
Liebe Freund*innen von Sea-Eye,
heute haben wir einen großen Sieg für unsere Arbeit, aber auch gegen Hass und Hetze errungen! Am 31. Oktober 2020 behauptete der AfD-Politiker Georg Pazderski in einem Post, dass die Besatzung der ALAN KURDI „den Nizza-Attentäter nach Lampedusa brachte“ und dass der Verein deshalb „spätestens jetzt Blut an seinen Händen“ habe. Pazderski verbreitete diese Lüge trotz besseren Wissens über seine sozialen Kanäle und erreichte damit tausende Menschen. Als Reaktionen darauf erhielt der Verein Hassbotschaften und sogar Morddrohungen.
Sea-Eye setzte sich dagegen zur Wehr und erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen Pazderski. Dessen Widerspruch vor dem Berliner Landgericht wurde heute zurückgewiesen. So bleibt es ihm weiterhin untersagt, die Behauptung zu wiederholen und auf diese Weise Lügen und Hass zu verbreiten.
Lesen Sie hier den gesamten Bericht zum Prozesstag.
Herzliche Grüße
Ihr Gorden Isler
- Vorsitzender von Sea-Eye e. V.
PS: Sea-Eye schickt bald ein neues Rettungsschiff, die SEA-EYE 4, in den Einsatz ins Mittelmeer. Unterstützen Sie uns dabei! Jetzt spenden!