Aufforderung zur Beendigung grausamer Tötungen von Straßenhunden und -Katzen in der EU

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Marianne Schäfer und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An das Europäische Parlament
60 rue Wiertz / Wiertzstraat 60
B-1047 - Bruxelles/Brussels

Betreff: Dringender Appell zur Beendigung grausamer Tötungen von Straßenhunden in der Europäischen Union, insbesondere in Rumänien

Sehr geehrte Mitglieder des Europäischen Parlaments,

mit tiefem Entsetzen und wachsender Besorgnis wenden wir uns an Sie, um auf eine schwerwiegende und inakzeptable Praxis hinzuweisen, die in vielen Teilen der Europäischen Union, insbesondere in Rumänien und Spanien, immer noch weit verbreitet ist: die grausame und unnötige Tötung von Straßenhunden unter Missachtung der Tierrechte und der Verpflichtungen der EU, das Wohlergehen von Tieren zu wahren. 

Das grausame Schicksal von sogen. Jagdhunden: insbesondere in Spanien. Nach Ende ihrer Nutzung, etwa für die Jagd, werden die Hunde oft auf unmenschliche Weise getötet oder entsorgt. Einige werden an Bäume gefesselt, bis sie sich selbst erdrosseln, ausgesetzt, verbrannt, ertränkt, mit Säure übergossen oder in Brunnen geworfen. In seltenen Fällen landen sie in überfüllten Auffangstationen, wo Tierschützer*innen versuchen, sie zu vermitteln. Häufiger werden sie jedoch in sogenannten Perreras (Tötungsstationen) abgegeben, wo sie meist innerhalb von 20 Tagen getötet werden.

Der Artikel 13 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union legt eindeutig fest, dass das Wohlergehen von Tieren als fühlende Wesen in vollem Umfang zu berücksichtigen ist. Es wird von allen Mitgliedstaaten verlangt, den Tierschutz zu fördern und zu gewährleisten. Dennoch erleben wir tagtäglich Berichte über die brutale Behandlung von Straßenhunden in mehreren EU-Staaten, insbesondere in Rumänien, wo Hunde auf grausame Weise eingefangen, in überfüllte Tierheime gesperrt und unter unmenschlichen Bedingungen gehalten werden. In vielen Fällen endet das Leben dieser Tiere in einer grausamen Tötung, die weder notwendig noch gerechtfertigt ist.

Die Praxis des sogenannten „Stray Dog Management“, die oft mit EU-Fördermitteln unterstützt wird, führt zur systematischen Vernichtung von Straßenhunden und verwehrt ihnen das grundlegende Recht auf Leben, Schutz und Fürsorge. Anstatt humane Lösungen wie Kastration und Vermittlung von Tieren in liebevolle Hände zu fördern, werden die Tiere in vielen Fällen auf brutale Weise getötet, was gegen die Grundprinzipien der Europäischen Union verstößt.

Wir fordern das Europäische Parlament dringend auf:

Unverzügliche Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass EU-Mittel nicht für die brutale Tötung von Tieren verwendet werden.
Strengere Kontrollen und Aufsicht über die Verwendung von EU-Fördermitteln in Ländern, die nachweislich gegen Tierschutzgesetze verstoßen, insbesondere in Bezug auf das Straßenhundmanagement in Rumänien.
Förderung humaner Alternativen zur Tötung von Straßenhunden, wie etwa landesweite Kastrationsprogramme, Vermittlung in Tierheime oder Adoptionen.
Verstärkung der Tierschutzrichtlinien auf EU-Ebene und die Umsetzung dieser Gesetze in allen Mitgliedstaaten, sodass das Wohlergehen von Tieren nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis gewährleistet wird.
Eindämmung der illegalen Tötung von Tieren und die Bestrafung von verantwortlichen Behörden und Unternehmen, die diese grausamen Praktiken dulden oder sogar fördern.
Die Zeit zum Handeln ist jetzt. Die EU hat die moralische und gesetzliche Verpflichtung, den Tierschutz zu fördern und sicherzustellen, dass Tiere in allen Mitgliedstaaten mit Respekt und Würde behandelt werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Tiere in der Europäischen Union weiterhin auf grausame Weise sterben, nur weil sie keinen Besitzer haben oder in einer schwierigen Lage leben.

Wir appellieren an das Europäische Parlament, endlich die notwendigen Schritte zu unternehmen, um diese grausamen Tötungen zu stoppen und echte, humane Lösungen zu schaffen. Tiere verdienen Schutz, und es ist unsere Pflicht, für sie einzutreten.

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und hoffen auf eine schnelle und konsequente Reaktion.

 

Mit freundlichen Grüßen

Gisela Urban

Mitpetenten:
Rainer Gaertner  
Angelika Remiszewski, Dortmund
Birgit Stepka, 4644 Scharnstein, Österreich 
Cleo Schülein, 72461 Albstadt                                                                        Philipp Pauleit, Heinsberg

 

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Gisela UrbanPetitionsstarter*inIch bin gegen jede Tierquälerei und Tiertötung.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Marianne Schäfer und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An das Europäische Parlament
60 rue Wiertz / Wiertzstraat 60
B-1047 - Bruxelles/Brussels

Betreff: Dringender Appell zur Beendigung grausamer Tötungen von Straßenhunden in der Europäischen Union, insbesondere in Rumänien

Sehr geehrte Mitglieder des Europäischen Parlaments,

mit tiefem Entsetzen und wachsender Besorgnis wenden wir uns an Sie, um auf eine schwerwiegende und inakzeptable Praxis hinzuweisen, die in vielen Teilen der Europäischen Union, insbesondere in Rumänien und Spanien, immer noch weit verbreitet ist: die grausame und unnötige Tötung von Straßenhunden unter Missachtung der Tierrechte und der Verpflichtungen der EU, das Wohlergehen von Tieren zu wahren. 

Das grausame Schicksal von sogen. Jagdhunden: insbesondere in Spanien. Nach Ende ihrer Nutzung, etwa für die Jagd, werden die Hunde oft auf unmenschliche Weise getötet oder entsorgt. Einige werden an Bäume gefesselt, bis sie sich selbst erdrosseln, ausgesetzt, verbrannt, ertränkt, mit Säure übergossen oder in Brunnen geworfen. In seltenen Fällen landen sie in überfüllten Auffangstationen, wo Tierschützer*innen versuchen, sie zu vermitteln. Häufiger werden sie jedoch in sogenannten Perreras (Tötungsstationen) abgegeben, wo sie meist innerhalb von 20 Tagen getötet werden.

Der Artikel 13 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union legt eindeutig fest, dass das Wohlergehen von Tieren als fühlende Wesen in vollem Umfang zu berücksichtigen ist. Es wird von allen Mitgliedstaaten verlangt, den Tierschutz zu fördern und zu gewährleisten. Dennoch erleben wir tagtäglich Berichte über die brutale Behandlung von Straßenhunden in mehreren EU-Staaten, insbesondere in Rumänien, wo Hunde auf grausame Weise eingefangen, in überfüllte Tierheime gesperrt und unter unmenschlichen Bedingungen gehalten werden. In vielen Fällen endet das Leben dieser Tiere in einer grausamen Tötung, die weder notwendig noch gerechtfertigt ist.

Die Praxis des sogenannten „Stray Dog Management“, die oft mit EU-Fördermitteln unterstützt wird, führt zur systematischen Vernichtung von Straßenhunden und verwehrt ihnen das grundlegende Recht auf Leben, Schutz und Fürsorge. Anstatt humane Lösungen wie Kastration und Vermittlung von Tieren in liebevolle Hände zu fördern, werden die Tiere in vielen Fällen auf brutale Weise getötet, was gegen die Grundprinzipien der Europäischen Union verstößt.

Wir fordern das Europäische Parlament dringend auf:

Unverzügliche Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass EU-Mittel nicht für die brutale Tötung von Tieren verwendet werden.
Strengere Kontrollen und Aufsicht über die Verwendung von EU-Fördermitteln in Ländern, die nachweislich gegen Tierschutzgesetze verstoßen, insbesondere in Bezug auf das Straßenhundmanagement in Rumänien.
Förderung humaner Alternativen zur Tötung von Straßenhunden, wie etwa landesweite Kastrationsprogramme, Vermittlung in Tierheime oder Adoptionen.
Verstärkung der Tierschutzrichtlinien auf EU-Ebene und die Umsetzung dieser Gesetze in allen Mitgliedstaaten, sodass das Wohlergehen von Tieren nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis gewährleistet wird.
Eindämmung der illegalen Tötung von Tieren und die Bestrafung von verantwortlichen Behörden und Unternehmen, die diese grausamen Praktiken dulden oder sogar fördern.
Die Zeit zum Handeln ist jetzt. Die EU hat die moralische und gesetzliche Verpflichtung, den Tierschutz zu fördern und sicherzustellen, dass Tiere in allen Mitgliedstaaten mit Respekt und Würde behandelt werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Tiere in der Europäischen Union weiterhin auf grausame Weise sterben, nur weil sie keinen Besitzer haben oder in einer schwierigen Lage leben.

Wir appellieren an das Europäische Parlament, endlich die notwendigen Schritte zu unternehmen, um diese grausamen Tötungen zu stoppen und echte, humane Lösungen zu schaffen. Tiere verdienen Schutz, und es ist unsere Pflicht, für sie einzutreten.

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und hoffen auf eine schnelle und konsequente Reaktion.

 

Mit freundlichen Grüßen

Gisela Urban

Mitpetenten:
Rainer Gaertner  
Angelika Remiszewski, Dortmund
Birgit Stepka, 4644 Scharnstein, Österreich 
Cleo Schülein, 72461 Albstadt                                                                        Philipp Pauleit, Heinsberg

 

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Gisela UrbanPetitionsstarter*inIch bin gegen jede Tierquälerei und Tiertötung.

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