Berlin braucht starke Nachbarschaften

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Denice Ballerstedt und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Berlin braucht starke Nachbarschaften – für die verlässliche Finanzierung von Nachbarschaftseinrichtungen, Familienzentren und (mobiler) Stadtteilarbeit! 

  

An die Berliner Politik 

 

Wir, Nachbarinnen und Nachbarn aus Berlin – beispielhaft von der Fischerinsel in Mitte – wenden uns mit diesem offenen Brief an Sie, weil wir mit wachsender Sorge beobachten, wie unsere sozialen Treffpunkte und Unterstützungsangebote unterfinanziert und die professionelle Arbeit der Hauptamtlichen und Engagierten vor Ort aufs Spiel gesetzt wird. 

Das Stadtteilzentrum KREATIVHAUS auf der Fischerinsel steht dabei stellvertretend für viele Einrichtungen in der ganzen Stadt: Hier finden Menschen aller Generationen, Herkünfte und Lebenssituationen zueinander – sei es im Familienzentrum, im Mehrgenerationenhaus, in der mobilen Stadtteilarbeit oder in Angeboten wie Sprachcafés für Migrant:innen, Bewegungsangeboten für Senior:innen, digitalen Bildungsangebote, Krabbelgruppen, Gartenaktivitäten, Kulturveranstaltungen und vielem mehr. 

Doch wir erleben, wie gute Projekte und qualifizierte Mitarbeitende aufgrund unsicherer Projektförderungen um ihre Existenz bangen müssen, weil die Finanzierung auf der Kippe steht. Mitarbeitende werden schlimmstenfalls dazu gezwungen sich neue Jobs zu suchen oder können nur in unsicheren Anstellungsverhältnissen beschäftigt werden. Es wird mit viel Engagement etwas aufgebaut – und kann dann oft nur mit sehr viel Mühe fortgeführt werden. Für uns Nachbar:innen & Familien bedeutet das: wichtige soziale Strukturen werden aufgebaut und brechen unter Umständen wieder weg, mühsam aufgebaute Beziehungen gehen verloren. Dies betrifft zum Beispiel das Projekt “Mobile Stadtteilarbeit”. 

Diese Erfahrungen machen nicht nur wir auf der Fischerinsel – in ganz Berlin sind Nachbarschaftszentren, Familienzentren, Mehrgenerationenhäuser und Teams der mobilen Stadtteilarbeit von unsicherer Finanzierung betroffen. Obwohl sie zentrale Aufgaben der sozialen Daseinsvorsorge übernehmen und wichtige Begegnungsorte darstellen, sind sie oft nur projektweise oder über befristete Drittmittel abgesichert. Dabei braucht echte Beziehungsarbeit Kontinuität, faire Arbeitsbedingungen und verlässliche Strukturen. 

  

Deshalb wünschen wir uns als Berliner Nachbarinnen und Nachbarn: 

  

Eine langfristige und gesicherte Finanzierung von Nachbarschaftseinrichtungen, Familienzentren und (mobiler) Stadtteilarbeit in allen Berliner Bezirken. Mobile Stadtteilarbeit muss unbedingt in allen Stadtteilen weiterfinanziert werden! 
 

Die Stärkung der sozialen Infrastruktur und der Stadtteilarbeit als grundlegende Aufgabe der Politik – gleichwertig mit Bildung, Gesundheit und Mobilität. 
 

Sozial abgesicherte Arbeitsverhältnisse, um Stabilität für Mitarbeitende und Besucher:innen zu schaffen.  
 

Verlässliche Unterstützung für Einrichtungen, die nachweislich einen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt leisten, statt kurzfristiger Projektförderung. 
 

Die sozialen Orte Berlins sind das Rückgrat unserer Kieze. Sie fördern Integration, Gemeinschaft, Familien, Bildung und Solidarität – gerade auch in Krisenzeiten. Es ist Zeit, dass diese Arbeit die Wertschätzung bekommt, die sie verdient – auch finanziell. 
 

Wir rufen alle Berlinerinnen und Berliner auf, sich diesem Anliegen anzuschließen. Ob in Mitte, Marzahn, Neukölln oder Reinickendorf: Unsere Stadt braucht starke Nachbarschaften – überall! 
 

 

 

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Denice Ballerstedt und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Berlin braucht starke Nachbarschaften – für die verlässliche Finanzierung von Nachbarschaftseinrichtungen, Familienzentren und (mobiler) Stadtteilarbeit! 

  

An die Berliner Politik 

 

Wir, Nachbarinnen und Nachbarn aus Berlin – beispielhaft von der Fischerinsel in Mitte – wenden uns mit diesem offenen Brief an Sie, weil wir mit wachsender Sorge beobachten, wie unsere sozialen Treffpunkte und Unterstützungsangebote unterfinanziert und die professionelle Arbeit der Hauptamtlichen und Engagierten vor Ort aufs Spiel gesetzt wird. 

Das Stadtteilzentrum KREATIVHAUS auf der Fischerinsel steht dabei stellvertretend für viele Einrichtungen in der ganzen Stadt: Hier finden Menschen aller Generationen, Herkünfte und Lebenssituationen zueinander – sei es im Familienzentrum, im Mehrgenerationenhaus, in der mobilen Stadtteilarbeit oder in Angeboten wie Sprachcafés für Migrant:innen, Bewegungsangeboten für Senior:innen, digitalen Bildungsangebote, Krabbelgruppen, Gartenaktivitäten, Kulturveranstaltungen und vielem mehr. 

Doch wir erleben, wie gute Projekte und qualifizierte Mitarbeitende aufgrund unsicherer Projektförderungen um ihre Existenz bangen müssen, weil die Finanzierung auf der Kippe steht. Mitarbeitende werden schlimmstenfalls dazu gezwungen sich neue Jobs zu suchen oder können nur in unsicheren Anstellungsverhältnissen beschäftigt werden. Es wird mit viel Engagement etwas aufgebaut – und kann dann oft nur mit sehr viel Mühe fortgeführt werden. Für uns Nachbar:innen & Familien bedeutet das: wichtige soziale Strukturen werden aufgebaut und brechen unter Umständen wieder weg, mühsam aufgebaute Beziehungen gehen verloren. Dies betrifft zum Beispiel das Projekt “Mobile Stadtteilarbeit”. 

Diese Erfahrungen machen nicht nur wir auf der Fischerinsel – in ganz Berlin sind Nachbarschaftszentren, Familienzentren, Mehrgenerationenhäuser und Teams der mobilen Stadtteilarbeit von unsicherer Finanzierung betroffen. Obwohl sie zentrale Aufgaben der sozialen Daseinsvorsorge übernehmen und wichtige Begegnungsorte darstellen, sind sie oft nur projektweise oder über befristete Drittmittel abgesichert. Dabei braucht echte Beziehungsarbeit Kontinuität, faire Arbeitsbedingungen und verlässliche Strukturen. 

  

Deshalb wünschen wir uns als Berliner Nachbarinnen und Nachbarn: 

  

Eine langfristige und gesicherte Finanzierung von Nachbarschaftseinrichtungen, Familienzentren und (mobiler) Stadtteilarbeit in allen Berliner Bezirken. Mobile Stadtteilarbeit muss unbedingt in allen Stadtteilen weiterfinanziert werden! 
 

Die Stärkung der sozialen Infrastruktur und der Stadtteilarbeit als grundlegende Aufgabe der Politik – gleichwertig mit Bildung, Gesundheit und Mobilität. 
 

Sozial abgesicherte Arbeitsverhältnisse, um Stabilität für Mitarbeitende und Besucher:innen zu schaffen.  
 

Verlässliche Unterstützung für Einrichtungen, die nachweislich einen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt leisten, statt kurzfristiger Projektförderung. 
 

Die sozialen Orte Berlins sind das Rückgrat unserer Kieze. Sie fördern Integration, Gemeinschaft, Familien, Bildung und Solidarität – gerade auch in Krisenzeiten. Es ist Zeit, dass diese Arbeit die Wertschätzung bekommt, die sie verdient – auch finanziell. 
 

Wir rufen alle Berlinerinnen und Berliner auf, sich diesem Anliegen anzuschließen. Ob in Mitte, Marzahn, Neukölln oder Reinickendorf: Unsere Stadt braucht starke Nachbarschaften – überall! 
 

 

 

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Petition am 1. Juli 2025 erstellt