Bahntickets NACH erbrachter Leistung bezahlen
Bahntickets NACH erbrachter Leistung bezahlen
Das Problem
Petition:
Die „Beförderungsbedingungen Deutsche Bahn AG“ müssen mindestens für den Fernverkehr so erweitert werden, dass die Zahlung des Fahrpreises erst nach der Ankunft des Zuges am Zielort fällig wird. Der Fahrpreis unterliegt zudem einem Bonus-Malus-System. Der volle Fahrpreis (=Bonus) wird nur bei einer pünktlichen Ankunft am Zielort fällig.
Die Malus-Regelung sieht vor, dass pro 15 Minuten Verspätung der fällige Fahrpreis um 15 % reduziert wird.
Bei Abo-Karten muss der Bonus-Malus aus dem monatlichen Pünktlichkeitsbericht der DB ermittelt werden. Die Zahlung der Monatsgebühr wird erst mit dem Pünktlichkeitsbericht fällig.
Dieses Verfahren verbessert das Fahrgastrechtesystem, bei dem heute die geschädigten Fahrgästen hinter ihrem Geld herlaufen müssen.
Juristisch kann hierfür ein neuer Absatz „3.2 Fälligkeit der Zahlung“ in den Beförderungsbedingungen eingefügt werden.
Technisch wird dies ähnlich geregelt wie im Hotelgewerbe: Bei Buchung bzw. Erwerb des Fahrscheins wird eine Debit- oder Kreditkarte des Fahrgastes hinterlegt. Belastet wird diese aber erst nach Leistungserbringung und Feststellung der Pünktlichkeit als Abweichung zwischen zugesagter und tatsächlicher Ankunftszeit. Berichtet wird diese Differenz bereits heute in der DB App „Navigator“ und kann hierfür verwendet werden.
Begründung:
Die Qualität des Personenverkehrs der Deutschen Bahn ist seit Jahren schlecht, hierzu gehören neben
- Überfüllungen,
- nicht benutzbaren Toiletten
- und Klimanlagen
- insbesondere die massiven Verspätungen, die sich über verpasste Anschlüsse häufig noch multiplizieren.
In den letzten Jahren hat sie sich abermals rapide verschlechtert. Laut eigenen Angaben lag die Pünktlichkeit der Fernverkehrszüge in den letzten 12 Monaten nur noch zwischen 53% (Nov. 2023) und 68% (März 2024)
Anzupassende Norm: https://www.deutschebahn.com/de/konzern/konzernprofil/zahlen_fakten/puenktlichkeitswerte-6878476
Die Leistung verschlechtert sich, gleichwohl erhöht die Deutsche Bahn regelmäßig ihre Fahrpreise - zuletzt jährlich um 5%.
Zwar hat die Deutsche Bahn inzwischen Maßnahmen zur grundlegenden Verbesserung ergriffen. Sie hat ihr Leistungsversprechen aber nicht an ihre gesunkenen Fähigkeiten angepasst und suggeriert ihren Zielkunden stets volle Leistungsfähigkeit z. B. auf dem Wege der Werbung zur Fußball EM 2024. Auch kommuniziert sie unverändert ihr Selbstverständnis als Beitrag zur Verkehrswende obwohl sie dies in der Praxis nicht einlöst.
Etliche Beispiele zeigen, dass nur Leistungsanreize die Leistung erhöhen. Der Leistungsanreiz bei der Deutschen Bahn muss in der Anpassung ihrer Preise an ihre Qualität liegen.
25
Das Problem
Petition:
Die „Beförderungsbedingungen Deutsche Bahn AG“ müssen mindestens für den Fernverkehr so erweitert werden, dass die Zahlung des Fahrpreises erst nach der Ankunft des Zuges am Zielort fällig wird. Der Fahrpreis unterliegt zudem einem Bonus-Malus-System. Der volle Fahrpreis (=Bonus) wird nur bei einer pünktlichen Ankunft am Zielort fällig.
Die Malus-Regelung sieht vor, dass pro 15 Minuten Verspätung der fällige Fahrpreis um 15 % reduziert wird.
Bei Abo-Karten muss der Bonus-Malus aus dem monatlichen Pünktlichkeitsbericht der DB ermittelt werden. Die Zahlung der Monatsgebühr wird erst mit dem Pünktlichkeitsbericht fällig.
Dieses Verfahren verbessert das Fahrgastrechtesystem, bei dem heute die geschädigten Fahrgästen hinter ihrem Geld herlaufen müssen.
Juristisch kann hierfür ein neuer Absatz „3.2 Fälligkeit der Zahlung“ in den Beförderungsbedingungen eingefügt werden.
Technisch wird dies ähnlich geregelt wie im Hotelgewerbe: Bei Buchung bzw. Erwerb des Fahrscheins wird eine Debit- oder Kreditkarte des Fahrgastes hinterlegt. Belastet wird diese aber erst nach Leistungserbringung und Feststellung der Pünktlichkeit als Abweichung zwischen zugesagter und tatsächlicher Ankunftszeit. Berichtet wird diese Differenz bereits heute in der DB App „Navigator“ und kann hierfür verwendet werden.
Begründung:
Die Qualität des Personenverkehrs der Deutschen Bahn ist seit Jahren schlecht, hierzu gehören neben
- Überfüllungen,
- nicht benutzbaren Toiletten
- und Klimanlagen
- insbesondere die massiven Verspätungen, die sich über verpasste Anschlüsse häufig noch multiplizieren.
In den letzten Jahren hat sie sich abermals rapide verschlechtert. Laut eigenen Angaben lag die Pünktlichkeit der Fernverkehrszüge in den letzten 12 Monaten nur noch zwischen 53% (Nov. 2023) und 68% (März 2024)
Anzupassende Norm: https://www.deutschebahn.com/de/konzern/konzernprofil/zahlen_fakten/puenktlichkeitswerte-6878476
Die Leistung verschlechtert sich, gleichwohl erhöht die Deutsche Bahn regelmäßig ihre Fahrpreise - zuletzt jährlich um 5%.
Zwar hat die Deutsche Bahn inzwischen Maßnahmen zur grundlegenden Verbesserung ergriffen. Sie hat ihr Leistungsversprechen aber nicht an ihre gesunkenen Fähigkeiten angepasst und suggeriert ihren Zielkunden stets volle Leistungsfähigkeit z. B. auf dem Wege der Werbung zur Fußball EM 2024. Auch kommuniziert sie unverändert ihr Selbstverständnis als Beitrag zur Verkehrswende obwohl sie dies in der Praxis nicht einlöst.
Etliche Beispiele zeigen, dass nur Leistungsanreize die Leistung erhöhen. Der Leistungsanreiz bei der Deutschen Bahn muss in der Anpassung ihrer Preise an ihre Qualität liegen.
25
Die Entscheidungsträger*innen

Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 4. August 2024 erstellt