Gesundheitsminister offline? Wo sind die Regeln für Discounter?

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Vor ca. 2 Wochen (ca. 05.03.20) hätte man bereits anfangen müssen die Einkaufmärkte bundesweit so zu gestalten, dass die Kassenzonen, mit den Kassierer(innen) vor Tröpfcheninfektionen geschützt werden und zu überlegen wie der Zugang der Bürger(innen) zu den Einkaufsmärkten geregelt werden muss, damit  der größtmögliche Ansteckungsschutz für Personal und Bürger(innen) gewährleistet ist. Dazu braucht es keinen großen Aufwand, dazu reicht, am Anfang, durchaus auch ein bisschen Schutzfolie in der Kassenzone, Gummihandschuhe und ggf. ein Mundschutz.

Es gibt aber scheinbar keine verbindlichen Hinweise und Vorgaben des Bundesgesundheitsministers zu solchen simplen Umbauten… zumindest habe ich in den letzten 2 Wochen NICHTS davon mitgekriegt und so wurde erst gestern 20.03.20, hier in einem Supermarkt, im Eiltempo eine Folienverkleidung an der Kassenzone montiert. Das allerdings so unüberlegt, dass sie höchsten 50% des möglichen Schutzes der Kassierer(innen) erreicht (siehe Foto, dazu weiter unter mehr).

So wie es scheint, sollen die Discounter das irgendwie alleine Regeln und deshalb kriegen die auch nichts auf die Reihe, denn hier braucht es klare und  verbindliche Vorgaben (Merkblätter mit Mindeststanddarts), die dann an die jeweiligen Gegebenheiten des Marktes angepasst werden und die eingehalten werden müssen… und das sollte durch Fachleute bewertet und unterstützt werden.

Diese Erkenntnisse müssen dann dazu genutzt werden, den Infektionsschutz in allen Märkten, soweit möglich, kontinuierlich zu verbessern. Hier muss ein Zentrum mit Kompetenz eingerichtet werden, dass die Filialen und Monteure berät und Beispiele aufzeigt (Bilder).

Was wir heute hier an Fleiß reinstecken, werden wir Morgen an sinkenden Fallzahlen zurückbekommen.

1.       Der Gesundheitsminister muss in Zusammenarbeit mit Fachleuten, einzuhaltende zwingende Vorgeben zum Infektionsschutz in Einkaufsmärkten, sofort erarbeiten und als verbindliches Merkblatt herausgeben. Damit die Firmen, auf dieser Basis, ihre Märkte sichern können und nicht auf „Experimente, Vermutungen und Unwissen“ angewiesen sind. Und hier müssen auch Fachleute unterstützend tätig werden.

2.       Es müssen spezielle Öffnungszeiten für die Risiko Gruppe der älteren und auch kranken Personen eingerichtet werden, so dass diese in Ruhe, ggf. in kleinen Gruppen, einkaufen können.

3.       Dass die Discounter Warenpakete zusammenstellen, so dass viele Leute, die mit diesen Paketen zurechtkommen gar nicht mehr in den Markt müssen und die Pakete vielleicht vor dem Markt kaufen können und Nachbarn können diese Pakete auch einfach mitnehmen und somit die Zahl der Kunden dadurch reduzieren.  

4.       Zurzeit kann man mit der EC-Karte bis 25 € ohne Eingabe der Geheimnummer einkaufen…, hier könnte man den Betrag erhöhen und somit das bezahlen kontaktlos durchführen. Auch das verringert Kontakte.

 

5.       Fällt Ihnen noch eine Verbesserung ein…, dann bitte eine E-Mail ich werde es dann bei Neuigkeiten posten.

Ich kann nicht verstehen, dass man eine so wichtige Schnittstelle, zwischen der Versorgung der Bürger(innen) und der Gesundheit des Personals, nicht so gut wie nur möglich schützt und auch kontinuierlich daran arbeitet, diesen Schutz zu verbessern.

Beispiel:

Im linken Bild oben ist am 20.03.20 beim Discounter ein einfacher Folienschutz am Kassenbereich montiert worden.

Leider sind das aber nur 50% des möglichen Schutzes, denn zumindest an den Stellen an denen keine Ware verschoben wird, muss der Schutz bis auf die Kassentheke geführt werden.

Ich habe dann nachgefragt und daraufhin erfuhr ich, dass der Kartenzahlungsautomat dann abgedeckt wäre und deshalb die große Öffnung….

Und genau das zeigt wie wichtig hier ein Kompetenzzentrum ist, denn es ist absolut kein Problem die Folie hinter dem Kartenautomaten herum zu legen und somit kann man dann bis auf die Theke runter. Das erfordert aber mehr Zeitaufwand und natürlich auch etwas Kompetenz.

Und dann noch das zweite Bild auf dem ebenfalls eine aufgehängte Schutzwand zu sehen ist. Die sieht man so schlecht, deshalb habe ich sie schwarz markiert. Auch hier nur 40% des möglichen Schutzes. Auch hier wäre es ganz einfach diese Schutzwand bis an die Kassentheke zu verlängern und somit einen erheblich besseren Schutz zu erreichen.

Und das ist der Grund für diese Petition, denn genau diese Richtlinien müssen vom Gesundheitsminister bindend vorgegeben werden und die Umsetzung muss überwacht werden. Hier muss man den Firmen helfen das richtige zu tun. Die Kompetenz und die Verantwortung dafür, liegt zweifellos beim Gesundheitsminister.

Bitte unterzeichnen und teilen Sie die Petition, dann wird sich hier auch schnell was ändern!