Barrierefreiheit endet nicht an der Bordsteinkante


Barrierefreiheit endet nicht an der Bordsteinkante
Das Problem
Ich sitze heute im Rollstuhl – und ehrlich gesagt habe ich Barrierefreiheit früher ganz anders wahrgenommen.
Selbst als ich für einen Rollstuhlfahrer gearbeitet habe, habe ich vieles anders gesehen. Ich war nah dran, habe unterstützt, geholfen – und trotzdem blieb vieles theoretisch. Ein Bordstein, eine Stufe, ein enger Eingang waren für mich keine wirklichen Hindernisse.
Erst als ich selbst betroffen war, hat sich mein Blick verändert. Heute entscheiden genau diese „Kleinigkeiten“ darüber, ob ich selbstständig unterwegs sein kann oder nicht. Ein fehlender abgesenkter Bordstein, eine einzelne Stufe vor einem Geschäft oder Wege, die offiziell als barrierefrei gelten, sich im Alltag aber ganz anders anfühlen.
Für viele Menschen bleiben diese Barrieren unsichtbar. Für mich bestimmen sie meinen Alltag.
Barrierefreiheit bedeutet für mich keine Sonderbehandlung. Sie bedeutet Würde, Selbstbestimmung und Teilhabe.
Ich habe diese Petition gestartet, weil Barrierefreiheit nicht an der Bordsteinkante enden darf – sondern dort beginnen muss, wo Menschen leben, einkaufen, sich begegnen und dazugehören wollen.
Barrierefreiheit in Berlin ist noch immer keine Selbstverständlichkeit – sondern für viele Menschen mit Behinderungen täglicher Stress, Gefahr und Ausschluss.
Zu viele Bürgersteige sind nicht korrekt abgesenkt.
Man kommt nicht hoch – oder knallt beim Runterfahren gefährlich auf.
Das ist kein Einzelfall, sondern Alltag.
Viele Läden, Cafés und Restaurants sind nicht zugänglich.
Stufen, enge Eingänge, fehlende Rampen – selbst einkaufen oder essen gehen ist für viele Menschen nicht möglich.
Das bedeutet:
eingeschränkte Selbstständigkeit
weniger Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
Abhängigkeit von Hilfe
Ausgrenzung im Alltag
Barrierefreiheit darf sich nicht auf Aufzüge oder einzelne Sonderlösungen beschränken.
Sie beginnt auf dem Gehweg und endet nicht an der Stufe vor der Ladentür.
Wir fordern:
flächendeckend sichere und korrekt abgesenkte Bürgersteige
verpflichtende, praktikable Zugänge zu Läden, Restaurants und öffentlichen Einrichtungen
konsequente Kontrollen und Nachbesserungen
Barrierefreiheit als Standard, nicht als Ausnahme
Menschen mit Behinderungen wollen keine Sonderbehandlung.
Sie wollen einfach überall hinkommen.
Barrierefreiheit ist kein Luxus – sie ist ein Menschenrecht.
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Das Problem
Ich sitze heute im Rollstuhl – und ehrlich gesagt habe ich Barrierefreiheit früher ganz anders wahrgenommen.
Selbst als ich für einen Rollstuhlfahrer gearbeitet habe, habe ich vieles anders gesehen. Ich war nah dran, habe unterstützt, geholfen – und trotzdem blieb vieles theoretisch. Ein Bordstein, eine Stufe, ein enger Eingang waren für mich keine wirklichen Hindernisse.
Erst als ich selbst betroffen war, hat sich mein Blick verändert. Heute entscheiden genau diese „Kleinigkeiten“ darüber, ob ich selbstständig unterwegs sein kann oder nicht. Ein fehlender abgesenkter Bordstein, eine einzelne Stufe vor einem Geschäft oder Wege, die offiziell als barrierefrei gelten, sich im Alltag aber ganz anders anfühlen.
Für viele Menschen bleiben diese Barrieren unsichtbar. Für mich bestimmen sie meinen Alltag.
Barrierefreiheit bedeutet für mich keine Sonderbehandlung. Sie bedeutet Würde, Selbstbestimmung und Teilhabe.
Ich habe diese Petition gestartet, weil Barrierefreiheit nicht an der Bordsteinkante enden darf – sondern dort beginnen muss, wo Menschen leben, einkaufen, sich begegnen und dazugehören wollen.
Barrierefreiheit in Berlin ist noch immer keine Selbstverständlichkeit – sondern für viele Menschen mit Behinderungen täglicher Stress, Gefahr und Ausschluss.
Zu viele Bürgersteige sind nicht korrekt abgesenkt.
Man kommt nicht hoch – oder knallt beim Runterfahren gefährlich auf.
Das ist kein Einzelfall, sondern Alltag.
Viele Läden, Cafés und Restaurants sind nicht zugänglich.
Stufen, enge Eingänge, fehlende Rampen – selbst einkaufen oder essen gehen ist für viele Menschen nicht möglich.
Das bedeutet:
eingeschränkte Selbstständigkeit
weniger Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
Abhängigkeit von Hilfe
Ausgrenzung im Alltag
Barrierefreiheit darf sich nicht auf Aufzüge oder einzelne Sonderlösungen beschränken.
Sie beginnt auf dem Gehweg und endet nicht an der Stufe vor der Ladentür.
Wir fordern:
flächendeckend sichere und korrekt abgesenkte Bürgersteige
verpflichtende, praktikable Zugänge zu Läden, Restaurants und öffentlichen Einrichtungen
konsequente Kontrollen und Nachbesserungen
Barrierefreiheit als Standard, nicht als Ausnahme
Menschen mit Behinderungen wollen keine Sonderbehandlung.
Sie wollen einfach überall hinkommen.
Barrierefreiheit ist kein Luxus – sie ist ein Menschenrecht.
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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 5. Februar 2026 erstellt