Wir wollen keinen Kriegszustand und Zusammenarbeit mit Klaus Bouillon überdenken!
Wir wollen keinen Kriegszustand und Zusammenarbeit mit Klaus Bouillon überdenken!

Nach den schrecklichen Ereignissen am 19.12.2016 in Berlin am Breitscheidplatz spricht der der CDU Politiker und Vorsitzende der Innenministerkonferenz Klaus Bouillon heute nach einem Bericht von Spiegel online von einem "Kriegszustand".
Ich fordere Sie, Frau Merkel, auf sich von derartigen Aussagen zu distanzieren und die Zusammenarbeit mit Herrn Bouillon zu überdenken!
Natürlich war gestern ein tragisches Ereignis. Natürlich wollen wir als Gesellschaft sowas nicht dulden und sollten entsprechend re(a)gieren. Doch von einem "Kriegszustand" zu sprechen geht entschieden zu weit!
Ein Krieg auf deutschem Boden würde uns allen nicht gut tun. Eine Ausweitung der Staatsgewalt im "Kriegszustand" durch noch mehr Überwachung unserer Bevölkerung, um mehr Sicherheit zu gewährleisten, birgt das Risiko eines massiven Eingriffs in unsere Privatsphäre.
Ansonsten möchte ich gerne den Angehörigen der Toten, den Verletzten und den Zeugen des Ereignisses mein Mitgefühl aussprechen. Ich kann und möchte mir nicht vorstellen, wie es sein muss, von diesem schrecklichen Ereignis direkt betroffen zu sein. Ich hoffe, dass Sie in den kommenden Tagen und Wochen ein starkes Umfeld haben, dass Sie stützen wird und Ihnen Kraft gibt gemeinsam nach vorne zu schauen.