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Rosenheimer Tierheim retten

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Viele Tierheime stehen vor dem finanziellen Aus, nach einem Bericht des Deutschen Tierschutzbundes ist jedes zweite Tierheim von der Insolvenz bedroht.
Auch das Tierheim Rosenheim lebt von der Hand in den Mund, die Existenz ist in der Regel immer nur für ein bis zwei Monate gesichert und vom aktuellen Spendenaufkommen abhängig.
Ein Versuch, wenigstens eine fest planbare Einnahmequelle zu schaffen, waren die Verhandlungen mit den Landkreisgemeinden über eine Einwohnerpauschale. Die Aufnahme und Unterbringung von Fundtieren ist Aufgabe der Kommunen. Für nicht abgeholte Fundtiere erfolgt bisher eine arbeitsintensive Abrechnung der Kosten über Einzelrechnungen.
Dass das Tierheim Rosenheim zudem aber auch einen Notdienst anbietet, der die Aufnahme von Fundtieren und die Abholung von verletzten Tieren rund um die Uhr und auch mitten in der Nacht ermöglicht, ist dabei noch gar nicht berücksichtigt. Auch die Unterbringung von Fundtieren, die von den Besitzern wieder abgeholt werden, kostet die Gemeinden nichts, obwohl sie verpflichtet wären, die artgerechte Unterbringung dieser Tiere bis zur Abholung zu gewährleisten.
Dass, wie unlängst geschehen, tierliebe Menschen, die einen Hund von der Straße geholt haben, um gefährliche Situationen zu vermeiden, von desinteressierten Gemeindemitarbeitern aufgefordert wurden, den Hund "einfach wieder laufen zu lassen", zeigt, wie wichtig die Arbeit des Tierheims ist!
Dass auch viele alte, kranke oder aus anderen Gründen in eine Notlage geratene Menschen auf die Hilfe des Tierheims angewiesen sind, ist natürlich ein weiteres wichtiges Argument für die Unterstützung des Tierheims.
Eine Einwohnerpauschale von mindestens 50 Cent würde dem Tierheim die Übernahme dieser Aufgaben sehr erleichtern. In einer Veröffentlichung des Deutschen Tierschutzbundes wurde erst kürzlich eine Einwohnerpauschale von 1,50 Euro als erforderlich angesehen.
Ein Teil der Landkreisgemeinden hat mittlerweile eine Einwohnerpauschale beschlossen, einige wenige wenigstens mit 0,50 Euro, die meisten anderen mit beschämenden 0,20 (in einem Fall sogar 0,10) Euro! Nach Ansicht dieser Gemeinden sollen damit alle entstandenen Fundtierkosten abgedeckt sein. Zudem soll dieser lächerliche Betrag auch noch auf mehrere Tierheime im Landkreis aufgeteilt werden. Im Endeffekt würde dies bedeuten, dass das jetzt schon existenzbedrohte Tierheim Rosenheim deutlich weniger Geld für seine Bemühungen bekommt als bisher. Viele Bürgermeister begründen diese Sparsamkeit damit, dass ihre Gemeindebürger es nicht einsehen würden, wenn sie soviel Geld für Fundkatzen, verletzte Katzen und andere Tiere ausgeben würden.
Deshalb unsere Bitte an alle tierlieben Menschen im Landkreis Rosenheim: Verbreiten Sie diesen Aufruf, wenden Sie sich an Ihre Bürgermeister und/oder Gemeinderäte, schreiben oder mailen Sie ihnen!
Zeigen Sie, dass die Gemeindebürger den Tierschutz unterstützen wollen und den Fortbestand des Tierheims fordern. Helfen Sie uns, wenigstens den Minimalbetrag von 0,50 Euro, der bei weitem nicht unsere Kosten deckt, zu erhalten!



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