

Die gute Nachricht vorab: Mein Freispruch ist seit dem 16. Oktober 2021 rechtskräftig. Es gab über den Sommer keinen Einspruch dagegen. Weder von der Obstlobby noch von der Staatsanwaltschaft. Aus. Schluss. Ende. Das Verfahren gegen mich ist abgeschlossen.
„Das verdanke ich euch und eurer Unterstützung!“
Dieser Satz ist die Kurzfassung meines neuen Buches über den Prozess in Südtirol gegen mich und weitere Pestizidkritiker, das Mitte nächsten Jahres erscheinen wird. (Ich warte nämlich noch die sorgfältige Auswertung der sogenannten ‚Spritzbücher‘ ab, die uns im Laufe des Verfahrens in die Hände fielen.)
Das neue Buch heißt: „Das Verbrechen, das es nicht gab“ und es wird darin viel zu staunen, zu lachen und zu weinen geben. Man wird aber auch einiges lernen können. Nämlich: Wie man einer übermächtigen Lobby die Stirn bieten kann. (Die beiden Apfelkonzerne machen immerhin gemeinsam rund 750 Millionen Euro Jahresumsatz. Im Verbund mit dem Land Südtirol und dem Bauernverband also durchaus kein Jausengegner.)
In einem Interview mit einer Wochenzeitschrift meinte der Landeshauptmann von Südtirol einmal sinngemäß: „Die Pestizidkritiker stellen sich immer als David dar und uns als Goliath. Aber in Wirklichkeit ist es umgekehrt. Sie sind Goliath und wir sind David.“
Als ich das zum ersten Mal las, musste ich herzhaft lachen. Doch der Verlauf der Geschichte gab dem Landeshauptmann von Südtirol Recht: Gemeinsam sind wir unglaublich stark.
Denn, wirklich! Habt ihr jemals gesehen, wie etwas so bildschön zusammengekracht ist, wie der dumme Angriff der Südtiroler Obstwirtschaft auf ihre Kritiker? Ich nicht.
„Noch einmal herzlichen Dank dafür und für eure unermüdliche Unterstützung!“
Nachdem das Verfahren gegen mich nun also erledigt ist, können wir uns wieder - hoffentlich gemeinsam - dem eigentlichen Ziel unserer Mission zuwenden: Pestizidfreiheit für Mals und die Welt.
Für die nächsten Wochen und Monaten habe ich eine Reihe von Überraschungen vorbereitet. Besucht meine Website und verschafft euch einen - stets aktuellen - Überblick:
Danke und bis bald, Alexander Schiebel