Genehmigung Betrieb einer Bio-Hänchenmastanlage verhindern! Nicht noch eine Tierfabrik.

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Der Stadt Wittstock liegt ein aktueller Bauantrag zur Errichtung und zum Betrieb einer Bio Hänchenmastanlage mit mindestens 16000 Tieren vor. 

Folgende Eckdaten liegen hierzu vor:

Gemarkung Fretzdorf Flur1, Flurstücke 615,617,618,619

Betriebsfläche 42,5ha

insgesamt 4 Ställe a 400qm Nutzfläche für jeweils 4000Tiere+Nebengebäude...

Wir lehnen die industrielle Form der Geflügelmast aus einer Vielzahl von Gründen ab.

Ethische Gründe Massentierhaltung engster Raum ...Turbomast Tierfabrik 

Umweltrisiken erneute Verseuchung der umliegenden Böden und Biotope (zb. ehemaliger Löschwasserteich, Torflandschaft) Erhöhung Nitratbelastung/Antibiotika

Seuchengefahr > unmittelbare Nähe zur vorhandenen Puten-aufzuchtanlage!!! 

Rechtliche Gründe >( die Voraussetzungen für eine Genehmigung sind nach unserer Meinung nicht gegeben, keine Privilegierung und keine ausreichende Erschliessung)

Finanzielle Gründe notwendiger 2 spurriger Ausbau der Teetzerstrasse LKW bis 60 tonnen tauglich inkl. notwendigem Neubau Autobahnbrücke! oder Ausbau bisheriger Feldweg als neue Zuwegung +zusätzliche Kosten wie Unterhaltung und Winterdienst

Bereits erhebliche vorhandene Schäden in den vorhandene Gebäuden entlang der Teetzerstrasse ( einfacher Betonweg seit Jahren keine Wartung besonders der Fugen!)  Durch die Zulieferfahrzeuge Bereits vorhandene Putenanlage sowie Landwirtschaftliche Maschinen ( immer Grösser und Schwerer) 

Wir sind der Auffassung, dass die Hänchen-mastanlage an dieser Stelle nicht genehmigt werden kann und darf. Wir fordern die Stadt Wittstock auf, als genehmigende Behörde die Zustimmung zu diesem Bauvorhaben zu verweigern. Weiterhin fordern wir die Stadt Wittstock auf, das gemeindliche Einvernehmen zu verweigern und oder ggf. zurück zu nehmen sowie keinerlei Erschliessungsmassnahmen durch zu führen, zur Förderung der Neubebauung!!

Wir fordern daher als Sofortmassnahmen:

-sofortige Planung der Sanierung der Vorhandenen Betonstrasse > damit weitere Bauschäden verhindert werden können oder mindestens gestoppt werden. 

-herabsetzung der Geschwindigkeit für alle Fahrzeug ab 7,5 tonnen auf 10kmH

Wir fordern ferner:

die Einholung von unabhängigen Sachverständigengutachten im Hinblick auf die Einhaltung sämtlicher Vorschriften&Gesetze im Genehmigungsverfahren ( vor allem im Bezug auf Immission wie Lärm, Geruch, Keimbelastung)

Völlige Transparenz aller Zahlen&Fakten des Bauantrages vom Betreiber und Zulassungsbehörde.

Das Einholen von Gutachten, Bodenbelastung & Verkehr.

die Beachtung des Bürgerwillens bezüglich Nahrungserzeugung, Tierethik& Ökologie.

Wir sind der Überzeugung, dass eine sachgerechte und kritische Überprüfung des Bauantrages nur eine Konsequenz haben kann: Ablehnung!!!

Dieses Bauvorhaben wäre eine weitere Investition in das landwirtschaftliche Konzept der Massentierhaltung, welches nach unserem Erachten tierethisch und ökologisch nicht vertretbar ist. 

Es ist an jedem einzelnen von uns, die Zukunft der Nahrungsmittelerzeugung in eine nachhaltige Richtung zu lenken.

Die überparteiliche Petition wird inhaltlich von der Mehrzahl Einwohnern des Ortsteiles Ernsteswille und Fretzdorf initiiert. Die tun wir auf Bitten einer Vielzahl von unseren Mitmenschen.

Diese Petition ist absolut keine Petition gegen Landwirtschaft oder gegen Arbeitsplätze! Im Gegenteil: Die nachhaltige Landwirtschaft an den richtigen Plätzen und in der richtigen Grössenordnung mit guten Produkten begrüssen und unterstützen wir! Den Missbrauch jedoch von Landwirten als Lohnmäster der Geflügelindustrie mit furchtbaren Folgen für Mensch, Tier und Umwelt lehnen wir entschlossen ab. 

Für den Fall einer Erteilung der Baugenehmigung fordern wir den Bund Naturschutz des Landkreis Ostprignitz Rupin auf, von seinem Verbandsklagerecht Gebrauch zu machen. 

Bitte unterstütze die Petition zum Wohle von uns allen mit deiner Unterschrift&sage es auch weiter! Jede Stimme zählt!!!

 

Vielen Dank