Rechtliche Anerkennung, dass der Begriff „Neger“ rassistisch ist!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Karina Schnitker und 18 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

DE EN

Das deutsche Landesverfassungsgericht Mecklenburg-Vorpommern sagt folgendes:

„"Neger“ werde zwar nach heutigem Sprachgebrauch in der Regel als abwertend verstanden, räumte auch das Gericht ein. Ob es tatsächlich so gemeint sei, könne jedoch nur aus dem Zusammenhang heraus beurteilt werden. Der Ordnungsruf habe den Abgeordneten somit in seinem Rederecht verletzt.“

Lasst uns dafür einstehen, dass der Begriff in Deutschland als rassistisch eingestuft wird und ein Gebrauch des Wortes nicht mehr zur Normalität gehören darf. Und schon gar nicht in einem Landtag! 

Das N-Wort ist immer abwertend!

Und darüber entscheiden allein die Menschen, die diesen Begriff als höchst abwertend und entmenschlichend empfinden und das sind schwarze Menschen. 
Wir sind ein Teil dieser Gesellschaft und haben ebenso wie jeder andere Bürger ein Recht auf Menschenwürde und Gleichheit, welche durch dieses Urteil angegriffen werden und dem Rassismus in Deutschland noch mehr Spielraum und Entfaltungsmöglichkeiten geben.

Schwarze Menschen verbinden den Begriff mit viel Leid, Diskriminierung, Gewalt ihnen gegenüber, Ungleichheit und Entmenschlichung!

Wir dürfen es nicht dulden, dass Menschen, die nicht wissen wie es sich anfühlt als „N-Wort“ betitelt zu werden, darüber entscheiden, ob der Begriff (ganz gleich in welcher Situation) beleidigend ist oder nicht.

Lasst uns gemeinsam unseren Unmut und unsere Wut zum Ausdruck bringen!

Rassismus darf keinen Platz in unserer Gesellschaft bekommen.

Dieses Urteil ist ein Schlag in unser aller Gesichter und kann nicht hingenommen werden!
Der Begriff, kann und wird NIE eine positive oder neutrale Bedeutung haben.

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Charlotte NzimiroPetitionsstarter*inSeit geraumer Zeit versuche ich online ( @charlotte_nzimiro & @blackpowergermany) als auch offline auf Missstände in Deutschland aufmerksam zu machen, die die Schwarze und Afro-Deutsche Community betreffen. Let's make a change.

197.174

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Das deutsche Landesverfassungsgericht Mecklenburg-Vorpommern sagt folgendes:

„"Neger“ werde zwar nach heutigem Sprachgebrauch in der Regel als abwertend verstanden, räumte auch das Gericht ein. Ob es tatsächlich so gemeint sei, könne jedoch nur aus dem Zusammenhang heraus beurteilt werden. Der Ordnungsruf habe den Abgeordneten somit in seinem Rederecht verletzt.“

Lasst uns dafür einstehen, dass der Begriff in Deutschland als rassistisch eingestuft wird und ein Gebrauch des Wortes nicht mehr zur Normalität gehören darf. Und schon gar nicht in einem Landtag! 

Das N-Wort ist immer abwertend!

Und darüber entscheiden allein die Menschen, die diesen Begriff als höchst abwertend und entmenschlichend empfinden und das sind schwarze Menschen. 
Wir sind ein Teil dieser Gesellschaft und haben ebenso wie jeder andere Bürger ein Recht auf Menschenwürde und Gleichheit, welche durch dieses Urteil angegriffen werden und dem Rassismus in Deutschland noch mehr Spielraum und Entfaltungsmöglichkeiten geben.

Schwarze Menschen verbinden den Begriff mit viel Leid, Diskriminierung, Gewalt ihnen gegenüber, Ungleichheit und Entmenschlichung!

Wir dürfen es nicht dulden, dass Menschen, die nicht wissen wie es sich anfühlt als „N-Wort“ betitelt zu werden, darüber entscheiden, ob der Begriff (ganz gleich in welcher Situation) beleidigend ist oder nicht.

Lasst uns gemeinsam unseren Unmut und unsere Wut zum Ausdruck bringen!

Rassismus darf keinen Platz in unserer Gesellschaft bekommen.

Dieses Urteil ist ein Schlag in unser aller Gesichter und kann nicht hingenommen werden!
Der Begriff, kann und wird NIE eine positive oder neutrale Bedeutung haben.

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Charlotte NzimiroPetitionsstarter*inSeit geraumer Zeit versuche ich online ( @charlotte_nzimiro & @blackpowergermany) als auch offline auf Missstände in Deutschland aufmerksam zu machen, die die Schwarze und Afro-Deutsche Community betreffen. Let's make a change.
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Die Entscheidungsträger*innen

Mignon Schwenke
MdL, Die Linke, Vizepräsidentin des Landtags Mecklenburg-Vorpommern
Beantwortet
Ich habe nicht damit gerechnet, dass es solche Wellen schlägt. Aber selbst in unserem Land gab es doch heftige Diskussionen, auch über das Urteil des Verfassungsgerichts. Ich kann nur sagen: Wir dürfen solche Dinge nicht zulassen! Wir müssen uns wehren von Anfang an - insgesamt die Gesellschaft, aber natürlich wir auch hier im Präsidium für das Parlament. Wir repräsentieren einen demokratischen Staat und das muss auch in solchen Maßnahmen zum Ausdruck kommen. Deshalb mein Appell an die engagierten Menschen da draußen: Aktiv bleiben! Sich dagegen wehren! Nicht dulden! Dagegen aufstehen! Das N-Wort wurde natürlich nicht aus Versehen verwendet. Das haben wir von der Verwaltung prüfen lassen. Wir haben im Protokoll nachgesehen und da ist ganz deutlich geworden, dass das N-Wort ganz bewusst verwendet wurde, auch in diskriminierender Weise. Das hat mit der Würde des Hauses nichts zu tun! Wir vertreten Bürgerinnen und Bürger im Land, egal wo sie herkommen, egal welcher Hautfarbe sie sind. Die müssen sich wiederfinden! Dafür haben wir demokratische Regeln und die müssen wir einhalten! Natürlich sind wir verpflichtet, das Urteil unseres höchsten Gerichts im Land zu akzeptieren. Dennoch haben wir im Präsidium darüber gesprochen und wir sind uns einig, dass wir solche Ausdrücke auch zukünftig nicht dulden und dagegen Ordnungsmaßnahmen ergreifen werden! Foto: Lewamm Ghebremariam
Christine Lambrecht
Bundesministerin der Verteidigung
Dr. Franziska Giffey
Ehem. Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2018-2021)
Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Antidiskriminierungsstelle des Bundes
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