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Petition richtet sich an Bundesminister für Gesundheit, Bundesgesundheitsministerium Hermann Gröhe und an 2 mehr

Übergangsregelung angemessene Bezahlung PiA (Psychotherapeut*innen in Ausbildung)

Wer Psychologische*r Psychotherapeut*in oder Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut*in werden will, hat seit 1999 (seit dem Psychotherapeutengesetz, kurz PsychThG) eine Ausbildungsphase analog zur ärztlichen Weiterbildung (Psychotherapeut*in in Ausbildung, kurz: PiA) , wird aber nicht so bezahlt. Ein Großteil der PiA verdient während der drei- bis fünfjährigen Ausbildung nach dem Diplom oder Master nichts, wie in diesem PiA-Protest-Spot gezeigt wird: https://www.youtube.com/watch?v=KMw1nhP4VoU , arbeitet aber in Kliniken und Praxen, sei es in der Behandlung psychisch kranker Menschen unter Supervision und/oder in der Diagnostik.

Das Psychotherapeutengesetz von 1999 wird gerade reformiert und wird hier hoffentlich in einigen Monaten/Jahren eine Besserung bringen. Bis dahin fordern wir eine sofortige Übergangsregelung, daß PiA analog zu Ässistenzärzt*innen bezahlt werden. Es herrschen, auch aufgrund von Personalmangel, Wartezeiten auf Psychotherapie-Behandlungsplätze, weil es etliche potenzielle Psychotherapeut*innen in spe abschreckt, diesen Beruf zu ergreifen, wenn dazu jahrelanges Arbeit ohne Gehalt gehört, wie es für einen Großteil der PiA in den letzten 16 Jahren der Fall war, während Psychotherapie-Ausbildungskosten in fünfstelliger Höhe selbst zu zahlen sind. Der Berufsstand braucht ein sofortiges Ende der Ausbeutung und dadurch Anreize, daß junge Menschen diesen Beruf ergreifen.

Bereits vor fast zehn Jahren, im Oktober 2006, wurde die finanzielle Misere der PiA im Bundesgesundheitsministerium mit Mitgliedern des sog. GK II (Gesprächskreis II, bestehend aus Vertreter*innen der Psychotherapeutenverbände), einigen PiA (darunter meiner Wenigkeit) mit der Gastgeberin Frau MdB Helga Kühn-Mengel, seinerzeit Patientenbeauftragte der
Bundesregierung, besprochen, hier der Link zum Protokoll des Gesprächs. http://www2.ptk-hamburg.de/uploads/gespr_pia_kuehnmengel_221006_bericht.pdf?PHPSESSID= Der Sachverhalt ist also hinreichend bekannt.

Schaffen Sie daher sofort eine Übergangsregelung zur angemessenen Bezahlung von PiA analog zur Bezahlung von AssistenzärztInnen.

Diese Petition wurde übergeben an:
  • Bundesminister für Gesundheit, Bundesgesundheitsministerium
    Hermann Gröhe
  • Vorsitzender Gesundheitsausschuss
    Dr. Edgar Franke
  • stv. Vorsitzender Gesundheitsausschuss
    Rudolf Henke


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