

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
über dreieinhalb Jahre sind vergangen, seit die 301 Unterschriften für die Benennung einer Straße nach Katharina Hanen den Hamburger Bezirksämtern zugestellt wurden. Die meisten Bezirke haben den Vorschlag wohlwollend aufgenommen und ihn vorgemerkt. In Altona befasste sich bereits mehrfach der Ausschuss für Kultur und Bildung mit dem Anliegen. Nun tut sich etwas und erstmals gibt es einen konkreten Plan, wo eine solche Straße entstehen soll. In dem zum Bezirk Altona gehörenden Stadtteil Rissen, dem westlichsten Teil Hamburgs, werden derzeit 73 Wohneinheiten unter dem Projektnamen „Ried Høfe“ auf einem ehemaligen Sportplatz an der Straße Iserbarg gebaut. Der Beginn der Bauarbeiten war Mitte 2019 und die geplante Fertigstellung soll Anfang 2021 stattfinden.
Das mit dem Projekt beauftragte Architekturbüro hatte beim Bezirk Altona beantragt, der hier entstehenden privaten Erschließungsstraße ebenfalls den Namen Ried-Höfe zu geben, obgleich dieser Name keinen lokalen Bezug hat. Der Altonaer Ausschuss für Kultur und Bildung hat sich daraufhin auf seiner Sitzung am 4. Mai dazu entschlossen, einen anderen Straßennamen zu finden. Auf der nachfolgenden Sitzung am 25. Mai wurde dem Hauptausschuss einstimmig empfohlen, der Erschließungsstraße den Namen Katharina-Hanen-Weg zu geben. Wie die Vorsitzende der Altonaer Bezirksversammlung Stefanie Wolpert mir in einer E-Mail mitteilt, hat jener Hauptausschuss am 11. Juni mehrheitlich diesem Vorschlag zugestimmt und ihn an die Bezirksversammlung weitergeleitet.
Wie geht es jetzt weiter? Die Bezirksversammlung Altona wird voraussichtlich in ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag, den 27. August um 18 Uhr im Kollegiensaal des Rathauses Altona über die Straßenbenennung beschließen. Sollte die Bezirksversammlung dem Vorschlag von Haupt- und Kulturausschuss folgen, dann ist als nächstes das Hamburgische Staatsarchiv am Zuge und prüft die Benennungswürdigkeit, ob also Katharina Hanen als Namenspatronin geeignet ist. Bei einer bereits 2016 erfolgten Prüfung fand das Staatsarchiv dagegen grundsätzlich keine Bedenken. Die letztendliche Entscheidung liegt dann bei der Senatskommission für die Benennung von Verkehrsflächen.
Was können wir jetzt tun? Auf dieser Website findet ihr die Kontaktdaten der Abgeordneten der Bezirksversammlung Altona. Setzt euch mit ihnen in Verbindung und teilt ihnen mit, dass ihr möchtet, dass sie am 27. August dem Vorschlag einer Straßenbenennung nach Katharina Hanen zustimmen. Das erste Opfer des Hexenwahns in Hamburg darf nicht in Vergessenheit geraten! Erinnern wir an das Unrecht der Vergangenheit als Mahnung für die Zukunft.