Petition updateAnerkennung statt Vereinnahmung – Yazidis sind keine Unterkategorie

Vielen Dank für über 1500 Stimmen!

Sheikh EzidxanGermany
Sep 9, 2026

Update 09.09.2026

Ich habe kein Social Media und die Petition bisher auf keiner Plattform aktiv beworben. Umso mehr bedeutet es mir, dass sie trotzdem bereits über 1.500 Menschen erreicht hat, die sich entschieden haben, zu unterschreiben.

Unser Anliegen ist kein Mainstream-Thema. Die Situation der Yazidis findet in Medien und Öffentlichkeit noch immer viel zu wenig Beachtung. Deshalb danke ich jedem einzelnen Menschen, der sich die Zeit genommen hat, hinzusehen, zuzuhören und unsere Petition zu unterstützen.

Diese Unterstützung bedeutet nicht nur mir als Initiator sehr viel, sondern auch unserer Yazidi Gemeinschaft.

Wir brauchen Aufmerksamkeit, aber vor allem brauchen wir Rechte, Schutz und die Möglichkeit, über unsere eigene Zukunft zu bestimmen. In unseren traditionellen Siedlungsgebieten fehlt es weiterhin an Sicherheit und politischer Handlungsfähigkeit. Viele Yazidis können nicht selbstbestimmt für ihre Familien und ihre Zukunft sorgen.

Diese fortgesetzte Abhängigkeit ist einer der Gründe, warum noch heute, zwölf Jahre nach dem Genozid von 2014, Yazidis in Camps und provisorischen Unterkünften leben.

Ich möchte in meinem eigenen Gebiet leben können. Ich wäre gerne dort. Aber solange Yazidis nicht als eigenständiges ethnoreligiöses Volk anerkannt, geschützt und politisch gehört werden, bleibt echte Selbstbestimmung kaum möglich.

Solange diese Zustände bestehen, kann es weder Gerechtigkeit noch dauerhaften Frieden geben.

Wenn du mehr über die aktuelle Situation der Yazidis erfahren möchtest, könnte dieser Bericht von Yazda interessant sein:

https://www.yazda.org/publications/Under-constant-threat

Vielen Dank an alle, die bereits unterzeichnet haben. Und danke an jeden, der unsere Petition teilt und dazu beiträgt, dass noch mehr Menschen erfahren, was mit den Yazidis geschieht.

Jede Stimme hilft uns, sichtbar zu werden. 

In english ...

I do not use social media, and so far I have not actively promoted this petition on any platform. That makes it even more meaningful to me that it has already reached more than 1,500 people who chose to sign it.

Our cause is not a mainstream issue. The situation of the Yazidis still receives far too little attention from the media and the wider public. That is why I am grateful to every single person who took the time to look, listen and support our petition.

This support means a great deal not only to me as the initiator, but also to our Yazidi community.

We need attention, but more importantly, we need rights, protection and the ability to determine our own future. In our traditional settlement areas, security and political agency remain deeply inadequate. Many Yazidis are still unable to build a safe and independent future for their families.

This continuing dependency is one of the reasons why, even today, twelve years after the 2014 genocide, Yazidis are still living in camps and temporary shelters.

I want to be able to live in my own homeland. I would gladly be there. But as long as Yazidis are not recognised, protected and heard as a distinct ethnoreligious people, genuine self-determination remains extremely difficult.

As long as these conditions continue, there can be neither justice nor lasting peace.

If you would like to learn more about the current situation of the Yazidis, you may find this report by Yazda useful:

https://www.yazda.org/publications/Under-constant-threat

Thank you to everyone who has already signed. And thank you to everyone who shares this petition and helps more people understand what is happening to the Yazidis.

Every voice helps us become visible.

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