetzen.

Doch für solche Dinge hat Bundesminister Altmaier ja keine Zeit!

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