Bedarfswehrpflicht in Deutschland – ohne mich! und dich?!


Bedarfswehrpflicht in Deutschland – ohne mich! und dich?!
Das Problem
Hiermit bitte ich um Ihre Unterstützung für meine Petition "Bedarfswehrpflicht in Deutschland – ohne mich! und dich?!".
× Gegen die Wehrpflicht/Bedarfswehrpflicht in Deutschland
× Gegen eine Musterung aller jungen Männer (einschließlich Online-Fragebogen und Losverfahren)
✓ Für eine professionelle, hochtechnisierte Bundeswehr aus freiwilligen Berufssoldaten
✓ Für eine Gleichstellung Dienst mit der Waffe/Bedarfswehrpflicht und Dienst am Menschen/möglich späterer Zivildienst
Hintergrund:
Die Wehrpflicht/Bedarfswehrpflicht ist ein Betrug an jungen Menschen und nichts als Augenwischerei im Hinblick auf Verteidigungsfähigkeit.
Seit 2011 war die Wehrpflicht in Deutschland ausgesetzt. Nichtsdestotrotz gab und gibt es eine Bundeswehr aus Zeit- und Berufssoldaten, die professionell für Abschreckung sorgt.
Die Menschen, die eine Wiedereinführung der Wehrpflicht/Bedarfswehrpflicht fordern, suggerieren, dass ein solcher Schritt gegenwärtig aus sicherheitspolitischen Gründen für Deutschland notwendig sei. Doch was soll in den resultierenden Bedarfswehrpflichtzeiten eigentlich erreicht werden? Ein Blick in meine Vergangenheit macht den Schwachsinn/ die Realität deutlich.
Ich habe nach dem Abitur in den 60-iger Jahren 18 Monate Wehrdienst verrichtet. Was ich und meine Kollegen damals erlebt haben, war unnützer Drill (bspw. war eine Aufgabe das damalige Gewehr G3 auseinanderzubauen und wieder – auch bei Dunkelheit, unter Tischen – zusammenzubauen). Die Wehrpflicht damals und die Bedarfswehrpflicht heute, haben nichts mit erhöhter Verteidigungsfähigkeit zu tun; damals wie heute wäre ich und wären die Rekrut*innen heute „Kanonenfutter“. Die in der Gegenwart notwendige Entwicklung von hochtechnisierter Wehrtechnik wie Drohnen erfordert eine professionelle Berufsarmee aus Freiwilligen. Wer sich freiwillig für den Wehrdienst entscheidet, der darf andererseits natürlich Nutznießer von Anreizen jeglicher Art sein.
Eine Wehrpflicht/Bedarfswehrpflicht führt kurz oder lang zu einer verpflichtenden Musterung aller jungen Männer und damit auch zu den unwürdigen Befragungen der Wehr-/ Kriegsdienstverweigerer. Welcher Institution stand früher und steht heute eine Gewissensprüfung zu, die Beweggründe eines Menschen zur Wehr-/Kriegsdienstverweigerung zu beurteilen?
Die neue Wehrpflicht/Bedarfswehrpflicht soll ggf. durch ein Losverfahren begleitet/umgesetzt werden. Beim Losverfahren ist Tür und Tor offen, wer gelost und demzufolge eingezogen wird. Es wird immer Möglichkeiten geben, das Losverfahren zu manipulieren. Dies war früher so und ist heute nicht anders. Ich bin beredtes Zeugnis dafür. Verpflichtende Musterung und mögliches Losverfahren sind abzulehnen.
Der neue Online-Fragebogen ab Anfang 2026, der persönliche Daten wie den bisherigen Ausbildungsweg und Gesundheitszustand abfragt sowie eine Erklärung erfordert, ob man zum Dienst in der Bundeswehr bereit ist, führt zu potentieller Kriminalisierung von Jugendlichen, die nicht bereit sind, sich dieser Erfassungsmöglichkeit zu stellen. Wer sich weigert oder falsche Angaben macht, dem droht (Stand jetzt) ein Bußgeld. Insofern ist dieser Online-Fragebogen in der Form abzulehnen.
Meine Idee zum Schluss: weg mit der Wehrpflicht/Bedarfswehrpflicht für junge Menschen; wenn überhaupt hin zu einem generellen Dienstjahr. Da kann jede/r entscheiden, ob sie/er sich für die Waffe in der Hand entscheidet oder für den Dienst an der Sozialfront. Die Bedarfswehrpflicht trifft die Jugend – doch hatte sie eine Stimme bei der Entscheidung?
In Friedenszeiten beerdigen die Söhne ihre Väter – in Kriegszeiten beerdigen die Väter ihre Söhne. Ich werde alles daransetzen, dass dies für mich nicht geschieht, dass die kommende Generation auch in Frieden leben kann.
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Das Problem
Hiermit bitte ich um Ihre Unterstützung für meine Petition "Bedarfswehrpflicht in Deutschland – ohne mich! und dich?!".
× Gegen die Wehrpflicht/Bedarfswehrpflicht in Deutschland
× Gegen eine Musterung aller jungen Männer (einschließlich Online-Fragebogen und Losverfahren)
✓ Für eine professionelle, hochtechnisierte Bundeswehr aus freiwilligen Berufssoldaten
✓ Für eine Gleichstellung Dienst mit der Waffe/Bedarfswehrpflicht und Dienst am Menschen/möglich späterer Zivildienst
Hintergrund:
Die Wehrpflicht/Bedarfswehrpflicht ist ein Betrug an jungen Menschen und nichts als Augenwischerei im Hinblick auf Verteidigungsfähigkeit.
Seit 2011 war die Wehrpflicht in Deutschland ausgesetzt. Nichtsdestotrotz gab und gibt es eine Bundeswehr aus Zeit- und Berufssoldaten, die professionell für Abschreckung sorgt.
Die Menschen, die eine Wiedereinführung der Wehrpflicht/Bedarfswehrpflicht fordern, suggerieren, dass ein solcher Schritt gegenwärtig aus sicherheitspolitischen Gründen für Deutschland notwendig sei. Doch was soll in den resultierenden Bedarfswehrpflichtzeiten eigentlich erreicht werden? Ein Blick in meine Vergangenheit macht den Schwachsinn/ die Realität deutlich.
Ich habe nach dem Abitur in den 60-iger Jahren 18 Monate Wehrdienst verrichtet. Was ich und meine Kollegen damals erlebt haben, war unnützer Drill (bspw. war eine Aufgabe das damalige Gewehr G3 auseinanderzubauen und wieder – auch bei Dunkelheit, unter Tischen – zusammenzubauen). Die Wehrpflicht damals und die Bedarfswehrpflicht heute, haben nichts mit erhöhter Verteidigungsfähigkeit zu tun; damals wie heute wäre ich und wären die Rekrut*innen heute „Kanonenfutter“. Die in der Gegenwart notwendige Entwicklung von hochtechnisierter Wehrtechnik wie Drohnen erfordert eine professionelle Berufsarmee aus Freiwilligen. Wer sich freiwillig für den Wehrdienst entscheidet, der darf andererseits natürlich Nutznießer von Anreizen jeglicher Art sein.
Eine Wehrpflicht/Bedarfswehrpflicht führt kurz oder lang zu einer verpflichtenden Musterung aller jungen Männer und damit auch zu den unwürdigen Befragungen der Wehr-/ Kriegsdienstverweigerer. Welcher Institution stand früher und steht heute eine Gewissensprüfung zu, die Beweggründe eines Menschen zur Wehr-/Kriegsdienstverweigerung zu beurteilen?
Die neue Wehrpflicht/Bedarfswehrpflicht soll ggf. durch ein Losverfahren begleitet/umgesetzt werden. Beim Losverfahren ist Tür und Tor offen, wer gelost und demzufolge eingezogen wird. Es wird immer Möglichkeiten geben, das Losverfahren zu manipulieren. Dies war früher so und ist heute nicht anders. Ich bin beredtes Zeugnis dafür. Verpflichtende Musterung und mögliches Losverfahren sind abzulehnen.
Der neue Online-Fragebogen ab Anfang 2026, der persönliche Daten wie den bisherigen Ausbildungsweg und Gesundheitszustand abfragt sowie eine Erklärung erfordert, ob man zum Dienst in der Bundeswehr bereit ist, führt zu potentieller Kriminalisierung von Jugendlichen, die nicht bereit sind, sich dieser Erfassungsmöglichkeit zu stellen. Wer sich weigert oder falsche Angaben macht, dem droht (Stand jetzt) ein Bußgeld. Insofern ist dieser Online-Fragebogen in der Form abzulehnen.
Meine Idee zum Schluss: weg mit der Wehrpflicht/Bedarfswehrpflicht für junge Menschen; wenn überhaupt hin zu einem generellen Dienstjahr. Da kann jede/r entscheiden, ob sie/er sich für die Waffe in der Hand entscheidet oder für den Dienst an der Sozialfront. Die Bedarfswehrpflicht trifft die Jugend – doch hatte sie eine Stimme bei der Entscheidung?
In Friedenszeiten beerdigen die Söhne ihre Väter – in Kriegszeiten beerdigen die Väter ihre Söhne. Ich werde alles daransetzen, dass dies für mich nicht geschieht, dass die kommende Generation auch in Frieden leben kann.
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Petition am 19. Dezember 2025 erstellt