Gegen die Abschiebung von Familie Demiri! Es eilt sehr!

Das Problem

Zu Beginn des Schulhalbjahres hatten wir Schüler und Lehrer des Manfred-von-Ardenne-Gymnasiums die Freude, Glendis Demiri kennenzulernen, einen freundlichen, wissbegierigen, klugen Jungen. Er ist zusammen mit seiner Mutter Arjana und seinen beiden Geschwistern aus Albanien hier nach Deutschland gekommen und hat innerhalb kürzester Zeit die deutsche Sprache so gut erlernt, dass er sich mit seinen Mitschülern gut verständigen und dem Unterricht folgen kann. Schnell hat er hier in der Klasse Freundschaften geknüpft und spielt in jeder Pause mit seinen Klassenkameraden Fußball. Uns ist Glendis sehr ans Herz gewachsen und wir empfinden ihn als Paradebeispiel für gelungene Integration.

Leider wird zur Zeit in Deutschland außergewöhnlich hart gegen hilfesuchende Menschen aus Albanien und den anderen Balkanstaaten vorgegangen und mehr als 99 Prozent der Asylanträge werden ohne größere Überprüfung als angeblich unbegründet abgelehnt, so auch der Antrag von Arjana Demiri.

Laut einem von ProAsyl veröffentlichten Rechtsgutachten lässt sich die Erklärung Albaniens zum „sicheren“ Herkunftsstaat allerdings „mit dem europäischen Flüchtlingsrecht und den verfassungsrechtlichen Vorgaben nicht vereinbaren.“

Albanien ist nämlich keineswegs sicher. Vor Ausschreitungen bei Kundgebungen, Schießereien,  Bombenexplosionen und Terroranschlägen warnen zum Beispiel die Auswärtigen Ämter Österreichs und der Schweiz. Zudem werden schwere Delikte aufgrund der korrupten Justiz oft nicht strafrechtlich verfolgt und es gibt keinen ausreichenden Schutz vor Übergriffen.

Zusätzlich zu diesen ganzen Problemen ist auch die medizinische Versorgung in Albanien schlecht, weshalb Glendis keine Chance auf eine Heilung seines Augenleidens hat, wenn er zurück nach Albanien muss. Das Schulsystem ist marode und die Kinder haben kaum eine Zukunftsperspektive.

Alle Familienmitglieder sind hier fest integriert und lernen fleißig deutsch. Die beiden Jungs gehen zur Schule und ihre kleine Schwester Greisa fühlt sich im Kindergarten sehr wohl.

Wir empfinden es als zutiefst unmenschlich, die Familie nun aus ihrer Umgebung wieder herauszureißen und dazu zwingen, in ein Land zurückzukehren, in dem sie keine Zukunft hat. Abgesehen davon sind wir auch überzeugt, dass Familie Demiri langfristig eine Bereicherung für unsere Gesellschaft darstellt und wir finden, dass eine hohe Integrationsbereitschaft belohnt werden sollte und ebenfalls eine Rolle bei der Frage nach der Aufnahme in Deutschland spielen sollte. Daher fordern wir eine Einzelfallentscheidung für die Familie!

! Update: Die Familie hat eine Fristverlängerung erhalten und hat nun bis zum 28.04. Zeit. Dann sollen Frau Demiri und ihre Kinder das Land verlassen. Bitte schnell unterschreiben und teilen!

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Fanny JeschekPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 49.302 Unterschriften erreicht

Das Problem

Zu Beginn des Schulhalbjahres hatten wir Schüler und Lehrer des Manfred-von-Ardenne-Gymnasiums die Freude, Glendis Demiri kennenzulernen, einen freundlichen, wissbegierigen, klugen Jungen. Er ist zusammen mit seiner Mutter Arjana und seinen beiden Geschwistern aus Albanien hier nach Deutschland gekommen und hat innerhalb kürzester Zeit die deutsche Sprache so gut erlernt, dass er sich mit seinen Mitschülern gut verständigen und dem Unterricht folgen kann. Schnell hat er hier in der Klasse Freundschaften geknüpft und spielt in jeder Pause mit seinen Klassenkameraden Fußball. Uns ist Glendis sehr ans Herz gewachsen und wir empfinden ihn als Paradebeispiel für gelungene Integration.

Leider wird zur Zeit in Deutschland außergewöhnlich hart gegen hilfesuchende Menschen aus Albanien und den anderen Balkanstaaten vorgegangen und mehr als 99 Prozent der Asylanträge werden ohne größere Überprüfung als angeblich unbegründet abgelehnt, so auch der Antrag von Arjana Demiri.

Laut einem von ProAsyl veröffentlichten Rechtsgutachten lässt sich die Erklärung Albaniens zum „sicheren“ Herkunftsstaat allerdings „mit dem europäischen Flüchtlingsrecht und den verfassungsrechtlichen Vorgaben nicht vereinbaren.“

Albanien ist nämlich keineswegs sicher. Vor Ausschreitungen bei Kundgebungen, Schießereien,  Bombenexplosionen und Terroranschlägen warnen zum Beispiel die Auswärtigen Ämter Österreichs und der Schweiz. Zudem werden schwere Delikte aufgrund der korrupten Justiz oft nicht strafrechtlich verfolgt und es gibt keinen ausreichenden Schutz vor Übergriffen.

Zusätzlich zu diesen ganzen Problemen ist auch die medizinische Versorgung in Albanien schlecht, weshalb Glendis keine Chance auf eine Heilung seines Augenleidens hat, wenn er zurück nach Albanien muss. Das Schulsystem ist marode und die Kinder haben kaum eine Zukunftsperspektive.

Alle Familienmitglieder sind hier fest integriert und lernen fleißig deutsch. Die beiden Jungs gehen zur Schule und ihre kleine Schwester Greisa fühlt sich im Kindergarten sehr wohl.

Wir empfinden es als zutiefst unmenschlich, die Familie nun aus ihrer Umgebung wieder herauszureißen und dazu zwingen, in ein Land zurückzukehren, in dem sie keine Zukunft hat. Abgesehen davon sind wir auch überzeugt, dass Familie Demiri langfristig eine Bereicherung für unsere Gesellschaft darstellt und wir finden, dass eine hohe Integrationsbereitschaft belohnt werden sollte und ebenfalls eine Rolle bei der Frage nach der Aufnahme in Deutschland spielen sollte. Daher fordern wir eine Einzelfallentscheidung für die Familie!

! Update: Die Familie hat eine Fristverlängerung erhalten und hat nun bis zum 28.04. Zeit. Dann sollen Frau Demiri und ihre Kinder das Land verlassen. Bitte schnell unterschreiben und teilen!

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Fanny JeschekPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Ramona Pop (Grüne)
Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Spitzenkandidatin der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2016
Frank Henkel (CDU)
Berliner Senator für Inneres und Sport, Spitzenkandidat der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2016
Michael Müller
Regierender Bürgermeister von Berlin
Dr. Klaus Lederer
Senator für Kultur und Europa, DIE LINKE, Berlin
Ausländerbehörde Berlin
Ausländerbehörde Berlin

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Petition am 19. März 2016 erstellt