Homosexuelle & Bi Männer müssen #Blutspenden dürfen!

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Bundesärztekammer Richtlinie Dauerausschluss: Sexualverhalten

Wer durch sein Sexualverhalten ein höheres Risiko als die Allgemeinbevölkerung hat, sich mit Infektionskrankheiten wie HIV, Hepatitis B oder C anzustecken, wird von der Spende ausgeschlossen. Dies trifft laut der Richtlinie zu auf Heterosexuelle mit sexuellem Risikoverhalten, die zum Beispiel Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern haben, auf Männer, die Sex mit Männern haben, und auf männliche und weibliche Prostituierte.

Eine Arbeitsgruppe hat 2012 einen Bericht vorgelegt, laut dem dieser Dauerausschluss auch in eine zeitlich befristete Rückstellung - abhängig vom letzten Zeitpunkt des Risikoverhaltens - umgewandelt werden könnte. Zwölf Monate nach Beendigung "sexuellen Risikoverhaltens" dürfen Schwule demnach künftig Blut spenden, weil dies "nicht zu einer Erhöhung des Risikos für die Empfänger von Blut und Blutprodukten führt"

Zu sagen dass alle Homosexuellen- und Bi- Männer generell einem höheren Risiko sich mit ansteckenden Krankheiten durch ihr Sexualverhalten, "auf Männer, die Sex mit Männern haben", ausgesetzt sind, ist einfach nur diskriminierend und gehört sich verboten und angezeigt. Nicht jeder Homosexuelle- oder Bi Mann hat ständig wechselnde Partner. Sehr viele leben in einer monogamen Beziehung oder Ehe, dies seit Jahren glücklich und gesund.

Kann man sich in der heutigen Zeit bei einer Bluttransfusion mit HIV anstecken?

Bei einer medizinischen Behandlung, die es notwendig macht, Blut oder Blutprodukte zu verwenden, bestand in der Vergangenheit auch in Deutschland die Gefahr, sich mit HIV zu infizieren. Seit 1985 müssen alle Blutspenden auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen HIV untersucht werden. Im Jahr 2004 hat es der Gesetzgeber zur Pflicht gemacht, Blutspenden auch auf das Vorhandensein von HIV-Erbmaterial zu testen.
Diese auf hochempfindlichen molekularen Verfahren aufbauenden PCR-Tests erlauben es, eine HIV-Infektion sehr früh nachzuweisen. Bereits in den Jahren vor 2004 hatten die Blutspendedienste den direkten Nachweis von Viren-Erbmaterial nach und nach eingeführt. Dank dieser Maßnahmen kann die Übertragung von HIV durch Bluttransfusionen heute nahezu ausgeschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion durch Bluttransfusionen liegt bei 1 zu 1 Million. Das gilt auch für Blutplasma und daraus hergestellte Produkte.

Schluss mit Diskriminierung von Homosexuellen- und Bi- Männern.

Darum fordere ich die Streichung des Satzes „auf Männer, die Sex mit Männern haben“ und einer neutralen Gestaltung der Richtlinie z.B. "Dies trifft laut der Richtlinie zu auf Menschen mit sexuellem Risikoverhalten, die zum Beispiel Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern haben." 

Bitte unterstützen Sie mein Anliegen.

Ihr Daniel Zimmermann

Bildquelle: https://spdqueersh.de/pm-jusos-sh-spdqueer-sh-kritisieren-neue-blutspende-regelung/ [22.09.2018 19:39 Uhr]

 

 



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