

Diese Hündin steht stellvertretend für alle gequälten Hunde in den Tötungsstationen.
Tierschutz in der EU:
Straßenhunde als Opfer institutioneller Ignoranz?
Bereits in Artikel 13 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) ist klar definiert, dass dem Wohlergehen von Tieren „als fühlende Wesen“ von der Union vollumfänglich Rechnung getragen werden muss. Trotz dieser eindeutigen Verpflichtung erleben Straßenhunde in zahlreichen Mitgliedstaaten eine andere, bittere Realität – insbesondere in Rumänien.
Das profitgetriebene Geschäftsmodell der Straßenhunde-Tötung
Es ist hinlänglich bekannt, dass das Einfangen und Töten von Straßenhunden für viele Dienstleistungsunternehmen in Rumänien ein profitables Geschäftsfeld darstellt. Kommunale Einrichtungen beauftragen diese Unternehmen, um das Problem frei lebender Hunde zu "bewältigen". Der Tötung geht dabei oftmals keine tiergerechte Versorgung voraus, sondern eine kurzfristige Inhaftierung unter katastrophalen Bedingungen.
EU-Gelder für Straßenhunde-Tötungen?
Rumänien erhält als EU-Mitgliedstaat umfangreiche finanzielle Unterstützung in verschiedenen Bereichen. Ein Teil dieser Gelder fließt in die Straßenraumbewirtschaftung und die Abfallwirtschaft, zu denen auch das sogenannte Stray-Dog-Management gehört. Die Praxis, Straßenhunde im Rahmen dieser Maßnahmen einzufangen und in kommunalen Einrichtungen zu töten, wirft schwerwiegende ethische und rechtliche Fragen auf.
Offene Fragen an die Europäische Kommission:
Angesichts dieser Missstände stellt sich die dringende Frage, welche Schritte die Europäische Kommission unternimmt, um der systematischen Tötung von Straßenhunden in der EU ein Ende zu bereiten.
Welche konkreten Maßnahmen ergreift die Kommission, um die Einhaltung des Artikels 13 AEUV sicherzustellen?
Wie wird die Umsetzung der Tierschutzrichtlinien in Rumänien und anderen Mitgliedstaaten kontrolliert?
Welche Schritte werden unternommen, um die indirekte finanzielle Förderung der Straßenhunde-Tötung – etwa durch zweckgebundene Mittel für Kastrationsprogramme – zu verhindern?
Forderung nach nachhaltigem Tierschutz
Die alleinige Behandlung des Themas als "Abfallmanagement" ist ethisch nicht vertretbar und widerspricht den grundlegenden Werten der EU. Es ist an der Zeit, dass die Kommission entschlossen handelt und sicherstellt, dass die zugesicherten Rechte für Tiere endlich Wirklichkeit werden.