AUS DEM "HEILIGEN ABEND" KEINEN >>>"EILIGEN TAG"<<< MACHEN

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RAVENSBURGER THEOLOGE FORDERT DEN "VERKAUFSGESCHLOSSENEN HEILIG ABEND"

An alle Bürgerinnen und Bürger in Ravensburg und um Ravensburg herum

Tja, wer hätte das gedacht? Der "Heilige Abend" kann doch tatsächlich auch mal auf einen Sonntag fallen, wie das im Jahr 2017 der  Fall war. Durch die so genannten Schaltjahre, kommt dies allerdings nicht so oft vor. 2023 und 2028 wird es wieder so weit sein, und der Streit um dann geöffnete Geschäfte wird wieder beginnen.  

Wie wäre es da, wenn am "Heiligen Abend" (man/frau achte auf die Wortwahl für diesen Tag) grundsätzlich  die Geschäfte auf freiwilliger Basis der Inhaber/innen ganztägig geschlossen haben!? Schließlich geht es mit den  so genannten "verkaufsoffenen" Sonntagen - die volkswirtschaftlich gesehen absolut obsolet sind - ja genauso, bloß eben umgekehrt. Das wäre ein vernünftiger und sozialer Ausgleich.

DAFÜR PLÄDIERE ICH MIT DIESER PETITION, DIE SICH AN DIE RAVENSBURGER STADTVERWALTUNG UND IHREN GEMEINDERAT WENDET,  UND FÜR DIE ICH UM UNTERSTÜTZUNG BITTE! 

Ein solcher freier "Heilig Abend" wäre der Zeit angemessen besinnlich (weil entschleunigend und weniger stressig), sozial (weil vor allem für Frauen und Mütter an den Kassen arbeitsfrei) und einem sich "christlich" nennenden (Abend)Landes angemessen.

Wie gesagt, gibt es ja in Ravensburg (und auch anderen Städten) ein bis zwei verkaufsoffene Sonntage, die aber ohne den geschlossenen "Heilig Abend" keinen Sinn machen *) 

Der Gesetzgeber hat den 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25.12. und 26.12.) je zu einem gesetzlichen Feiertag, mit seinen gesetzlich festgesetzten Regeln, erhoben. Der 24.12.  aber, den wir den "Heiligen Abend" nennen, ist bisher kein gesetzlicher Feiertag --- es sei denn, er fällt (siehe oben) auf einen Sonntag, der (das nur zur freundlichen Erinnerung) einem  gesetzlicher Feiertag gleich zu rechnen ist = siehe: Sonn- und Feiertagsregelung.

Im Jahr 2000 war das alles kein Thema.

*) Aber gewisse Einrichtungen - wie zum Beispiel das Ravensburger Wirtschaftsforum - und einige Geschäftsleute können mittlerweile den Hals nicht voll genug bekommen. Seit fast 70  Jahren hatten wir in Oberschwaben, in Baden-Württemberg und in der  Bundesrepublik und der damaligen DDR, sowie seit der Wiedervereinigung bis heute keine Hungersnot und/oder Lebensmittelknappheit.  Die Regale in den Geschäften und unseren Kellern sind voll, die Kühlschränke und Tiefkühltruhen in unseren Haushalten laufen. Was sind da drei oder vier Tage ohne Einkaufsmöglichkeiten? Und überhaupt: Was sollen da die "verkaufsoffenen Sonntage", die manche Kommunen eingeführt haben? 

Bitte unterschreiben auch Sie und auch Du diese Eingabe. Danke!

Stefan Weinert, Theologe BTA, Konfliktmanager FH, Sozialaktivist

11.11. 2017 // 28.10.2019