Bevölkerungspolitik


Bevölkerungspolitik
Das Problem
An die für die Weltklimakonferenz zuständigen BundesministerInnen
Katherina Reiche (BM für Wirtschaft und Klimaschutz)
Carsten Schneider (BM für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz)
Johann Wadephul (Auswärtiges Amt)
Sehr geehrte Frau Ministerin, sehr geehrte Herren Minister,
die bisherigen Weltklimakonferenzen haben ein für das ökologische Gleichgewicht entscheidendes Thema bislang kaum behandelt: das des Bevölkerungswachstums. Dabei ist klar: Der geringste Fortschritt in den Bemühungen, die Treibhausgase zu reduzieren, wird durch eine Zunahme der Weltbevölkerung konterkariert. Die Arbeitsgruppe III des IPCC hat im sechsten Bericht aus dem Jahr 2022 die Zunahme der Treibhausgasemissionen zum BIP pro Erdbewohner und zum entsprechenden Bevölkerungswachstum im Zeitraum von 1990 bis 2019 ins Verhältnis gesetzt. Aus den Berechnungen ergibt sich, dass 34 % der Zunahme der Emissionen auf das Wachstum der Weltbevölkerung zurückzuführen sind (https;//www.ipcc.ch/report/ar6/wg3/ der Rest auf die Steigerung des BIP pro Kopf. Allerdings: Etliche Autoren haben darauf hingewiesen, dass der Einfluss des demografischen Wachstums hier deutlich unterschätzt wurde, da man die Auswirkungen der Bereiche nicht berücksichtigt hat, die man unter den Begriff LULUCF (Land Use, Land-Use Change and Forestry) zusammenfasst und die für die Entwicklungsländer besonders relevant sind. Es liegt daher nahe, dass das Bevölkerungswachstum der größere Faktor für die Erhöhung der Treibhausgasemissionen ist.
Entscheidend ist auch, dass in Ländern mit einer hohen Fertilitätsrate der Druck einer zunehmenden Bevölkerung allen Bemühungen um eine Anpassung an die Folgen des Klimawandels zuwiderläuft und deren Resilienz schwächt. Dies betrifft insbesondere die Ernährungssicherheit.
Bei der COP 15 in Kopenhagen versprachen die Industrieländer, jährlich 100 Mrd. Dollar für Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels in den Ländern des globalen Südens bereitzustellen. Inzwischen ist klar, dass diese Summe bei Weitem nicht ausreicht. Es wird alles darauf ankommen, diese finanziellen Mittel auch effizient genug einzusetzen. Man sollte sich deshalb der Forderung von Sustainable Population Germany (https://sustainable-population-germany.org anschließen, 5 Mrd. Dollar aus diesem Klimaanpassungsfonds für Maßnahmen zur Eindämmung des Bevölkerungswachstums zu verwenden. Diese geringe Summe dürfte ausreichen, um sehr effiziente Maßnahmen wie etwa den unkomplizierten Zugang zu Kontrazeptiva und eine entsprechende Aufklärung von Frauen zu ermöglichen. Darüber hinaus sind der Zugang von Frauen zur Bildung sowie die Sozialsysteme zu fördern, die eine sichere Altersversorgung unabhängig von der Zahl der Kinder garantieren.
Die vorgeschlagene Maßnahme verbindet das umfassende Ziel der Treibhausgasreduktionen unmittelbar mit dem Ziel der Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels in den betreffenden Ländern selbst.
Wir, die Unterzeichneten, fordern Sie auf. sich bei der Cop dafür einzusetzen.
Sustainable Population Germany
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Das Problem
An die für die Weltklimakonferenz zuständigen BundesministerInnen
Katherina Reiche (BM für Wirtschaft und Klimaschutz)
Carsten Schneider (BM für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz)
Johann Wadephul (Auswärtiges Amt)
Sehr geehrte Frau Ministerin, sehr geehrte Herren Minister,
die bisherigen Weltklimakonferenzen haben ein für das ökologische Gleichgewicht entscheidendes Thema bislang kaum behandelt: das des Bevölkerungswachstums. Dabei ist klar: Der geringste Fortschritt in den Bemühungen, die Treibhausgase zu reduzieren, wird durch eine Zunahme der Weltbevölkerung konterkariert. Die Arbeitsgruppe III des IPCC hat im sechsten Bericht aus dem Jahr 2022 die Zunahme der Treibhausgasemissionen zum BIP pro Erdbewohner und zum entsprechenden Bevölkerungswachstum im Zeitraum von 1990 bis 2019 ins Verhältnis gesetzt. Aus den Berechnungen ergibt sich, dass 34 % der Zunahme der Emissionen auf das Wachstum der Weltbevölkerung zurückzuführen sind (https;//www.ipcc.ch/report/ar6/wg3/ der Rest auf die Steigerung des BIP pro Kopf. Allerdings: Etliche Autoren haben darauf hingewiesen, dass der Einfluss des demografischen Wachstums hier deutlich unterschätzt wurde, da man die Auswirkungen der Bereiche nicht berücksichtigt hat, die man unter den Begriff LULUCF (Land Use, Land-Use Change and Forestry) zusammenfasst und die für die Entwicklungsländer besonders relevant sind. Es liegt daher nahe, dass das Bevölkerungswachstum der größere Faktor für die Erhöhung der Treibhausgasemissionen ist.
Entscheidend ist auch, dass in Ländern mit einer hohen Fertilitätsrate der Druck einer zunehmenden Bevölkerung allen Bemühungen um eine Anpassung an die Folgen des Klimawandels zuwiderläuft und deren Resilienz schwächt. Dies betrifft insbesondere die Ernährungssicherheit.
Bei der COP 15 in Kopenhagen versprachen die Industrieländer, jährlich 100 Mrd. Dollar für Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels in den Ländern des globalen Südens bereitzustellen. Inzwischen ist klar, dass diese Summe bei Weitem nicht ausreicht. Es wird alles darauf ankommen, diese finanziellen Mittel auch effizient genug einzusetzen. Man sollte sich deshalb der Forderung von Sustainable Population Germany (https://sustainable-population-germany.org anschließen, 5 Mrd. Dollar aus diesem Klimaanpassungsfonds für Maßnahmen zur Eindämmung des Bevölkerungswachstums zu verwenden. Diese geringe Summe dürfte ausreichen, um sehr effiziente Maßnahmen wie etwa den unkomplizierten Zugang zu Kontrazeptiva und eine entsprechende Aufklärung von Frauen zu ermöglichen. Darüber hinaus sind der Zugang von Frauen zur Bildung sowie die Sozialsysteme zu fördern, die eine sichere Altersversorgung unabhängig von der Zahl der Kinder garantieren.
Die vorgeschlagene Maßnahme verbindet das umfassende Ziel der Treibhausgasreduktionen unmittelbar mit dem Ziel der Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels in den betreffenden Ländern selbst.
Wir, die Unterzeichneten, fordern Sie auf. sich bei der Cop dafür einzusetzen.
Sustainable Population Germany
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Petition am 9. Juni 2025 erstellt