Rennstrecke Fliegerhorst Penzing: Lech-Ring

Das Problem

Motorsport Rennstrecke Penzing: Der Lech-Ring

Nachdem der Fliegerhorst Penzing 2018 geschlossen wird, bietet sich für Penzing und die Region die seltene Gelegenheit, durch den Umbau des Militärgeländes zu einer Rennstrecke den Tourismus sowie die Wirtschaft anzutreiben, gleichzeitig die Geschichte des Ortes zu erhalten und ein Markenzeichen für die Region zu etablieren.

Die Vorteile im Überblick:

  • Erste und einzige permanente Rennstrecke in Bayern
  • Ort für weitere Veranstaltungen wie Konzerte, Oldtimer Treffen, Fahrsicherheitstrainings
  • Finanzierung des Erhalts der historischen Gebäude auf dem Gelände
  • Im Vergleich zum „Neubau“ einer Rennstrecke, ist nur eine geringe Anpassung der Infrastruktur notwendig.
  • Eine sehr gute Anbindung an das Verkehrsnetz über die A96


Die Vorteile im Einzelnen:

Veranstaltungen & Nutzung
Ein Rennstrecke würde sich nicht nur für Motorsport Events eignen, sondern auch die Möglichkeit für weitere Veranstaltungen eröffnen. Es ist klar, dass sich das Gelände nicht für internationale Motorsport Events oder Rennserien eignet. Diese teuren und aufwendigen Ereignisse sind aber auch nicht notwendig, wie z.B. der Spreewaldring zeigt.

Durch regelmäßige Veranstaltungen auch abseits vom Motorsport könnte ein Lech-Ring sich zu einem Markenzeichen der Region entwickeln, als Beispiel seien Festivals wie das frühere Rock am Ring oder das Electric Love auf dem Salzburg Ring genannt. Diese beweisen, dass die Nutzung einer Rennstrecke auch für Konzerte möglich und vor allem profitabel ist.

Abgesehen von Konzerten könnten auf dem Lech-Ring auch Oldtimer Treffen abgehalten werden - die Treffen in Kaufering zeigten bereits durch viele Besucher wie groß diese Fan-Gemeinde in der Region ist. Sicherlich wäre es auch für kleinere Zielgruppen, welche sich üblicherweise ein bis zwei mal im Jahr treffen interessant. Motorrad- und Auto-Fanclubs würden diese, in Bayern einmalige Location zu schätzen wissen.
Andere Rennstrecken bieten auch an, diese an einigen Tagen im Jahr mit Fahrrädern oder an anderen Tagen mit Karts zu befahren. Von der vielfältigen Nutzbarkeit profitieren eben nicht nur Motorsport Fans.

Als nächsten und einen der wesentlichen Punkte bietet der Lech-Ring die Chance die Fahrsicherheit der Menschen in der Region zu erhöhen. Durch Ausrichtung von Fahrsicherheitstrainings (vielleicht ja durch den in Landsberg ansässigen ADAC?) können Fahrer gezielt und sicher ihr Auto kennen lernen um mit gefährlichen Situationen im Straßenverkehr besser umgehen zu können. Auch Motorradfahrer können davon profitieren, ihre Maschine einmal auf einem abgesperrten Kurs zu bewegen.

Anbindung & Alleinstellungsmerkmal
Durch die nahe liegende Autobahn A96 ist die Anreise denkbar einfach und eine Verkehrsbelastung der Region minimal.
Da es sich in Penzing um die einzige Rennstrecke in Bayern handeln würde, ist damit zu rechnen, dass diese auch Besucher anlockt, welche bisher für derartige Events bis Salzburg oder Hockenheim fahren müssen. Das bedeutet eine Anfahrt von mehreren hunderten Kilometern, welche sich durch ein Regionales Angebot verhindern ließen.

Wirtschaft
Auch für einige Unternehmen der Region könnte sich der Umbau zu einer Rennstrecke positiv auswirken. Fahrzeughersteller aus Bayern wie zum Beispiel Alpina aus Buchloe, BMW oder Audi könnten die Nutzung der Strecke für Tests der Fahrzeuge oder Veranstaltungen für Kunden entdecken, da auch diese bisher auf ferner gelegene Strecken ausweichen mussten. Hier entsteht ihnen unter Umständen durch die günstige Lage ein Einsparpotenzial da keine langen Transporte mehr in Kauf genommen werden müssen.
Wie bereits erwähnt könnte auch der ADAC und Veranstalter von Renntrainings und sogenannten Touristenfahrten an der Nutzung eines Lech-Rings interessiert sein.
Durch die vielen verschiedenen Möglichkeiten entstehen natürlich auch ab dem Bau bis hin zum Betrieb der Rennstrecke und der Veranstaltung von Events Arbeitsplätze für die Region. Regionale Betriebe würden von den Besuchern profitieren.

Kostenersparnis durch vorhandene Infrastruktur
Durch die Start und Landebahnen des Flughafens sind bereits große Teile des Geländes geteert, diese Abschnitte sind Bestandteil der Rennstrecke, beispielsweise die Start-Ziel Gerade. Weiterhin ist das Gelände bereits wegen seiner militärischen Nutzung umzäunt, eine wichtige Voraussetzung für die Sicherheit auf dem Gelände selbst.
Auch Gebäude wie Hangar könnten für Veranstaltungen auf dem Gelände genutzt werden. Insgesamt bietet sich Penzing gerade deshalb für den Bau einer Rennstrecke an, weil sich durch die bereits vorhandene Infrastruktur die ansonsten hohen Kosten im Rahmen des möglichen bewegen.

Investoren & Sponsoren
Die Rennstrecke kann nach der Suche von entsprchenden Investoren komplett privat finanziert werden. Es gab bereits Projekte, welche durch Investoren finanziert wurden. Selbst wenn öffentliche Gelder aufgewendet werden müssten, ließen sich diese zum Beispiel durch Sponsoren (Werbung an der Strecke) refinanzieren und langfristige Einnahmen sichern.

Denkmalschutz
Der Bau einer Rennstrecke macht das Gelände profitabel und bietet damit die Möglichkeit die Gebäude darauf, welche zum Teil unter Denkmalschutz stehen zu erhalten. Die Geschichte des Ortes, an dem Johnny Cash drei Jahre stationiert war und seine erste Band gründete, kann dadurch erhalten werden und gibt diesem Ort darüber hinaus auch etwas legendäres.

Schallschutz
Natürlich müssen bei einem solchen Vorhaben die negativen Auswirkungen auf die unmittelbaren Anlieger so gering wie möglich gehalten werden.
Durch das stetig steigende Verkehrsaufkommen auf Autobahnen und Bundesstraßen, haben sich Schallschutzkonzepte und Lösungen sehr weit entwickelt und können bei Richtiger Planung den Lärm deutlich verringern. Die Ansätze sind je nach Preisklasse sehr unterschiedlich, von dem bewachsenen Erdwall bis hin zu modernen Schallschutzwänden mit integrierten Solarpanels sollte sich effektiver Schallschutz umsetzen lassen.
Im Gegensatz zu dem beim Flugbetrieb entstehenden Lärm, ist die Schallquelle beim Motorsport wesentlich einfacher einzudämmen. Durch die großen Freien Flächen auf dem Gelände (besonders östlich, in Richtung Ortschaft) ist für Schallschutzmaßnahmen genügend Platz vorhanden.

Fazit:
Es ist an der Zeit sich über die zukünftige Nutzung des Geländes Gedanken zu machen. Ein Lech-Ring wäre eine vielfältige und profitable Lösung, gerade durch seine günstige Umsetzbarkeit. Diese Petition soll zeigen wie hoch die Nachfrage nach einer Rennstrecke in Bayern ist und Diskussionen zu diesem Thema anregen. Weiterhin soll dieser Gedanke in die Erarbeitung von Nachnutzungskonzepten für den Fliegerhorst einfließen.

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N APetitionsstarter*in
Diese Petition hat 3.221 Unterschriften erreicht

Das Problem

Motorsport Rennstrecke Penzing: Der Lech-Ring

Nachdem der Fliegerhorst Penzing 2018 geschlossen wird, bietet sich für Penzing und die Region die seltene Gelegenheit, durch den Umbau des Militärgeländes zu einer Rennstrecke den Tourismus sowie die Wirtschaft anzutreiben, gleichzeitig die Geschichte des Ortes zu erhalten und ein Markenzeichen für die Region zu etablieren.

Die Vorteile im Überblick:

  • Erste und einzige permanente Rennstrecke in Bayern
  • Ort für weitere Veranstaltungen wie Konzerte, Oldtimer Treffen, Fahrsicherheitstrainings
  • Finanzierung des Erhalts der historischen Gebäude auf dem Gelände
  • Im Vergleich zum „Neubau“ einer Rennstrecke, ist nur eine geringe Anpassung der Infrastruktur notwendig.
  • Eine sehr gute Anbindung an das Verkehrsnetz über die A96


Die Vorteile im Einzelnen:

Veranstaltungen & Nutzung
Ein Rennstrecke würde sich nicht nur für Motorsport Events eignen, sondern auch die Möglichkeit für weitere Veranstaltungen eröffnen. Es ist klar, dass sich das Gelände nicht für internationale Motorsport Events oder Rennserien eignet. Diese teuren und aufwendigen Ereignisse sind aber auch nicht notwendig, wie z.B. der Spreewaldring zeigt.

Durch regelmäßige Veranstaltungen auch abseits vom Motorsport könnte ein Lech-Ring sich zu einem Markenzeichen der Region entwickeln, als Beispiel seien Festivals wie das frühere Rock am Ring oder das Electric Love auf dem Salzburg Ring genannt. Diese beweisen, dass die Nutzung einer Rennstrecke auch für Konzerte möglich und vor allem profitabel ist.

Abgesehen von Konzerten könnten auf dem Lech-Ring auch Oldtimer Treffen abgehalten werden - die Treffen in Kaufering zeigten bereits durch viele Besucher wie groß diese Fan-Gemeinde in der Region ist. Sicherlich wäre es auch für kleinere Zielgruppen, welche sich üblicherweise ein bis zwei mal im Jahr treffen interessant. Motorrad- und Auto-Fanclubs würden diese, in Bayern einmalige Location zu schätzen wissen.
Andere Rennstrecken bieten auch an, diese an einigen Tagen im Jahr mit Fahrrädern oder an anderen Tagen mit Karts zu befahren. Von der vielfältigen Nutzbarkeit profitieren eben nicht nur Motorsport Fans.

Als nächsten und einen der wesentlichen Punkte bietet der Lech-Ring die Chance die Fahrsicherheit der Menschen in der Region zu erhöhen. Durch Ausrichtung von Fahrsicherheitstrainings (vielleicht ja durch den in Landsberg ansässigen ADAC?) können Fahrer gezielt und sicher ihr Auto kennen lernen um mit gefährlichen Situationen im Straßenverkehr besser umgehen zu können. Auch Motorradfahrer können davon profitieren, ihre Maschine einmal auf einem abgesperrten Kurs zu bewegen.

Anbindung & Alleinstellungsmerkmal
Durch die nahe liegende Autobahn A96 ist die Anreise denkbar einfach und eine Verkehrsbelastung der Region minimal.
Da es sich in Penzing um die einzige Rennstrecke in Bayern handeln würde, ist damit zu rechnen, dass diese auch Besucher anlockt, welche bisher für derartige Events bis Salzburg oder Hockenheim fahren müssen. Das bedeutet eine Anfahrt von mehreren hunderten Kilometern, welche sich durch ein Regionales Angebot verhindern ließen.

Wirtschaft
Auch für einige Unternehmen der Region könnte sich der Umbau zu einer Rennstrecke positiv auswirken. Fahrzeughersteller aus Bayern wie zum Beispiel Alpina aus Buchloe, BMW oder Audi könnten die Nutzung der Strecke für Tests der Fahrzeuge oder Veranstaltungen für Kunden entdecken, da auch diese bisher auf ferner gelegene Strecken ausweichen mussten. Hier entsteht ihnen unter Umständen durch die günstige Lage ein Einsparpotenzial da keine langen Transporte mehr in Kauf genommen werden müssen.
Wie bereits erwähnt könnte auch der ADAC und Veranstalter von Renntrainings und sogenannten Touristenfahrten an der Nutzung eines Lech-Rings interessiert sein.
Durch die vielen verschiedenen Möglichkeiten entstehen natürlich auch ab dem Bau bis hin zum Betrieb der Rennstrecke und der Veranstaltung von Events Arbeitsplätze für die Region. Regionale Betriebe würden von den Besuchern profitieren.

Kostenersparnis durch vorhandene Infrastruktur
Durch die Start und Landebahnen des Flughafens sind bereits große Teile des Geländes geteert, diese Abschnitte sind Bestandteil der Rennstrecke, beispielsweise die Start-Ziel Gerade. Weiterhin ist das Gelände bereits wegen seiner militärischen Nutzung umzäunt, eine wichtige Voraussetzung für die Sicherheit auf dem Gelände selbst.
Auch Gebäude wie Hangar könnten für Veranstaltungen auf dem Gelände genutzt werden. Insgesamt bietet sich Penzing gerade deshalb für den Bau einer Rennstrecke an, weil sich durch die bereits vorhandene Infrastruktur die ansonsten hohen Kosten im Rahmen des möglichen bewegen.

Investoren & Sponsoren
Die Rennstrecke kann nach der Suche von entsprchenden Investoren komplett privat finanziert werden. Es gab bereits Projekte, welche durch Investoren finanziert wurden. Selbst wenn öffentliche Gelder aufgewendet werden müssten, ließen sich diese zum Beispiel durch Sponsoren (Werbung an der Strecke) refinanzieren und langfristige Einnahmen sichern.

Denkmalschutz
Der Bau einer Rennstrecke macht das Gelände profitabel und bietet damit die Möglichkeit die Gebäude darauf, welche zum Teil unter Denkmalschutz stehen zu erhalten. Die Geschichte des Ortes, an dem Johnny Cash drei Jahre stationiert war und seine erste Band gründete, kann dadurch erhalten werden und gibt diesem Ort darüber hinaus auch etwas legendäres.

Schallschutz
Natürlich müssen bei einem solchen Vorhaben die negativen Auswirkungen auf die unmittelbaren Anlieger so gering wie möglich gehalten werden.
Durch das stetig steigende Verkehrsaufkommen auf Autobahnen und Bundesstraßen, haben sich Schallschutzkonzepte und Lösungen sehr weit entwickelt und können bei Richtiger Planung den Lärm deutlich verringern. Die Ansätze sind je nach Preisklasse sehr unterschiedlich, von dem bewachsenen Erdwall bis hin zu modernen Schallschutzwänden mit integrierten Solarpanels sollte sich effektiver Schallschutz umsetzen lassen.
Im Gegensatz zu dem beim Flugbetrieb entstehenden Lärm, ist die Schallquelle beim Motorsport wesentlich einfacher einzudämmen. Durch die großen Freien Flächen auf dem Gelände (besonders östlich, in Richtung Ortschaft) ist für Schallschutzmaßnahmen genügend Platz vorhanden.

Fazit:
Es ist an der Zeit sich über die zukünftige Nutzung des Geländes Gedanken zu machen. Ein Lech-Ring wäre eine vielfältige und profitable Lösung, gerade durch seine günstige Umsetzbarkeit. Diese Petition soll zeigen wie hoch die Nachfrage nach einer Rennstrecke in Bayern ist und Diskussionen zu diesem Thema anregen. Weiterhin soll dieser Gedanke in die Erarbeitung von Nachnutzungskonzepten für den Fliegerhorst einfließen.

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Die Entscheidungsträger*innen

Gemeinde Penzing
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Petition am 6. August 2016 erstellt