Petition updateStoppt die Darstellung von Tierleid!

via change.org: Das Schicksal von Faultier Mimi

Welttierschutzgesellschaft (WTG e.V.)
Oct 30, 2020

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

wir wollen bewirken, dass das Tierschutzbewusstsein nachhaltig gestärkt wird – durch unsere Kampagne "Stoppt Tierleid in sozialen Netzwerken" im digitalen Raum aber auch vor Ort. So leisten wir zum Beispiel in Suriname für den Schutz der Faultiere seit Jahren lebensrettende Hilfe. Die Geschichte vom Faultier Mimi zeigt, wie wichtig dies ist – denn die Gewalt gegenüber Tieren kann erschreckende Formen annehmen:
 
Wohl über Stunden hatten zwei Jungen versucht an das Faultier hoch oben in den Wipfeln des Baumes zu gelangen. Sie bewarfen Mimi zuerst mit Steinen und rüttelten dann absichtlich so stark am Baum, dass sie letztlich mit hohem Tempo auf den Boden geschleudert wurde. Mit ihr eng umschlungen: ihr Jungtier. Völlig ungeschützt lagen die beiden Tiere nun am Boden und gerade als die Jugendlichen die Tiere voneinander zu trennen versuchten (wohl, um sie zu mitzunehmen), schritt ein engagierter Tierfreund – ein ehemaliger Mitarbeiter unserer Partnerorganisation Green Heritage Fund Suriname, der von besorgten Anwohner*innen informiert wurde – ein und rettete den Tieren das Leben. Doch Mimi war sehr schwer verwundet, erste Hilfe lebensnotwendig: Wir haben die Bilder verpixelt, zu verstörend war ihr Anblick. 

Die Jungen flohen unmittelbar, weshalb wir über den Grund für den gewaltsamen Übergriff auf Mimi nur spekulieren können. Gewiss aber ist: Dies ist ein besonders grausamer, keinesfalls aber seltener Fall. So gefährdet mittlerweile nicht mehr nur der Lebensraumverlust durch zunehmende Abholzung Faultiere massiv. Es kommen viele Menschen den Wildtieren näher als sie sollten und entnehmen sie der Wildnis, zum Beispiel, um sie illegal zu handeln oder selbst als Haustiere zu halten.

Das Tierleid muss stoppen!
Um das Problem im Kern anzupacken, setzen wir seit Jahren in unserer Zusammenarbeit auf umfangreiche Bildungsarbeit. So lehren wir Besucherinnen und Besucher während geführter Touren durch das Schutzzentrum den verantwortungsvollen Umgang mit Wildtieren und klären darüber auf, dass eine Haustierhaltung weder legal noch tiergerecht ist.

Mimi und ihr Junges sind in der Obhut unserer Partner jetzt in besten Händen. Denn für die Teams gehört es leider zum traurigen Alltag, schwer verletzten oder in schlechten Haltungsbedingungen lebenden Faultieren zu Hilfe zu eilen. In dem Wildtierschutzzentrum – dem einzigen im ganzen Land – werden die Tiere dann professionell versorgt und tiergerecht verpflegt, bis sie fernab der Stadt in sicheren Waldgebieten wieder ausgewildert werden können. Auch Mimi und ihr Junges werden diesen Weg hoffentlich eines Tages bestreiten können: https://welttierschutz.org/mimi-auf-dem-weg-der-besserung/

Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass diese Arbeit ohnehin sehr viel abverlangt – zumal Suriname nur eines unserer nahezu 25 weltweiten Einsatzländer ist. Angesichts der Coronakrise bedarf es überall zudem noch mehr Aufwänden, was uns als gemeinnützigen Verein vor große Herausforderungen stellt. Wenn es Euch möglich ist, unsere Arbeit für Tiere wie Mimi zu unterstützen, wären wir sehr dankbar: https://welttierschutz.org/secure/spenden/tierleid-stoppen/

Herzlichen Dank für Eure Tierliebe!
Euer Team der Welttierschutzgesellschaft

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