Bahnchaos darf kein Bildungschaos werden: Für temporären Online-/ Hybridunterricht im SoSe


Bahnchaos darf kein Bildungschaos werden: Für temporären Online-/ Hybridunterricht im SoSe
Das Problem
Zusammenfassung:
Vom 6. Februar bis zum 10. Juli fallen mit RE7, RE 4, RE 13 und RB48 zentrale Bahnverbindungen vollständig aus, zusätzlich kommt es regelmäßig zu Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr. Sowohl Studierende als auch Lehrende können die Universität dadurch oft nur mit massiv erhöhtem Zeitaufwand oder gar nicht mehr zuverlässig erreichen. Ohne flexible digitale Lehrformate drohen sinkende Teilnahmequoten, organisatorische Probleme, soziale Ungleichheiten und eine erhöhte Umweltbelastung. Wir fordern daher eine temporäre Umstellung auf Online- bzw. hybride Lehre im Sommersemester, um einen fairen und funktionierenden Studienbetrieb sicherzustellen.
Ausführliche Erklärung:
Im Zeitraum vom 6. Februar bis zum 10. Juli fallen die Bahnverbindungen RE7, RE 4, RE 13 und RB48 vollständig aus. Zusätzlich kommt es regelmäßig zu erheblichen Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr. Diese Situation betrifft sowohl Studierende als auch Lehrende massiv und stellt die verlässliche Durchführung von Präsenzlehre vor große Herausforderungen.
Ohne flexible Lösungen drohen erhebliche Nachteile für die Teilnahme am Studium, die Lehrqualität und die Chancengleichheit. Daher fordern wir für das Sommersemester eine temporäre Umstellung auf Online- bzw. hybride Lehrformate.
1. Deutlich verlängerte und unzuverlässige Anreisezeiten
Ersatzbusse benötigen erheblich länger als reguläre Bahnverbindungen und werden erfahrungsgemäß stark überfüllt sein. Viele Studierende und Lehrende werden Veranstaltungen nicht mehr zuverlässig oder nur mit unverhältnismäßigem Zeitaufwand erreichen können. Die Folge wären sinkende Teilnahmequoten und ein eingeschränkter Lehrbetrieb. Digitale Formate ermöglichen dagegen kontinuierliche Teilnahme und stabile Lehrstrukturen.
2. Finanzielle Belastung durch notwendige Autofahrten
Ein Ausweichen auf das Auto bedeutet für viele Studierende erhebliche zusätzliche Tankkosten – Ausgaben, die im studentischen Alltag kaum tragbar sind. Gleichzeitig steht zahlreichen Studierenden gar kein Auto zur Verfügung. Eine verpflichtende Präsenz unter diesen Bedingungen benachteiligt insbesondere Studierende mit geringeren finanziellen Ressourcen und verschärft soziale Ungleichheiten.
3. Umwelt- und Klimaverantwortung
Ohne praktikable Bahnverbindungen werden viele gezwungen sein, vermehrt mit dem Auto anzureisen. Eine temporäre digitale Lehrlösung würde unnötige Emissionen vermeiden und ein klares Zeichen für verantwortungsbewusste und nachhaltige Hochschulpolitik setzen.
4. Betroffenheit von Lehrenden und organisatorische Probleme bei uneinheitlichen Lösungen
Auch zahlreiche Dozierende sind von den Ausfällen betroffen. Einige haben bereits signalisiert, Lehrveranstaltungen gerne online anzubieten. Wenn jedoch einzelne Veranstaltungen online stattfinden und andere ausschließlich in Präsenz, entsteht eine kaum praktikable Situation: Studierende müssten teilweise auf dem Campus an Zoom-Sitzungen teilnehmen, um anschließend direkt zu Präsenzseminaren zu wechseln, da die Wegezeiten eine Heimfahrt unmöglich machen. Die vorhandenen Lern- und Bibliotheksplätze sind dafür nicht ausreichend ausgelegt. Eine klare, einheitliche digitale oder hybride Regelung würde solche organisatorischen Probleme vermeiden und verlässliche Studienbedingungen schaffen.
5. Bewährte digitale Infrastruktur
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass digitale Lehre im Bedarfsfall erfolgreich umgesetzt werden kann. Die notwendigen Strukturen sind vorhanden und könnten kurzfristig genutzt werden.
6. Chancengleichheit, Gesundheit und Planungssicherheit
Unberechenbare Anreisen, lange Pendelzeiten und organisatorische Unsicherheit erhöhen Stress und psychische Belastung erheblich. Flexible digitale Lehrangebote sorgen für verlässliche Rahmenbedingungen und ermöglichen allen Studierenden eine faire Teilnahme am Studium.
Angesichts der außergewöhnlichen Verkehrssituation bitten wir die Bergische Universität Wuppertal eindringlich, im Sommersemester temporär auf Online- bzw. hybride Lehrformate umzustellen, um Teilhabe, Lehrqualität und Nachhaltigkeit sicherzustellen.
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Das Problem
Zusammenfassung:
Vom 6. Februar bis zum 10. Juli fallen mit RE7, RE 4, RE 13 und RB48 zentrale Bahnverbindungen vollständig aus, zusätzlich kommt es regelmäßig zu Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr. Sowohl Studierende als auch Lehrende können die Universität dadurch oft nur mit massiv erhöhtem Zeitaufwand oder gar nicht mehr zuverlässig erreichen. Ohne flexible digitale Lehrformate drohen sinkende Teilnahmequoten, organisatorische Probleme, soziale Ungleichheiten und eine erhöhte Umweltbelastung. Wir fordern daher eine temporäre Umstellung auf Online- bzw. hybride Lehre im Sommersemester, um einen fairen und funktionierenden Studienbetrieb sicherzustellen.
Ausführliche Erklärung:
Im Zeitraum vom 6. Februar bis zum 10. Juli fallen die Bahnverbindungen RE7, RE 4, RE 13 und RB48 vollständig aus. Zusätzlich kommt es regelmäßig zu erheblichen Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr. Diese Situation betrifft sowohl Studierende als auch Lehrende massiv und stellt die verlässliche Durchführung von Präsenzlehre vor große Herausforderungen.
Ohne flexible Lösungen drohen erhebliche Nachteile für die Teilnahme am Studium, die Lehrqualität und die Chancengleichheit. Daher fordern wir für das Sommersemester eine temporäre Umstellung auf Online- bzw. hybride Lehrformate.
1. Deutlich verlängerte und unzuverlässige Anreisezeiten
Ersatzbusse benötigen erheblich länger als reguläre Bahnverbindungen und werden erfahrungsgemäß stark überfüllt sein. Viele Studierende und Lehrende werden Veranstaltungen nicht mehr zuverlässig oder nur mit unverhältnismäßigem Zeitaufwand erreichen können. Die Folge wären sinkende Teilnahmequoten und ein eingeschränkter Lehrbetrieb. Digitale Formate ermöglichen dagegen kontinuierliche Teilnahme und stabile Lehrstrukturen.
2. Finanzielle Belastung durch notwendige Autofahrten
Ein Ausweichen auf das Auto bedeutet für viele Studierende erhebliche zusätzliche Tankkosten – Ausgaben, die im studentischen Alltag kaum tragbar sind. Gleichzeitig steht zahlreichen Studierenden gar kein Auto zur Verfügung. Eine verpflichtende Präsenz unter diesen Bedingungen benachteiligt insbesondere Studierende mit geringeren finanziellen Ressourcen und verschärft soziale Ungleichheiten.
3. Umwelt- und Klimaverantwortung
Ohne praktikable Bahnverbindungen werden viele gezwungen sein, vermehrt mit dem Auto anzureisen. Eine temporäre digitale Lehrlösung würde unnötige Emissionen vermeiden und ein klares Zeichen für verantwortungsbewusste und nachhaltige Hochschulpolitik setzen.
4. Betroffenheit von Lehrenden und organisatorische Probleme bei uneinheitlichen Lösungen
Auch zahlreiche Dozierende sind von den Ausfällen betroffen. Einige haben bereits signalisiert, Lehrveranstaltungen gerne online anzubieten. Wenn jedoch einzelne Veranstaltungen online stattfinden und andere ausschließlich in Präsenz, entsteht eine kaum praktikable Situation: Studierende müssten teilweise auf dem Campus an Zoom-Sitzungen teilnehmen, um anschließend direkt zu Präsenzseminaren zu wechseln, da die Wegezeiten eine Heimfahrt unmöglich machen. Die vorhandenen Lern- und Bibliotheksplätze sind dafür nicht ausreichend ausgelegt. Eine klare, einheitliche digitale oder hybride Regelung würde solche organisatorischen Probleme vermeiden und verlässliche Studienbedingungen schaffen.
5. Bewährte digitale Infrastruktur
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass digitale Lehre im Bedarfsfall erfolgreich umgesetzt werden kann. Die notwendigen Strukturen sind vorhanden und könnten kurzfristig genutzt werden.
6. Chancengleichheit, Gesundheit und Planungssicherheit
Unberechenbare Anreisen, lange Pendelzeiten und organisatorische Unsicherheit erhöhen Stress und psychische Belastung erheblich. Flexible digitale Lehrangebote sorgen für verlässliche Rahmenbedingungen und ermöglichen allen Studierenden eine faire Teilnahme am Studium.
Angesichts der außergewöhnlichen Verkehrssituation bitten wir die Bergische Universität Wuppertal eindringlich, im Sommersemester temporär auf Online- bzw. hybride Lehrformate umzustellen, um Teilhabe, Lehrqualität und Nachhaltigkeit sicherzustellen.
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Petition am 4. Februar 2026 erstellt