

Liebe Tierfreund*innen,
im September dieses Jahres begleitete unsere Kommunikationsleiterin Wiebke Plasse unsere lokalen Partner durch Ostafrika und erlebte dabei hautnah, welches Leid Mensch und Tier angesichts zunehmenden Hungers und Armut erfahren.
Auf ihrer Reise traf sie auch Begünstigte des Programmes „Girinka“ in Ruanda – übersetzt heißt das „Eine Kuh pro Familie“. Die Regierung will nachhaltig die Armut im Land bekämpfen und schenkt dafür bedürftigen Familien jeweils eine trächtige Kuh.
Der Plan: Das geborene Kalb wird an eine weitere Familie verschenkt. Alle weiteren Kälber darf die Familie behalten und kann sich im Idealfall langfristig ein Einkommen durch die Rinderhaltung und Milchproduktion schaffen.
Die Realität: Nicht einmal die Hälfte der geschenkten Kühe gebärt Kälber – viele Tiere versterben aufgrund mangelnden Tierschutzwissens und unzureichender Versorgung.
Wiebke beschreibt die Gespräche und Erlebnisse in ihrer Reportage eindringlich: „Es stellt sich ein nicht enden wollender Kreislauf dar, dem stetig die Hauptdarsteller – die eingesetzten Tiere – ohne Rücksicht auf Verluste zum Opfer fallen. Damit ist niemandem nachhaltig geholfen.“
Wir möchten Euch die Lektüre ihres ganzen Reisebericht wärmstens ans Herz legen – denn Ihr lest darin auch, welche Hoffnungsschimmer es gibt und was der Tierschutz konkret tun kann: welttierschutz.org/reisebericht-uganda-ruanda
Wie Ihr den Rindern helfen könnt?
- Mit Eurer Spende können wir das Tierwohl in Ostafrika weiter fördern: welttierschutz.org/secure/spenden/nutztiere-ostafrika
- Mit Eurer Unterschrift für unsere Kampagne #TiereMitdenken stellt Ihr sicher, dass Tierschutz endlich als essentieller Bestandteil der Entwicklungszusammenarbeit erkannt wird: welttierschutz.org/petition/tiere-mitdenken
Viele Grüße
Euer Team der Welttierschutzgesellschaft
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