Brückenabriss stoppen! Rettet unseren Erholungsweg an der Heimatstraße zum Friedhof

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Das Problem

Das Problem: Fakten schaffen hinter dem Rücken der Bürger


Erst das Hundeverbot, jetzt der endgültige Kahlschlag: Die Stadtverwaltung hat in der Presse den Abriss unserer Fußgängerbrücke in Kollnau beim Friedhof angekündigt. Die Begründung? Angebliche Schäden an der Brücke und die Behauptung, der Weg verlaufe auf Privatgrund und dürfe wegen landwirtschaftlicher Nutzung nicht mehr betreten werden.

Wir sind überzeugt: Das Hundeverbot war nur der erste, vorgeschobene Schritt. Jetzt sollen schnell vollendete Tatsachen geschaffen werden, bevor eine rechtliche Prüfung stattfinden kann. Wenn die Brücke erst einmal abgerissen ist, ist der Weg für uns Bürger für immer verloren!

Warum das Betretungsverbot rechtlich auf wackeligen Beinen steht


Wir halten die Sperrung des Weges und den geplanten Abriss für widerrechtlich. Das Landesnaturschutzgesetz und das Grundgesetz regeln die Sache eigentlich eindeutig: Privatgrund hin oder her – die freie Landschaft ist für alle da.

Selbst der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) stellte am 7. Mai 2026 unmissverständlich klar:

"Jedermann hat das Recht auf Erholung in der freien Landschaft. Dieses freie Betretungsrecht muss jeder Grundeigentümer aufgrund der Sozialpflichtigkeit seines Grundeigentums entschädigungslos dulden."


Unsere rechtlichen Säulen gegen die Sperrung:

  • Grundgesetz (Art. 14 Abs. 2 GG): Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen (Sozialpflichtigkeit).
  • Bundesnaturschutzgesetz (§ 59 BNatSchG) & Landesnaturschutzgesetz: Das Betreten der freien Landschaft auf Straßen und Wegen – egal ob öffentlich oder privat – ist allen zum Zweck der Erholung gestattet. Eigentümer müssen dies dulden, solange keine Schäden entstehen.
    Natürlich gilt auch für uns das Gebot der Rücksichtnahme (§ 43 LNatSchG). Landwirtschaftliche Flächen dürfen während der Aufwuchszeit nicht zertrampelt werden. Aber die Sperrung eines bestehenden Weges und der Abriss einer Brücke stehen in keinem Verhältnis dazu!

Unsere Forderungen an die Stadtverwaltung:

  1. Sofortiger Aufschub aller Maßnahmen: Ein sofortiger Stopp des geplanten Brückenabrisses, bis eine eindeutige, unabhängige juristische Prüfung der Rechtmäßigkeit vorliegt.
  2. Echte Kompromisse statt Verbote: Wir fordern eine vernünftige Regelung, die für alle tragbar ist – Eigentümer, Spaziergänger und Hundebesitzer gleichermaßen (z. B. durch eine klare Leinenpflicht statt eines Komplettverbots).


Die Zeit drängt – Jede Stimme zählt!


Wir befürchten, dass die Bagger kurz vor dem Rollen stehen, um uns Bürgern die Chance auf Gegenwehr zu nehmen. Bitte helft mit eurer Unterschrift, dieses voreilige Vorhaben der Stadt zu verhindern!

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Marisa RöschPetitionsstarter*in

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