
Wir müssen zugeben: Wir sind ziemlich fassungslos.
Es braucht keine Vertretungen für queere Menschen in den Aufsichtsgremien der bayerischen Medienanstalten. Als Begründung für diese Position der Bayerischen Staatsregierung, antwortet der Bayerische Medienstaatsminister Dr. Florian Herrmann (CSU): Man wisse nicht, wie viele queere Menschen in Bayern leben und könne dies aus Datenschutzgründen natürlich auch nicht prüfen.
Die Vielfalt unserer Gesellschaft muss sich in den Medien widerspiegeln. Das entschied das Bundesverfassungsgericht bereits 2014. LSBTIQ* sind ein selbstverständlicher Teil dieser Gesellschaft und sie haben ein Recht darauf, wie viele andere Bevölkerungsgruppen auch, an der Gestaltung der Medienanstalten beteiligt zu werden. Es macht uns fassungslos, mit was für einer Argumentation sich die Staatsregierung gegen die berechtigten Forderungen von queeren Menschen nach Repräsentanz und Beteiligung stellt.
Wir geben nicht auf! Über die notwendigen Gesetzesänderungen entscheidet der Bayerische Landtag, nicht die Staatsregierung.
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Die Zeit für mehr Vielfalt in den Medien ist längst gekommen.