

Sehr geehrter Herr #JensSpahn,
wir leben im Jahre 2018 und seit einem Jahr gibt es die Ehe für ALLE, doch leider werden Homosexuelle-, Bi- und Transmänner immer noch diskriminiert, besonders von der Bundesärztekammer mit ihren Richtlinien zum Blutspenden.
Die Richtlinie besagt: Wer durch sein Sexualverhalten ein höheres Risiko als die Allgemeinbevölkerung hat, sich mit Infektionskrankheiten wie HIV, Hepatitis B oder C anzustecken, wird von der Spende ausgeschlossen. Dies trifft laut der Richtlinie zu auf Heterosexuelle mit sexuellem Risikoverhalten, die zum Beispiel Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern haben, auf Männer, die Sex mit Männern haben, und auf männliche und weibliche Prostituierte.
Wie kann die Bundesärztekammer alle Homosexuelle Männer unter Generalverdacht stellen, dass wir durch Sex mit Männern uns mit Infektionskrankheiten wie HIV und Hepatitis B und C anstecken. Es ist zwar richtig das 56100 Homosexuelle Männer 2016 mit HIV angesteckt waren, aber es leben ca. 1.500.000 Homosexuelle Männer in Deutschland, die dunkel Ziffer liegt noch viel höher, die Gesund sind und trotzdem unter Generalverdacht stehen.
Das ist Verleumdung und somit in meinen Augen Volksverhetzung, laut §130 StGb Absatz 2c „die Menschenwürde von in Buchstabe a genannten Personen oder Personenmehrheiten dadurch angreift, dass diese beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden.“
Ca. 1.500.000 Homosexuelle-, Bi- und Transmänner werden verleumdet in dem gesagt wird, dass durch unser Sexualverhalten ein höheres Risiko besteht sich mit HIV und Hepatitis anzustecken als das der Allgemeinbevölkerung.
Überhaupt wer ist die Allgemeinbevölkerung? Das alleine ist schon diskriminierend und sollte verfolgt werden. Homosexuelle Männer gehören nicht zur Allgemeinbevölkerung, aber Homosexuelle Frauen anscheinend schon. Wer entscheidet in Deutschland wer Allgemeinbevölkerung ist? ALLE MENSCHEN IN DEUTSCHLAND SIND DIE ALLGEMEINBEVÖLKERUNG.
Seit 2007 ist keine Fall mehr bekannt, dass sich jemand über eine Bluttransfusion mit HIV oder Hepatitis angesteckt hätte. Das Verfahren zur Blutprobenüberwachung ist so streng und sicher, damit man alle Menschen die zur Blutspende gehen möchten auch gehen sollten.
In Kliniken können OP´s nicht statt finden, da nicht genug Blut vorhanden ist.
Es muss Schluß sein mit dieser Diskriminierung und Verleumdung von der Bundesärztekammer.
Setzten Sie sich bitte dafür ein dass die Richtlinien endlich geändert werden, schließlich sollten Sie als Homosexueller Mann und als Staatsmann für Gleichberechtigung kämpfen.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Zimmermann
#Gleichberechtigung #Deutschlandistbunt #Homosexuell #Blutspenden #Verleumdung #Volksverhetzung #Bundesärztekammer #Richtlinien #larssteinhoefel #jochenschropp #Dunjahayali #Aidshilfe #Bento #Spiegelonline #Welt #RTL #SAT1 #NTV #Phoenix #FDP #CDU #CSU #SPD #Gruenen #Linke
Bildquelle: https://www.n-tv.de/politik/Jens-Spahn-heiratet-seinen-Lebenspartner-article20200877.html [31.08.2018; 08:25]