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Forderung: Abschaffung der Unternehmensform Genossenschaft eG!

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In Deutschland sind mittlerweile 2 potenzielle Betrugsfälle mit der Unternehmensform Genossenschaft bekannt. Die Grundwerte eG und die Geno eG.

Ein weiterer schwerer Betrugsfall ist die Eventus eG, die seit dem 13.09.2017 in Insolvenz ist. Der Vorstand MT sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft wegen des Vorwurfes des Betruges und der Beihilfe zur Geldwäsche. Betroffen sind 445 Mitglieder. Es ist ein Schaden bei der Eventus eG mit 10,8 Millionen zu verzeichnen. Unter den Anlegern  sind sehr viele ehemalige Selbständige betroffen, die im Rentenalter ihr Geld als Altersvorsorge dort investierten und jetzt zu Sozialhilfeempfängern werden. Viele Menschen erarbeiteten sich ihr Geld mühselig durch harte Arbeit. Und es sind Menschen im mittleren Alter betroffen, die jetzt einen großen Teil ihrer Altersvorsorge verlieren werden. Vielen davon drohen nun ein Abrutschen in die Sozialhilfe und Altersarmut. 

Genossenschaften galten seither nicht als Risiko-Geldanlage. Eine jährliche Pflichtprüfung der Genossenschaften durch Prüfverbände ist laut Genossenschaftsgesetz vorgeschrieben. Die Insolvenzquote war seither sehr gering bei 0,5%.

Die Genossenschaften werben sehr stark mit dem Sicherheitsaspekt der Pflichtprüfung. Nur leider scheint dies nicht zu funktionieren. In allen 3 Fällen schritten die Prüfverbände nicht rechtzeitig ein und sahen sogar den Straftatbeständen wie „Schnellballsystem“ bei der Eventus eG zu.

Die Prüfer von Prüfverbänden sind ausgebildete Wirtschaftsprüfer, die nach ihrer jahrerlangen Ausbildung und Berufserfahrung dieses System hätten erkennen müssen. Argumentationen von einem geschäftsführenden Verbandsdirektor auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wie: „Wir sind ein zahnloser Papiertiger.“ und „Was hätten wir denn tun sollen?“

Obwohl das Genossenschaftsgesetz bei Missständen vorsieht, Maßnahmen einzuleiten wie - außerordentliche Mitgliederversammlung, Absetzung von Vorstand und Aufsichtsrat, Strafanzeigen - wird dies in der Praxis nicht umgesetzt.

Es gibt keine einheitlichen Qualitätskriterien, wie die Prüfung einer Genossenschaft abzulaufen hat und was in bei einer Auffälligkeit getan werden muss. Auch die Einstufung, mit welchem Risiko die Genossenschaft behaftet ist, obliegt jedem Prüfungsverband selbst.

Die Wirtschaftsministerien der einzelnen Bundesländer übernehmen die Aufsichtspflicht über die Prüfbände in ihrem Bundesland. Auch hier scheint es Mängel zu geben. Wie kann  es sonst sein, dass über Jahre toleriert wird, dass ein geschäftsführender Verbandsdirektor die Aufsicht über die Prüfer in 2 Verbänden, in 2 verschiedenen Bundesländern hat und zusätzlich noch Vorstandsvorsitzender einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist?

Das ganze Sicherheitskonzept, mit dem sehr stark geworben wird, scheint nicht zu greifen. Damit nicht noch mehr Anleger ihre Altersversorge verlieren, weil sie auf ein Sicherheitskonzept vertrauen, dass es in der Realität nicht gibt. Die Prüfkriterien wie die Verbände Genossenschaften prüfen, sind von Mitgliedern von Genossenschaften nicht zu erfahren. Eine Transparenz gibt es nicht.

 Deshalb fordere ich die Abschaffung der Unternehmensform „Genossenschaft eG“.

 Ich bin selbst Betriebswirtin (FH) Fachrichtung Genossenschaftswesen. Daher kenne ich den geschichtlichen Hintergrund und die Zielsetzung von Genossenschaften sehr genau. Nur wenn Betrügern Tür und Tor aufgemacht wird, die Unternehmensform Genossenschaften zu missbrauchen, weil man nicht reagiert, dann lieber abschaffen als noch mehr Schaden.

Weitere Informationen zum Fall Eventus: www.ig-eventus.de

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