Petition updateAnerkennung für gleichwertige Arbeit – keine Altersarmut für qualifizierte Frauen!Die Petitition "Anerkennung für gleichwertige Arbeit - keine Altersarmut für qualifizierte Frauen" w
stefanie schlickGermany
Jan 17, 2026

Die Petition liegt jetzt auch beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages und wird geprüft.


Hier noch einmal der Grundgedanke:

Es geht um Rentenreparatur und Schließen der Rentenlücke für akademisch ausgebildete Frauen der Kohorte 1950 bis Mitte 1960, betroffen von Pillenknick, Lehrerschwemme und staatlichem Einstellungsstopp mit Blockierung ihrer Ausbildungsberufe, trotz vollständiger Qualifikation.  Gerade an dieser Gruppe zeigten sich mit Wirkung bis ins Alter kumuliert alle Behinderungen für weibliche qualifizierte Erwerbsarbeit. Bildung und Kinder schienen sich auszuschließen. Im Westen herrschte das Alleinverdienermodell Ehe, das ihnen den Löwenanteil der Beziehungsarbeit zuschob, diese aber rentenrechtlich ausklammerte.

Zur Finanzierung gibt es Vorschläge und Ideen.
Bereits heute wird der Staat für diese Kohorte herangezogen, wenn die Renten nicht für Miete und Lebensunterhalt ausreichen, durch Transferleistungen wir Grundsicherung und Wohngeld. Dies halten wir für eine Verschiebung, die durch eine geeignete Rentenreform geändert werden muss. Nicht der oder die allgemeinen Steuerzahler sind in der Pflicht, für Rentengerechtigkeit zu sorgen. 

Beispielsweise  werden jährlich 2,3 Milliarden Unterhaltsvorschüsse für unterhaltsunfähige Väter ausgeschüttet und nur zu einem geringen Prozentsatz zurückgefordert. Anstatt  durch Mediationsangebote oder andere Maßnahmen die Eigenverantwortung von werdenden Eltern zu stärken, um beide Elternteile zur verantwortlichen Sorge für ihre Kinder zu befähigen, gibt der Staat vorauseilend Geld aus den Händen, das an anderer Stelle sinnvoll verwendet werden könnte, und verzichtet in großem Maßstab auf Überprüfung der Rückforderung.
Hier neue Wege zu gehen, erforderte natürlich auch Personal, rein rechnerisch wäre jedoch  der von uns betrachteten Kohorte von ca. 50.000 Frauen in Rente mit einer Zusatzleistung von 1000 EUR/mtl. geholfen, wenn weniger als ein Viertel der ausgegebenen 2,3 Mrd. für diesen Zweck vorgesehen würde.

Dies ist natürlich nur ein möglicher Vorschlag. Er kann jedoch zeigen, dass Umschichtungen sinnvoll möglich wären und nicht die junge Generation zusätzlich belasten müssen.
Insgesamt würde die junge Generation bildungsorientierter Frauen durch ein Umdenken im rentenrechtlichen Bereich erheblich unterstützt, wenn Bildung und Kinderwunsch nicht mehr als Gegensätze bezeichnet würden.


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