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Petitioning Berliner Senat
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Berliner Senat

Dem #Prinzessinnengarten eine tragfähige Zukunft eröffnen

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Die Zukunft des Prinzessinnengartens ist ungewiss. Der Liegenschaftsfonds plant einen Verkauf der stadteigenen Fläche am Moritzplatz. Das könnte das baldige Aus des Gartens bedeuten.

(English translation below) 

Freiräume öffnen Möglichkeiten für soziales Engagement und für neue Formen urbanen Lebens. Sie sind Teil des kreativen, schönen und wilden Berlins, von dem die Politik schwärmt. Der Moritzplatz steht beispielhaft für die Bedrohung dieser Freiräume, aber auch für die Chancen, die sich aus ihnen ergeben. Er könnte zum Modell für eine zukunftsorientierte Liegenschaftspolitik werden, die den Wert von Orten wie dem Prinzessinnengarten Rechnung trägt und die Menschen vor Ort frühzeitig und auf Augenhöhe einbindet.

Um dem Prinzessinnengarten eine tragfähige Zukunft zu eröffnen und die Nachbarschaft am Moritzplatz angemessen in die Entwicklung ihres Lebensumfeldes einzubinden, fordern wir:

+ den Mietvertrag des Prinzessinnengartens um 5 Jahre zu verlängern.

+ eine zukunftsweisende Bürgerbeteiligung, die die Vielfältigkeit und die verschiedenen Bedürfnisse der AnwohnerInnen angemessen berücksichtigt.

+ gesicherte Planungsperspektiven für urbane Gartenprojekte und andere Formen sozialen Engagements, die dem auch von Seiten des Senats anerkannten Wert solcher Orte und Projekte für die Stadt gerecht werden.

Seit 2009 haben weit über Tausend UnterstützerInnen dabei geholfen, „aus einer hässlichen Baulücke ein Paradies“ erwachsen zu lassen (Die Zeit). 50.000 BesucherInnen kommen jedes Jahr an den Moritzplatz, um sich dieses „Biotop und Soziotop mit Modellcharakter“ (Tagesspiegel), diese „Utopie im Kleinen“ (Berliner Zeitung), dieses „Versuchslabor für die nachhaltige Stadt von morgen“ (Wirtschaftswoche) anzusehen.

Doch die Zukunft des Prinzessinnengartens ist ungewiss. Im Auftrag des Berliner Senats ist der Liegenschaftsfonds mit der Vermarktung der Fläche beauftragt. Eine Anfrage von Seiten des Abgeordnetenhauses hat ergeben, dass Verhandlungen mit Investoren über einen baldigen Verkauf bereits geführt werden. Dies könnte das kurzfristige Aus des Prinzessinnengartens bedeuten. Das Fehlen verlässlicher Planungshorizonte bedeutet nicht nur wirtschaftlich eine Gefährdung des sich selbst tragenden Prinzessinnengartens. Bedroht sind sowohl Arbeitsplätze im Umfang von 13 Vollzeitstellen als auch das, was 30.000 Stunden freiwilliges Engagement pro Saison hier haben entstehen lassen: einen Ort sozialen Austauschs und des Lernens. Wir arbeiten mit zahlreichen Schulen, Kindergärten, Mietergemeinschaften und Universitäten zusammen und haben geholfen, 16 Ablegergärten in unterschiedlichsten Einrichtungen aufzubauen. 

Auf die prekäre Situation und die fehlende Planungssicherheit machen wir seit Langem aufmerksam. Für eine tragfähige Zukunftsperspektive des Gartens braucht es ein offenes Gespräch und ein Bekenntnis der politisch Verantwortlichen, Orte wie den Prinzessinnengarten langfristig erhalten zu wollen. Der Wert, der vom Prinzessinnengarten und vergleichbaren Projekte für die Stadt Berlin ausgeht, ist auch von offizieller Seite unbestritten. Er leistet wichtige Arbeit in einem Kiez, der zu den dichtest bebauten und sozial schwächsten der Stadt zählt. Fachleute sehen in ihm ein Labor für sozial wie ökologisch nachhaltige Formen der Stadtentwicklung. International, ob auf der EXPO in Shanghai oder in der New York Times, steht der Prinzessinnengarten beispielhaft für ein Berlin der Freiräume, für soziales und kulturelles Engagement. Der Senat hat eine Förderung des urbanen Gärtnerns als Teil einer nachhaltigen Stadtpolitik angekündigt. Der Liegenschaftsfonds schreibt, der Prinzessinnengarten gehört zu den Projekten, „die Berlin in ihrer Summe ausmachen, ohne die Berlin um ein Vielfaches ärmer wäre“ .

Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe 

Bisher ist wenig über die Pläne am Platz bekannt. Der Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf die offizielle Anfrage ist zu entnehmen, dass Investoren aus der Kreativwirtschaft in Abstimmung mit dem Liegenschaftsfonds eine Bebauung planen, in die auch Gärten integriert sein könnten. Wie diese aussehen sollen, kann nur gemutmaßt werden. Urbane Gärten aber sind mehr als anspruchsvolles Hinterhofgrün. Sie geben Impulse für eine nachhaltige und nachbarschaftsorientierte Stadtentwicklung. Sie eröffnen den Menschen Räume, um ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Nimmt man dieses Potential ernst, dann kann dies aus unserer Sicht nur bedeuten, die Nachbarschaft am Moritzplatz und die vielfältigen AkteurInnen vor Ort frühzeitig und auf Augenhöhe in die Überlegungen zur Zukunft des Quartiers einzubeziehen. Ein Konzept für ein zeitgemäßes Bürgerbeteiligungsverfahren haben wir gemeinsam mit weiteren AkteurInnen vor Ort und mit der Unterstützung des Bezirksbürgermeisters dem Liegenschaftsfonds im vergangenen Jahr vorgelegt.

Der Moritzplatz: Modell für eine nachbarschafts- und zukunftsorientierte Stadtpolitik

Am Moritzplatz geht es nicht alleine um einige Jahre mehr oder weniger für den Prinzessinnengarten. Hier bietet sich die Chance, weitreichende und drängende stadtpolitische Fragen aufzugreifen. Fragen nach zeitgemäßen Partizipationsmöglichkeiten, nach dem Erhalt von Freiräumen und Vielfalt, nach dem Wert sozialen Engagements, nach einem Ausgleich zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Schutz gewachsener sozialer Strukturen vor Verdrängung. Dies deckt sich mit Positionen des Senats zur Förderung partizipativer Strategien, zum Aktivieren von Flächen für urbanes Gärtnern, zu verbesserten Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement, zum Erhalt vielfältiger und sozial gemischter Kieze. Vor allem aber bietet der Moritzplatz die Chance für die vom Senat angekündigte Neuausrichtung der Liegenschaftspolitik. Im Umgang mit öffentlichen Flächen sollten nicht mehr nur ausschließlich kurzfristige finanzielle Interessen zählen, sondern auch der Wert sozialen, kulturellen und ökologischen Engagements angemessen berücksichtigt werden. Nur so können Freiräume erhalten bleiben beziehungsweise neu entstehen. Sie tragen dazu bei, Berlin zu der schönen und wilden Stadt zu machen, von der Klaus Wowereit in seiner Regierungserklärung schwärmte.

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To: The Berlin Senate

Establish A Sustainable Future For The Prinzessinnengarten

The future of the Prinzessinnengarten is uncertain. The Property Fund plans to sell the city-owned plot at Moritzplatz. The Property Fund has been commissioned to sell the plot on behalf of the Berlin Senate. This could mean the imminent end of the garden.

Open spaces offer opportunities for social engagement and new forms of urban life. They are part of the creative, beautiful and wild Berlin that is so fervently espoused by politicians. Moritzplatz exemplifies the threat to such spaces, but also the opportunities that arise from them. It could become a model for forward-looking property policies that takes into account the value of places such as the Prinzessinnengarten and that include citizens on an equal footing and from an early stage.
In order to establish a sustainable future for the Prinzessinnengarten and to appropriately involve the neighborhood around Moritzplatz in the development of their living environment, we demand the following:

- the extension of the Prinzessinnengarten lease for 5 years.

- forward-looking civic participation that appropriately takes into account the diversity and different needs of residents.

- secure planning prospects for urban garden projects and other forms of social participation that do justice to the value – also recognized by the Senate – that such places and projects have for the city.

Why is this important?
Since 2009, well over a thousand supporters have helped the site to grow "from an ugly vacant lot to a paradise" (Die Zeit). 50,000 visitors come to Moritzplatz each year to see this "biotope and sociotope with a model character"  (Tagesspiegel), this "utopia in miniature" (Berliner Zeitung), this "laboratory for the sustainable city of the future" (Wirtschaftswoche).
But the future of the Prinzessinnengarten is uncertain. The Property Fund has been commissioned to sell the plot on behalf of the Berlin Senate. A query submitted by the House of Representatives has revealed that negotiations with investors on the imminent sale of the property have already taken place. This could mean the impending end the Prinzessinnengarten. The lack of reliable planning horizons is not only an economic threat to the self-sustaining Prinzessinnengarten. 13 full-time positions threatened, as is the result of 30,000 hours of volunteer work per season: a place of social exchange and learning. We work with numerous schools, kindergartens, community associations and universities and have helped build up 16 offshoot gardens at the most varied of facilities.
We have long been drawing attention to the precarious situation and the lack of certainty in planning. In order to establish sustainable future perspectives for the garden we need an open discussion and a commitment from political leaders to preserve places like the Prinzessinnengarten for the long term. The value for the city of Berlin that comes from the Prinzessinnengarten and similar projects is undisputed, even by official sources. It does important work in a neighborhood that is one of the most densely developed and socially most vulnerable in the city. Experts see it as a laboratory for socially and ecologically sustainable forms of urban development. Internationally, whether at the EXPO in Shanghai or in the New York Times, the Prinzessinnengarten exemplifies a Berlin of open spaces for social and cultural engagement. The Senate has announced the promotion of urban gardening as part of a sustainable urban policy. The Property Fund writes that the Prinzessinnengarten is among projects "that make up Berlin in it's entirety, without which Berlin would be poorer many times over."

Citizen Participation On An Equal Footing
Little is known about the plans for Moritzplatz. The response of the Senate Department for Urban Development to the official query suggests that investors from the creative industries in coordination with the Property Fund are planning construction, within which the garden could also integrated. How this might look remains a matter of conjecture. Urban gardens, however, are more than just sophisticated backyard greenery. They provide incentives for sustainable and neighborhood-oriented urban development. They give people room to actively shape their environment. Taking this potential seriously, in our view, must mean including the neighborhood around Moritzplatz and its diverse actors in the discussion of the future of the neighborhood – on an equal footing and from an early stage. Last year, in conjunction with other local actors and with the support of the District Mayor, we submitted a concept for appropriate public participation procedures to the Property Fund.

Moritzplatz: A Model For Forward-Looking and Neighborhood-Oriented City Policies
The issue of Moritzplatz is not only about a few years more or less for the Prinzessinnengarten. The situation offers an excellent opportunity to take on far-reaching and urgent urban issues. Questions regarding appropriate opportunities for participation, the preservation of open spaces and diversity, the value of social engagement, the balance between economic interests and the protection from the displacement of existing social structures. This is consistent with the Senate's position of promoting participatory strategies, of enabling space for urban gardeners, of improving conditions for civic engagement, of preserving diverse and socially mixed neighborhoods. But above all, Moritzplatz offers the chance for the realignment of property policy as announced by the Senate. It is not only short-term financial interests that should count when dealing with public land, but the value of social, cultural and environmental engagement must also be adequately addressed. Only in this way can free spaces be preserved or created. They help to make Berlin the beautiful and wild city that Klaus Wowereit so fervently espouses in his policy statement.


Letter to
Berliner Senat
An: Berliner Senat

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Dem Prinzessinnengarten eine tragfähige Zukunft eröffnen

Die Zukunft des Prinzessinnengartens ist ungewiss. Der Liegenschaftsfonds plant einen Verkauf der stadteigenen Fläche am Moritzplatz. Das könnte das baldige Aus des Gartens bedeuten.
Freiräume öffnen Möglichkeiten für soziales Engagement und für neue Formen urbanen Lebens. Sie sind Teil des kreativen, schönen und wilden Berlins, von dem die Politik schwärmt. Der Moritzplatz steht beispielhaft für die Bedrohung dieser Freiräume, aber auch für die Chancen, die sich aus ihnen ergeben. Er könnte zum Modell für eine zukunftsorientierte Liegenschaftspolitik werden, die den Wert von Orten wir dem Prinzessinnengarten Rechnung trägt und die Menschen vor Ort frühzeitig und auf Augenhöhe einbindet.
Um dem Prinzessinnengarten eine tragfähige Zukunft zu eröffnen und die Nachbarschaft am Moritzplatz angemessen in die Entwicklung ihres Lebensumfeldes einzubinden, fordern wir:

- den Mietvertrag des Prinzessinnengartens um 5 Jahre zu verlängern.

- eine zukunftsweisende Bürgerbeteiligung, die die Vielfältigkeit und die verschiedenen Bedürfnisse der AnwohnerInnen angemessen berücksichtigt.

- gesicherte Planungsperspektiven für urbane Gartenprojekte und andere Formen sozialen Engagements, die dem auch von Seiten des Senats anerkannten Wert solcher Orte und Projekte für die Stadt gerecht werden.

Seit 2009 haben weit über Tausend UnterstützerInnen dabei geholfen, „aus einer hässlichen Baulücke ein Paradies“ erwachsen zu lassen (Die Zeit). 50.000 BesucherInnen kommen jedes Jahr an den Moritzplatz, um sich dieses „Biotop und Soziotop mit Modellcharakter“ (Tagesspiegel), diese „Utopie im Kleinen“ (Berliner Zeitung), dieses „Versuchslabor für die nachhaltige Stadt von morgen“ (Wirtschaftswoche) anzusehen.
Doch die Zukunft des Prinzessinnengartens ist ungewiss. Im Auftrag des Berliner Senats ist der Liegenschaftsfonds mit der Vermarktung der Fläche beauftragt. Eine Anfrage von Seiten des Abgeordnetenhauses hat ergeben, dass Verhandlungen mit Investoren über einen baldigen Verkauf bereits geführt werden. Dies könnte das kurzfristige Aus des Prinzessinnengartens bedeuten. Das Fehlen verlässlicher Planungshorizonte bedeutet nicht nur wirtschaftlich eine Gefährdung des sich selbst tragenden Prinzessinnengartens. Bedroht sind sowohl Arbeitsplätze im Umfang von 13 Vollzeitstellen als auch das, was 30.000 Stunden freiwilliges Engagement pro Saison hier haben entstehen lassen: einen Ort sozialen Austauschs und des Lernens. Wir arbeiten mit zahlreichen Schulen, Kindergärten, Mietergemeinschaften und Universitäten zusammen und haben geholfen, 16 Ablegergärten in unterschiedlichsten Einrichtungen aufzubauen.
Auf die prekäre Situation und die fehlende Planungssicherheit machen wir seit Langem aufmerksam. Für eine tragfähige Zukunftsperspektive des Gartens braucht es ein offenes Gespräch und ein Bekenntnis der politisch Verantwortlichen, Orte wie den Prinzessinnengarten langfristig erhalten zu wollen. Der Wert, der vom Prinzessinnengarten und vergleichbaren Projekte für die Stadt Berlin ausgeht, ist auch von offizieller Seite unbestritten. Er leistet wichtige Arbeit in einem Kiez, der zu den dichtest bebauten und sozial schwächsten der Stadt zählt. Fachleute sehen in ihm ein Labor für sozial wie ökologisch nachhaltige Formen der Stadtentwicklung. International, ob auf der EXPO in Shanghai oder in der New York Times, steht der Prinzessinnengarten beispielhaft für ein Berlin der Freiräume, für soziales und kulturelles Engagement. Der Senat hat eine Förderung des urbanen Gärtnerns als Teil einer nachhaltigen Stadtpolitik angekündigt. Der Liegenschaftsfonds schreibt, der Prinzessinnengarten gehört zu den Projekten, „die Berlin in ihrer Summe ausmachen, ohne die Berlin um ein Vielfaches ärmer wäre“ .

Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe
Bisher ist wenig über die Pläne am Platz bekannt. Der Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf die offizielle Anfrage ist zu entnehmen, dass Investoren aus der Kreativwirtschaft in Abstimmung mit dem Liegenschaftsfonds eine Bebauung planen, in die auch Gärten integriert sein könnten. Wie diese aussehen sollen, kann nur gemutmaßt werden. Urbane Gärten aber sind mehr als anspruchsvolles Hinterhofgrün. Sie geben Impulse für eine nachhaltige und nachbarschaftsorientierte Stadtentwicklung. Sie eröffnen den Menschen Räume, um ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Nimmt man dieses Potential ernst, dann kann dies aus unserer Sicht nur bedeuten, die Nachbarschaft am Moritzplatz und die vielfältigen AkteurInnen vor Ort frühzeitig und auf Augenhöhe in die Überlegungen zur Zukunft des Quartiers einzubeziehen. Ein Konzept für ein zeitgemäßes Bürgerbeteiligungsverfahren haben wir gemeinsam mit weiteren AkteurInnen vor Ort und mit der Unterstützung des Bezirksbürgermeisters dem Liegenschaftsfonds im vergangenen Jahr vorgelegt.

Der Moritzplatz: Modell für eine nachbarschafts- und zukunftsorientierte Stadtpolitik
Am Moritzplatz geht es nicht alleine um einige Jahre mehr oder weniger für den Prinzessinnengarten. Hier bietet sich die Chance, weitreichende und drängende stadtpolitische Fragen aufzugreifen. Fragen nach zeitgemäßen Partizipationsmöglichkeiten, nach dem Erhalt von Freiräumen und Vielfalt, nach dem Wert sozialen Engagements, nach einem Ausgleich zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Schutz gewachsener sozialer Strukturen vor Verdrängung. Dies deckt sich mit Positionen des Senats zur Förderung partizipativer Strategien, zum Aktivieren von Flächen für urbanes Gärtnern, zu verbesserten Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement, zum Erhalt vielfältiger und sozial gemischter Kieze. Vor allem aber bietet der Moritzplatz die Chance für die vom Senat angekündigte Neuausrichtung der Liegenschaftspolitik. Im Umgang mit öffentlichen Flächen sollten nicht mehr nur ausschließlich kurzfristige finanzielle Interessen zählen, sondern auch der Wert sozialen, kulturellen und ökologischen Engagements angemessen berücksichtigt werden. Nur so können Freiräume erhalten bleiben beziehungsweise neu entstehen. Sie tragen dazu bei, Berlin zu der schönen und wilden Stadt zu machen, von der Klaus Wowereit in seiner Regierungserklärung schwärmte.

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Mit freundlichen Grüßen