
Unser Ziel waren 10.000 Stimmen und Ihr habt unsere Erwartungen getoppt. Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Heute vor einer Woche haben wir unsere Petition und alle 14.622 gezählten Stimmen an die Oppositionsfraktionen Bündnis 90 / Die Grünen, SPD und FDP im Bayerischen Landtag übergeben. Am selben Tag wurde die Petition formal eingereicht. Aber wie geht es jetzt weiter?
Die Petition hat nun ein Aktenzeichen und soll bald im zuständigen Ausschuss für Wissenschaft und Kultur beraten werden. Dafür wurde eine Stellungnahme von der Bayerischen Staatsregierung angefordert. Wir sind gespannt auf die Positionierung der Staatsregierung und die Ausschussberatungen!
Dazu erklärt Markus Apel aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Bayern: „Mit unserer Petition wollen wir dazu beitragen, endlich eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und demokratische Teilhabe zu ermöglichen. Wir wollen, dass im Rundfunk- und Medienrat endlich mit LSBTIQ*, statt nur über sie gesprochen wird. Unsere vielfältige Gesellschaft muss sich in den bayerischen Medien widerspiegelt. Nicht als Klischee, nicht als Problem, sondern als komplexe Realität.“
„Es kommt nicht nur darauf an, DASS wir als LSBTIQ* gesehen werden, sondern auch WIE wir dargestellt werden und WER unsere Geschichten erzählt und umsetzt. Das gilt übrigens für alle Gruppen des Vielfaltsspektrums.", erklärt Kai S. Pieck, Initiator der Queer Media Society (QMS).
Es wird Zeit für eine Beteiligung von LSBTIQ* an der Gestaltung der bayerischen Medienlandschaft. Sowohl der LSVD Bayern als auch die QMS werden sich über diese Forderung hinaus, für eine insgesamt faire und diversere Zusammensetzung der Aufsichtsgremien einsetzen.