Nordsachsen gemeinsam !


Nordsachsen gemeinsam !
Das Problem
Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Nordsächsinnen und Nordsachsen,
mit Sorge beobachten wir “Corona-Spaziergänge” auch in Nordsachsen. Eine Minderheit rechtsextremer Gruppierungen missbraucht legitime Ängste vor dem Impfen oder um die Existenzgrundlage einiger Bürgerinnen und Bürger. Durch ihre Beschlagnahme des öffentlichen und medialen Raums und ihre Lautstärke wollen sie ein Bild unserer Heimatregion dominieren, dem wir uns mit Nachdruck entgegenstellen ! Dass Hass und Hetze das Klima in unserer Gesellschaft immer lauter prägen, nehmen wir weder heute noch in Zukunft tatenlos hin.
Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der inzwischen über 500 an und mit Corona Verstorbenen im Landkreis Nordsachsen. Eine Mehrheit unserer Bürgerinnen und Bürger, Kinder und Jugendliche, Unternehmen und Kultureinrichtungen übernimmt Verantwortung und verhält sich solidarisch, vernünftig und empathisch, ihnen gilt unser Dank und unsere Anerkennung. Ebenso den Ärztinnen, Ärzten und Pflegenden, die nun schon seit fast zwei Jahren Welle für Welle dieser Krankheit auffangen. Solidarität ist, wenn die Mehrheit ihre persönlichen Freiheit für die für sie unsichtbare Minderheit auf den Intensivstationen einschränkt. Aber wir vertrauen darauf, dass die von der Pandemie auferlegten Freiheitsbeschränkungen nur zeitlich befristet sind. Bis dahin stehen wir das gemeinsam durch.
Wer sich bis heute nicht hat impfen lassen, hat entweder Angst davor oder sonstige Zweifel. Das ist legitim und das müssen diejenigen, die den Wissenschaften vertrauen, aushalten können. Wir fordern die Verunsicherten jedoch dazu auf, informieren Sie sich in einem persönlichen Gespräch bei einer Ärztin oder einem Arzt, stellen Sie dort Ihre Fragen oder vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt des Gesundheitsamtes in Delitzsch (Richard-Wagner-Straße 7a) oder Torgau (Südring 17) (Anmeldung per Mail an corona.impfen@lra-nordsachsen.de oder telefonisch über die Corona-Hotline des Landratsamtes unter den Rufnummern 03421-758-5555 oder -5556). Aber bitte verlassen Sie sich nicht auf zweifelhafte selbsternannte Experten in den sozialen Medien oder online ! Leider gibt es kaum Alternativen zum Impfen, außer ohne Impfung zu erkranken und damit sich und andere zu gefährden. Außerdem stehen Geimpfte schützend vor denen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Sie brauchen das verantwortliche Handeln der Gesellschaft, um möglichst gut geschützt zu sein.
Wir Nordsächsinnen und Nordsachsen stehen zusammen mit vielen Couragierten unter anderem in Bautzen, Freiberg oder Zwickau und vielen weiteren Orten, die gegen aggressiven Hass, inszenierte Gewalt und offensichtliche Spaltungsbemühungen unserer Gesellschaft bei sogenannten „Coronaspaziergängen“ eintreten. Politische Entscheidungen zu kritisieren ist unser aller Recht, denn wir leben eben nicht in einer Diktatur. Aber wir beobachten mit großer Sorge, wie sich Bürgerinnen und Bürger von Rechtsextremisten vor den Karren spannen lassen und dabei Gedankengut übernehmen, das unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet. Ihr seid nicht das Volk ! Hass und Hetze lösen keine Probleme. Von Polizei und staatlichen Organen erwarten wir, diese illegalen Aufmärsche nicht zu dulden und diejenigen zu schützen, die sich für den Erhalt unserer Demokratie einsetzen. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut und wird Allen im gesetzlichen Rahmen gewährt, aber sie hat da ein Ende, wo andere gefährdet werden.
Es ist höchste Zeit, dass die schweigende Mehrheit Nordsachsens zeigt, dass wir immer noch die demokratische Mehrheit sind. Wir möchten denen eine Stimme geben, die die Überzeugung teilen, dass Begriffe wie Solidarität, Demokratie und Toleranz der Schlüssel sind, um die Pandemie gemeinsam zu bewältigen.
#yeswecare
Das Problem
Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Nordsächsinnen und Nordsachsen,
mit Sorge beobachten wir “Corona-Spaziergänge” auch in Nordsachsen. Eine Minderheit rechtsextremer Gruppierungen missbraucht legitime Ängste vor dem Impfen oder um die Existenzgrundlage einiger Bürgerinnen und Bürger. Durch ihre Beschlagnahme des öffentlichen und medialen Raums und ihre Lautstärke wollen sie ein Bild unserer Heimatregion dominieren, dem wir uns mit Nachdruck entgegenstellen ! Dass Hass und Hetze das Klima in unserer Gesellschaft immer lauter prägen, nehmen wir weder heute noch in Zukunft tatenlos hin.
Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der inzwischen über 500 an und mit Corona Verstorbenen im Landkreis Nordsachsen. Eine Mehrheit unserer Bürgerinnen und Bürger, Kinder und Jugendliche, Unternehmen und Kultureinrichtungen übernimmt Verantwortung und verhält sich solidarisch, vernünftig und empathisch, ihnen gilt unser Dank und unsere Anerkennung. Ebenso den Ärztinnen, Ärzten und Pflegenden, die nun schon seit fast zwei Jahren Welle für Welle dieser Krankheit auffangen. Solidarität ist, wenn die Mehrheit ihre persönlichen Freiheit für die für sie unsichtbare Minderheit auf den Intensivstationen einschränkt. Aber wir vertrauen darauf, dass die von der Pandemie auferlegten Freiheitsbeschränkungen nur zeitlich befristet sind. Bis dahin stehen wir das gemeinsam durch.
Wer sich bis heute nicht hat impfen lassen, hat entweder Angst davor oder sonstige Zweifel. Das ist legitim und das müssen diejenigen, die den Wissenschaften vertrauen, aushalten können. Wir fordern die Verunsicherten jedoch dazu auf, informieren Sie sich in einem persönlichen Gespräch bei einer Ärztin oder einem Arzt, stellen Sie dort Ihre Fragen oder vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt des Gesundheitsamtes in Delitzsch (Richard-Wagner-Straße 7a) oder Torgau (Südring 17) (Anmeldung per Mail an corona.impfen@lra-nordsachsen.de oder telefonisch über die Corona-Hotline des Landratsamtes unter den Rufnummern 03421-758-5555 oder -5556). Aber bitte verlassen Sie sich nicht auf zweifelhafte selbsternannte Experten in den sozialen Medien oder online ! Leider gibt es kaum Alternativen zum Impfen, außer ohne Impfung zu erkranken und damit sich und andere zu gefährden. Außerdem stehen Geimpfte schützend vor denen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Sie brauchen das verantwortliche Handeln der Gesellschaft, um möglichst gut geschützt zu sein.
Wir Nordsächsinnen und Nordsachsen stehen zusammen mit vielen Couragierten unter anderem in Bautzen, Freiberg oder Zwickau und vielen weiteren Orten, die gegen aggressiven Hass, inszenierte Gewalt und offensichtliche Spaltungsbemühungen unserer Gesellschaft bei sogenannten „Coronaspaziergängen“ eintreten. Politische Entscheidungen zu kritisieren ist unser aller Recht, denn wir leben eben nicht in einer Diktatur. Aber wir beobachten mit großer Sorge, wie sich Bürgerinnen und Bürger von Rechtsextremisten vor den Karren spannen lassen und dabei Gedankengut übernehmen, das unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet. Ihr seid nicht das Volk ! Hass und Hetze lösen keine Probleme. Von Polizei und staatlichen Organen erwarten wir, diese illegalen Aufmärsche nicht zu dulden und diejenigen zu schützen, die sich für den Erhalt unserer Demokratie einsetzen. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut und wird Allen im gesetzlichen Rahmen gewährt, aber sie hat da ein Ende, wo andere gefährdet werden.
Es ist höchste Zeit, dass die schweigende Mehrheit Nordsachsens zeigt, dass wir immer noch die demokratische Mehrheit sind. Wir möchten denen eine Stimme geben, die die Überzeugung teilen, dass Begriffe wie Solidarität, Demokratie und Toleranz der Schlüssel sind, um die Pandemie gemeinsam zu bewältigen.
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Petition am 31. Januar 2022 erstellt