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BLANKE NOT IN TIERHEIMEN - WARUM HANDELN SIE NICHT, HERR MEYER?

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rund 50 Prozent der deutschen Tierheime stehen vor dem Aus, sind von Schließung bedroht. In Niedersachsen sind es möglicherweise noch mehr. Warum? Grund dafür ist, dass in anderen Bundesländern, wie jüngst in Mecklenburg-Vorpommern, das Land unterstützend eingreift. Sie hingegen, Herr Minister Meyer, vor wenigen Tagen diesbezüglich von mir angeschrieben, ließen durch Ihren Herrn Voß zwar Verständnis äußern, lehnen aber jegliche Hilfe ab!

Zur Begründung lassen Sie außer der ab 2020 geltenden Schuldenbremse auch den Umstand aufführen, dass es sich hier um "originäre Aufgaben der Kommunen" handele und "bei baulichen Investitionen, dass die Kommunen diese entsprechend tätigen müssen oder die Betreiber der Tierheime durch entsprechende Kostenerstattungen in die Lage versetzen müssen, diese Investitionen zu bezahlen".

Weshalb aber handeln Sie nicht, wenn Kommunen diesen originären Aufgaben nicht nachkommen? Schließlich handelt es sich hierbei nicht um ein rein finanzielles Problem, sondern um Tierschutz - ein in unserer Verfassung erklärtes Staatsziel!

Auch die Tatsache, dass ehrenamtliche Tierschützer, die schon seit Jahren an den Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit stehen, sich zunehmend mißachtet fühlen, sollte Ihnen zu denken geben. Als Beispiel weise ich Sie auf das Tierheim meiner Region hin - die Tierhilfe Wendland e.V.. Dieser Verein hat in seinem nunmehr ca. 12-jährigen Bestehen den Kommunen ca. 1 Mio Euro erspart und erfährt dennoch immer noch nicht die notwendige Hilfe. Das häufig in der Politik so hochgelobte Ehrenamt wird in der Praxis buchstäblich mit Füßen getreten.

Ich bitte Sie deshalb dringend, sehr geehrter Herr Minister Meyer: Folgen Sie dem Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns durch Bereitstellung von Landesmitteln, oder finden Sie zumindest adäquate Lösungen.



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