Corona Antikörpertests für alle

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1. Stellen Sie Corona Covid 19 Antikörpertests für alle Bürger zur Verfügung - kostenlos + jetzt.

2. Sorgen Sie für eine evidenzbasierte Datenlage und klären Sie die möglicherweise hohe Dunkelziffer
(lt.Studie R. Li et al., Science 10.1126/science.abb3221 (2020) 86% unentdeckt immunisierte Fälle)  auf.

Führen Sie hierzu repräsentative Untersuchungen sowohl mittels PCR-Virentests (zur Ermittlung von Infizierten) als auch mittels Covid Antikörpertests (zur Ermittlung der bereits Immunisierten) durch.

Personen, die wissen, dass sie immun sind, können ihrer Arbeit und ihren Verpflichtungen wieder nachgehen - ohne permanent Angst um sich und um ihre Ansteckungsgefahr für ihre Angehörigen haben zu müssen. Sie tragen zudem in gefährdeten öffentlichen Orten wie Krankenhäusern und Pflegeheimen dazu bei, dass der Virus sich nicht weiter verbreiten kann (Stichwort Herdenimmunität – wer immun ist, kann auch nichts mehr verbreiten). 

Gleiches gilt für bereits immunisierte Angehörige von Personen in Altenheimen, Kinder-/Pflegeeinrichtungen, oder Krankenhäusern. Alte Menschen , Behinderte. Kranke werden ohne dass sie es verstehen können, alleine gelassen. Sie sehen nur noch Pfleger in Schutzanzügen mit Mundschutz. Wo sind ihre Angehörigen? Angehörige, die immun sind, könnten aber wieder zu ihren Liebsten und ihnen die überlebensnotwendige Zuwendung geben.

Das geht nur mit groß angelegten Antikörper Kohortentests. Laut Spiegel (Artikel vom 29.3.20) scheint auch die Bundesregierung dies erkannt zu haben und überlegt mit diversen Instituten (Helmholtz, RKI, Charite u.a.) großflächige Antikörpertests in der Bevölkerung durchzuführen. 

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-grosse-antikoerper-studie-soll-immunitaet-der-deutschen-feststellen-a-c8c64a33-5c0f-4630-bd73-48c17c1bad23

Dunkelziffer aufklären

Die Dunkelziffer der asymptomatisch Erkrankten und wieder Genesenen wird von den meisten Experten als sehr hoch eingestuft.
 
Nach einer aktuellen Studie von R. Li et al., Science 10.1126/science.abb3221 (2020) - Substantial undocumented infection facilitates the rapid dissemination of novel coronavirus (SARS-CoV2) - vom 16.3.20 waren in Wuhan, China waren 86% der Bevölkerung unentdeckt infiziert (asymptomatisch oder nur mit leichten Symptomen). Deren Daten sind jedoch nicht in die bisher veröffentlichten Fallzahlen und Mortalitätsberechnungen eingeflossen.

https://science.sciencemag.org/content/early/2020/03/24/science.abb3221/tab-pdf 
 
Selbst das Robert Koch Institut geht in seiner Modellrechnung vom 20.3.20 davon aus dass 1/3 der Bevölkerung immun (aufgrund bereits gebildeter Antikörper) gegen das Virus sind. In anderen RKI Beiträgen wurde teils von 50% gesprochen:

Wie ungeklärt die Datenlage derzeit wirklich ist zeigt eine kritische Analyse des Netzwerkes für Evidenzbasierte Medizin e.V.:
 
https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/covid-19
 
Aufgrund der verschiedenen Studien zu der Dunkelziffer ist es somit elementar wichtig jetzt für eine evidenzbasierte Datenlage zu sorgen. Es ist wissenschaftlich unumgänglich, Licht in die Dunkelziffer der bereits erkrankten, aber wieder genesenen und / oder bereits gegen Covid 19 immunen Bürgern zu bringen.
 
Ohne die Ermittlung dieser Dunkelziffer ist es wissenschaftlich gesehen irreführend Mortalitätsraten zu ermitteln und damit die Gefährlichkeit des Virus zu beurteilen. Gleiches gilt für die Einleitung von allen anderen Steuerungsmaßnahmen zur Eindämmung der Epidemie/Pandemie ohne evidenzbasierte Daten.
 
Wie unklar die Datenlage ist, zeigen zudem die extrem unterschiedlichen Mortalitätsraten zwischen den verschiedenen Ländern, die sich teilweise um den zwanzigfachen Wert unterscheiden.
 
Nur wenn die Grundgesamtheiten bekannt sind - also man genau weiß - wie viele Menschen tatsächlich infiziert sind und waren, kann man auch valide angeben, wie hoch der Anteil der tödlichen Krankheitsverläufe ist.
 
Ohne Erhebung der Basiswerte, also aller aktuell Infizierten sowie aller bereits wieder genesenen oder immunen Bürgern, ist eine seriöse handlungsleitende Beurteilung nicht möglich.
 
Unsere Forderungen
 
A. Repräsentative oder besser regional oder landesweit flächendeckende COVID 19 Antikörpertests zur Ermittlung von Antikörperträgern
 
Diese müssen kostenlos und leicht verfügbar sein. Die Übernahme der Kosten durch den Staat / Landesregierung oder durch die Krankenkasse ist angesichts der Gesamtlage unverzichtbar. Sie dient der Gleichbehandlung und der Compliance Sicherung.
 
Bei Antikörperträgern handelt es sich um Personen, die bereits wieder genesen sind oder bereits immun waren. Da es sich um eine voraussichtlich große und arbeitsfähige Gruppe handelt, ist es wichtig diese ihren gesellschaftlichen Aufgaben nachgehen zu lassen. Sie können niemanden mehr anstecken und sie tragen dazu bei, dass die Gesellschaft / Gesamtbevölkerung immun und damit geschützt wird (s. Herdenimmunität).
 
Nur mit sorgfältiger und vollständiger Erfassung dieser Dunkelziffer von Genesenen, oder immunen Bevölkerungsanteilen durch diese Antikörpertests lassen sich zum ersten Mal seriöse Aussagen zur Gefährlichkeit und Mortalität des COVID 19 Virus treffen. 
 
B. Repräsentative Erhebungen mit PCR-COVID 19 Tests zur Ermittlung der aktuell Infizierten und Erkrankten:
 
Repräsentative Erhebungen mit PCR-COVID 19 Tests, die das Pathogen - also das Virus selbst - ermitteln. Die bisher eingesetzten PCR Tests sollten jedoch noch auf Reliabilität und Validität hinreichend überprüft werden. Es lassen sich derzeit keine Reliabilitäts- oder Validitätskoeffizienten dafür finden. 
 
Nur mit repräsentativer Erhebung lassen sich evidenzbasierte Zahlen der tatsächlich Infizierten ermitteln. Diese evidenzbasierten Zahlen können dann für die Maßnahmenentscheidungen eingesetzt werden. 
 
C. Einrichtung einer transparenten Online-Meldestelle für evidenzbasierte Zahlen aus A. (Antikörpertests) und B. (PCR-Tests).
 
Alle ermittelten Daten aus A (Antikörpertests) und B (Virentests) sollten in eine zentrale Meldestelle fließen. Diese sollte allen Bürgern online transparent zur Verfügung gestellt werden.
 
D. Notwendige Transparenzangaben zu möglichen Interessenkollisionen von beratenden Institutionen und deren Vertreter
 
Alle Berater oder beratende Institutionen der Bundesregierung und der Landesregierungen sollten transparent angeben, inwieweit mögliche Interessenkollisionen bestehen.
 
Wir als die Petitionsinitiatoren bestätigen hiermit, dass wir keinerlei wirtschaftliche Beziehungen – weder räumlich, zeitlich oder indirekt - zu Autoren oder Herstellern von PCR-Viren Pathogen Virentest oder Antikörpertests haben oder verfolgen. Wir sind somit vollumfänglich neutral und unabhängig in unseren Forderungen - im Sinne aller deutschen Bürger.
 
 
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Denken Sie an uns Bürger. Handeln Sie jetzt!