

Immerhin hat Frau Fegebank gestern auf meine Anfrage über abgeordnetenwatch.de vom 05.02.2020 reagiert wie folgt:
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Antwort von Katharina Fegebank (GRÜNE)
vielen Dank für Ihre Frage.
Die Bildaufnahmen der SOKO Tierschutz, die im Oktober 2019 veröffentlicht wurden, haben zurecht eine große Aufmerksamt erzeugt. Sie waren der Auslöser für staatsanwaltschaftliche Ermittlungen und haben nach intensiver Prüfung aller Umstände im Labor zum Entzug der Betriebserlaubnis in Mienenbüttel durch die zuständige niedersächsische Landesbehörde geführt. Aber es ist richtig, dass es Schreckensmeldungen, wiederkehrende Anschuldigungen und Proteste gegen LPT auch davor schon gegeben hat.
Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass es offenbar diese Undercover-Aufnahmen der SOKO Tierschutz gebraucht hat, um eine Schließung des Labors in Mienenbüttel zu erwirken. Das können und wollen wir als Grüne allerdings so nicht hinnehmen. Deshalb setzen wir uns für engmaschigere und unangekündigte Kontrollen ein – und zwar bundesweit.
Unser Ziel ist es, aus den Tierversuchen auszusteigen. Dabei nehmen wir den Bereich der regulatorischen Testungen – die Giftigkeitsprüfungen für Produkte und medizinische Wirkstoffe – als erstes in den Blick. Wir brauchen einen nationalen Ausstiegsplan aus Tierversuchen und eine Anpassung der Genehmigungsverfahren an den neuesten Stand der humanbasierten Wissenschaft. Dafür setze ich mich aus Hamburg heraus ein.
Mit freundlichen Grüßen
Katharina Fegebank
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DAS IST KEINE ANTWORT AUF KLARE FRAGEN, Frau Fegebank ! Zwischen den Zeilen gelesen, entnehme ich Ihrer Reaktion aber Folgendes:
1. Erst durch die Veröffentlichung der Bildaufnahmen von SOKO Tierschutz wurde bei Politik und Behörden Aufmerksamkeit erzeugt.
2. Sie räumen ein, dass es Schreckensmeldungen, wiederkehrende Anschuldigungen und Proteste gegen LPT schon zuvor gab
3. Dennoch haben Sie nichts unternommen !
4. Auch jetzt planen Sie in eine weite Zukunft - warten sie schon wieder auf Recherchen von anderen?