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Kein Steinbruch zwischen Gumping und Nittenau bis ins Jahr 2080!

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Das Landratsamt Cham / Oberpfalz entscheidet, ob in  93192 Wald / Gumping ein neuer Steinbruch entstehen darf. 

Bei diesem Vorhaben werden ein seit über 44 Jahren bestehender Steinbruchsee, ein seltenes glaziales Blockstromgebiet, zahlreiche Feuchtbiotope, ein gewässerökologisch und –morphologisch ungestörtes Silikatquellbachökosystem mit vielen angeschlossenen Weichwasserquellen auf ganzer Länge zerstört sowie viele nach FFH geschützte Tiere und Pflanzenarten getötet.

Die Totalzerstörung eines Lebensraumkomplexes dieser Wertigkeit durch ein Steinbruchprojekt ist unverantwortlich und stellt einen Verstoß u.a. gegen die FFH - Richtlinie dar.

Angesichts fehlender Informationen zu diesem Riesenprojekt, mangelhafter Kartographierung des Gebiets durch die Behörden der Regierung der Oberpfalz, Nichterfassung vieler nach FFH geschützter Tierarten, Minderung der Lebensqualität durch Lärm, krebserregendem Granit-Feinstaub, zusätzlicher Verkehrsbelastung und aus der Sorge, dass die Zerstörung unserer Heimat bis ins Jahr 2080 droht, sagen wir: Nein, zum geplanten Steinbruch.

Die Vorgehensweise der JS Steinwerke GmbH&Co.KG, die jegliche Öffentlichkeitsbeteiligung im Verfahren ausschließt, ist uns Hinweis genug um zu warnen, dass hier vermutlich etliches im Argen liegt.

Nicht absehbar ist, welche Folgen für die Umwelt, die Luft und den Verkehr auf uns, unsere Kinder und Enkelkinder auf Generationen hinaus zukommen.  

Es gibt keine objektive, direkt erfasste und verlässliche Datenlage vor Ort.

Gleichfalls kann heute nicht abgeschätzt werden, welche Auswirkungen ein zweiter Steinbruch für die anstehende Änderung des Regionalplans Regensburg mit sich bringt. Der von S-N verlaufende Gesteinszug zwischen Mainsbauern – Bodenstein - Holzheim wird wegen seines Diorit-Granitvorkommens für die Natursteinindustrie zunehmend Begehrlichkeiten wecken.

Wir fragen:  Warum ist die höhere Naturschutzbehörde seit 2011 unserer Aufforderung zum Handeln nicht nachgekommen?

Warum wurden bis heute keine Daten im GeoFachdatenAtlas des LfU Bayern erfasst?

Wie kann es sein, dass seitens des Geologischen Landesamtes zwar der alte Steinbruchsee mit seinen Uferwänden, aber nicht der wesentlich bedeutsamere glaziale Granitblockstrom in den bayerischen Geotopkataster (Geoschob) aufgenommen wurde?

Die ganze Welt braucht Steine und Schotter. Auch wir in Bayern!  Aber vor jeder Genehmigung sollte man genau wissen, was man opfert und ob es nicht andere und bessere Alternativen gibt!

Nach heutigen Gesichtspunkten ist für diesen Steinbruch in einem solchen Ökosystem aus wasser-, naturschutz- und immissionsschutzrechtlichen Gründen eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) sinnvoll.

Aus all diesen Gründen fordern wir vor der Genehmigung eines neuen Steinbruchs eine gründliche, den fachlichen Anforderungen entsprechende Untersuchung der Schutzwürdigkeit des genannten Gebietes!

Weitere detaillierte Informationen finden sich auf: www.bi-gumping.de



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