Edersee jetzt fair steuern!

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Wir fordern die Bundesregierung und die hessische Landesregierung auf, endlich für eine faire Bewirtschaftung des Edersees zu sorgen! Dass aufgrund einer über hundert Jahre alten Richtlinie heute der Edersee umkippt und eine Algenpest wütet, ist nicht hinnehmbar. Weder die Bundes-, noch die Landesregierung dürfen sich hinter veralteten Bewirtschaftungsrichtlinien verstecken.

Die bisherigen Maßnahmen – wie die Triggerlinie – haben gezeigt, dass sie in heißen Sommermonaten nicht ausreichen. Deshalb fordern wir eine neue gemeinsame Steuerung zum Ausgleich zwischen den Interessen an der Weser und am Edersee. Nur dann kann die Akzeptanz für die notwendige Bewirtschaftung des Edersees wieder entstehen.

Zentral ist für uns, dass sichergestellt wird, dass auch in den Sommerferien noch genug Wasser im Edersee ist und der Tourismus und die Region nicht unter einem komplett leeren See leiden.

Nordhessen braucht den Edersee als Naherholungszentrum und Tourismusmagnet. Deshalb müssen Bundes- und Landesregierung jetzt handeln.

Das Bundesverkehrsministerium hat auf eine Anfrage hervorgehoben, dass die sogenannte Triggerlinie sich bewährt habe. Das halten wir gerade nach den Erfahrungen in den Sommern 2017 und 2018 für vollkommen realitätsfremd. Gleichzeitig wird durch die Bundesregierung auf die Zwecke des Edersees aus der Bauphase im 19. Jahrhundert verwiesen. Zusätzlich hat die hessische Landesregierung versprochen, diese Problematik zu lösen und doch keine ernsthaften Verhandlungen mit der Bundesebene geführt, sondern stattdessen die Steuerung des Ederseepegel einseitig der Bundesebene durch das Wasserschifffahrtsamt überlassen.



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