Liebe Freund*innen von Sea-Eye,
heute vor 35 Jahren wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet, die Kindern weltweit das Recht auf Schutz und Leben garantiert. Obwohl dieser Konvention mehr Staaten als jeder anderen beigetreten sind, erleben wir immer noch, wie Kinder auf der tödlichsten Fluchtroute der Welt ihr Leben verlieren.
Die gewaltsame Abschottungspolitik der EU-Staaten hat in den letzten Jahren tausende Geflüchtete das Leben gekostet. Kinder trifft sie am härtesten: Seit 2018 sind mehr als 1.500 Kinder im Mittelmeer ertrunken. Es macht uns unendlich traurig und wütend.
Den Film "Like a fish" hier ansehen
Ich bin selbst Vater einer neun Jahre alten Tochter. Der Film hat mich deshalb persönlich sehr berührt. Wir müssen uns klarmachen, dass Kinderrechte kein theoretisches Konstrukt sind und dass wir alle nicht nur verantwortlich, sondern zusammen auch handlungsfähig sind. Wir können etwas tun und gemeinsam die Wut überwinden. Wir dürfen niemals akzeptieren, was inakzeptabel ist. Für uns ist daher klar: Kein Kind soll im Mittelmeer ertrinken oder an unseren Grenzen um sein Überleben kämpfen müssen! Seit 2016 haben wir mehr als 18.000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet – darunter viele Kinder und Jugendliche. Mit deiner Unterstützung für Sea-Eye trägst du dazu bei, auch das Leben von Kindern auf der Flucht zu schützen.
Herzliche Grüße
Gorden Isler, Vorsitzender Sea-Eye e. V.
