E-Autos möglich machen!

Das Problem

Die Initiative "E-Autos möglich machen!" hat diese Petition ursprünglich an Andreas Scheuer (Bundesverkehrsminister) und Peter Altmaier (Bundeswirtschaftsminister)  gestartet. Sie richtet sich jetzt an die neuen Minister Volker Wissing und Robert Habeck. Initiatoren sind die drei Elektroautoenthusiasten Christoph Krachten, Felix Bahlinger und Volker Quaschning, die sich manchmal ein wenig wie Abenteurer im deutschen Verkehrsdschungel fühlen, wenn Ladesäulen fehlen, nicht funktionieren oder sie von Ladesäulen-Raubrittern ausgenommen werden.

Unterschreibe für mehr saubere Luft und CO2-freie PKWs, die günstig sind und alltagstauglich! Denn immer mehr Studien belegen: Durch Elektroautos wird die Luft in den Städten sauberer und ihre CO2-Bilanz inklusive Herstellung ist mit Abstand besser als bei Verbrennern. Elektroautos sind neben dem Ausbau der Bahn und ÖPNV, sowie Förderung von Rad- und Fußverkehr der entscheidende Baustein für eine menschen- und umweltfreundliche Mobilität.

Vor Jahren setzte die Bundesregierung das Ziel 1 Mio. Elektroautos bis zum Jahr 2020 auf die Straßen zu bringen. Am 1. Oktober 2021 waren es gerade einmal 517.000. Das ist Politikversagen auf beeindruckende Weise auf den Punkt gebracht. Da hilft selbst der warme Geldregen per Elektroautoprämie nur noch wenig.

Die Politik und die deutschen Autohersteller (die sich als weltweite Technologieführer sehen) haben es nicht geschafft dafür die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Und das größte Versagen liegt hier noch nicht mal bei der Entwicklung und der Produktion der Elektrofahrzeuge , sondern bei der Infrastruktur. Das fängt an bei fehlenden Ladesäulen, geht über Wucherpreise an den Ladestationen, schlechter Beschilderung und endet noch lange nicht bei den langen Lieferzeiten für Elektrofahrzeuge.

Deshalb fordern wir:

1. Flächendeckender Ausbau der Ladesäulen und zwar bis spätestens Ende 2022. Es kann nicht sein, dass Großstädte wie Köln so gut wie keine Ladesäulen haben. Der Bund muss hier den Bau und die Finanzierung übernehmen, damit der bundesweite Flickenteppich ein Ende hat, weil Kommunen kein Geld oder zu wenig politische Unterstützung haben.
2. Bessere Beschilderung der Ladesäulen, statt PKW mit Verbrennungsmotoren, wie in Berlin, nahezu dazu einzuladen dort falsch zu parken bis Ende 2022.
3. Funktionstüchtigkeit der Ladesäulen. Wer heute mit einem in Deutschland hergestellten Elektrofahrzeug eine längere Reise unternimmt, der hat ein Abenteuer vor sich, weil es noch viel zu wenig Ladesäulen gibt und die wenigen Ladesäulen teilweise noch nicht mal funktionieren. Hier müssen die Betreiber die Funktion garantieren und für Ersatzverkehrsmittel sorgen, wenn die Säulen nicht laden. Hierfür soll die Straßenverkehrsordnung schnellstmöglich geändert werden.
4. Stopp der Wucherpreise an Ladesäulen. Das Wildwest-Prinzip der deutschen Ladekarten-Anbieter mit zum Teil vollkommen überhöhten Preisen muss gestoppt werden. Es muss eine bundeseinheitliche Abrechnung geben, die die Kunden nicht am Ende des Monats, wenn sie die Abrechnungen bekommen, böse erwachen lässt. Hierfür fordern wir eine Regelung bis spätestens Ende 2022.
5. Jedes Elektroauto muss an jeder Ladesäule laden können. Hierfür soll eine gesetzliche  Regelung in 2022 erfolgen.
6. Die deutschen Autohersteller müssen endlich mal den Schalter umlegen und genügend Elektroautos entwickeln und bauen, damit jeder und jede Elektroauto fahren kann und damit auch die Preise sinken. Die Produktion soll schnellstmöglich dafür hochgefahren werden, damit die Lieferzeiten schon in diesem Jahr sinken. Wer weiter auf Verbrenner setzt, gefährdet die Arbeitsplätze in der deutschen Automobilbranche.
7. Die erneuerbaren Energien müssen in Deutschland deutlich schneller als bisher ausgebaut werden, den der Strom für die Elektroautos darf nicht aus schmutzigen Kohlekraftwerken kommen.

Nur mit diesen Maßnahmen können wir für eine breite Akzeptanz von Elektroautos sorgen. Denn ansonsten werden wir weltweit was Umwelt und Verkehr angeht in Sachen Individualverkehr immer weiter hinterherhinken. 

Bitte unterzeichne unsere Petition mit der Aufforderung an die Minister Wissing und Habeck, die entsprechenden gesetzlichen Regelungen und Maßnahmen zu ergreifen! Und unterstütze uns dabei Druck auf Energiekonzerne und Autohersteller zu machen. Die notwendigen Maßnahmen dürfen nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden.

Hinter der Forderung stehen:

Christoph Krachten, Clixoom Science & Future (YouTube), Felix Bahlinger, Felixba (YouTube), Volker Quaschning (Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin)

avatar of the starter
Christoph KrachtenPetitionsstarter*inChristoph Krachten ist Spiegel-Bestellerautor von "Tesla oder: Wie Elon Musk die Elektromobilität revolutioniert". Bekannt wurde der Wissenschaftsjournalist als digitaler Pionier, der zu den ersten erfolgreichen YouTubern in Deutschland gehörte.

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Das Problem

Die Initiative "E-Autos möglich machen!" hat diese Petition ursprünglich an Andreas Scheuer (Bundesverkehrsminister) und Peter Altmaier (Bundeswirtschaftsminister)  gestartet. Sie richtet sich jetzt an die neuen Minister Volker Wissing und Robert Habeck. Initiatoren sind die drei Elektroautoenthusiasten Christoph Krachten, Felix Bahlinger und Volker Quaschning, die sich manchmal ein wenig wie Abenteurer im deutschen Verkehrsdschungel fühlen, wenn Ladesäulen fehlen, nicht funktionieren oder sie von Ladesäulen-Raubrittern ausgenommen werden.

Unterschreibe für mehr saubere Luft und CO2-freie PKWs, die günstig sind und alltagstauglich! Denn immer mehr Studien belegen: Durch Elektroautos wird die Luft in den Städten sauberer und ihre CO2-Bilanz inklusive Herstellung ist mit Abstand besser als bei Verbrennern. Elektroautos sind neben dem Ausbau der Bahn und ÖPNV, sowie Förderung von Rad- und Fußverkehr der entscheidende Baustein für eine menschen- und umweltfreundliche Mobilität.

Vor Jahren setzte die Bundesregierung das Ziel 1 Mio. Elektroautos bis zum Jahr 2020 auf die Straßen zu bringen. Am 1. Oktober 2021 waren es gerade einmal 517.000. Das ist Politikversagen auf beeindruckende Weise auf den Punkt gebracht. Da hilft selbst der warme Geldregen per Elektroautoprämie nur noch wenig.

Die Politik und die deutschen Autohersteller (die sich als weltweite Technologieführer sehen) haben es nicht geschafft dafür die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Und das größte Versagen liegt hier noch nicht mal bei der Entwicklung und der Produktion der Elektrofahrzeuge , sondern bei der Infrastruktur. Das fängt an bei fehlenden Ladesäulen, geht über Wucherpreise an den Ladestationen, schlechter Beschilderung und endet noch lange nicht bei den langen Lieferzeiten für Elektrofahrzeuge.

Deshalb fordern wir:

1. Flächendeckender Ausbau der Ladesäulen und zwar bis spätestens Ende 2022. Es kann nicht sein, dass Großstädte wie Köln so gut wie keine Ladesäulen haben. Der Bund muss hier den Bau und die Finanzierung übernehmen, damit der bundesweite Flickenteppich ein Ende hat, weil Kommunen kein Geld oder zu wenig politische Unterstützung haben.
2. Bessere Beschilderung der Ladesäulen, statt PKW mit Verbrennungsmotoren, wie in Berlin, nahezu dazu einzuladen dort falsch zu parken bis Ende 2022.
3. Funktionstüchtigkeit der Ladesäulen. Wer heute mit einem in Deutschland hergestellten Elektrofahrzeug eine längere Reise unternimmt, der hat ein Abenteuer vor sich, weil es noch viel zu wenig Ladesäulen gibt und die wenigen Ladesäulen teilweise noch nicht mal funktionieren. Hier müssen die Betreiber die Funktion garantieren und für Ersatzverkehrsmittel sorgen, wenn die Säulen nicht laden. Hierfür soll die Straßenverkehrsordnung schnellstmöglich geändert werden.
4. Stopp der Wucherpreise an Ladesäulen. Das Wildwest-Prinzip der deutschen Ladekarten-Anbieter mit zum Teil vollkommen überhöhten Preisen muss gestoppt werden. Es muss eine bundeseinheitliche Abrechnung geben, die die Kunden nicht am Ende des Monats, wenn sie die Abrechnungen bekommen, böse erwachen lässt. Hierfür fordern wir eine Regelung bis spätestens Ende 2022.
5. Jedes Elektroauto muss an jeder Ladesäule laden können. Hierfür soll eine gesetzliche  Regelung in 2022 erfolgen.
6. Die deutschen Autohersteller müssen endlich mal den Schalter umlegen und genügend Elektroautos entwickeln und bauen, damit jeder und jede Elektroauto fahren kann und damit auch die Preise sinken. Die Produktion soll schnellstmöglich dafür hochgefahren werden, damit die Lieferzeiten schon in diesem Jahr sinken. Wer weiter auf Verbrenner setzt, gefährdet die Arbeitsplätze in der deutschen Automobilbranche.
7. Die erneuerbaren Energien müssen in Deutschland deutlich schneller als bisher ausgebaut werden, den der Strom für die Elektroautos darf nicht aus schmutzigen Kohlekraftwerken kommen.

Nur mit diesen Maßnahmen können wir für eine breite Akzeptanz von Elektroautos sorgen. Denn ansonsten werden wir weltweit was Umwelt und Verkehr angeht in Sachen Individualverkehr immer weiter hinterherhinken. 

Bitte unterzeichne unsere Petition mit der Aufforderung an die Minister Wissing und Habeck, die entsprechenden gesetzlichen Regelungen und Maßnahmen zu ergreifen! Und unterstütze uns dabei Druck auf Energiekonzerne und Autohersteller zu machen. Die notwendigen Maßnahmen dürfen nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden.

Hinter der Forderung stehen:

Christoph Krachten, Clixoom Science & Future (YouTube), Felix Bahlinger, Felixba (YouTube), Volker Quaschning (Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin)

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Christoph KrachtenPetitionsstarter*inChristoph Krachten ist Spiegel-Bestellerautor von "Tesla oder: Wie Elon Musk die Elektromobilität revolutioniert". Bekannt wurde der Wissenschaftsjournalist als digitaler Pionier, der zu den ersten erfolgreichen YouTubern in Deutschland gehörte.

Die Entscheidungsträger*innen

Stefan Gelbhaar
MdB B90/GRÜNE, Sprecher für Verkehrspolitik
Beantwortet
Elektromobilität ist ein wesentlicher Baustein für mehr Klimaschutz im Verkehr. Die Koalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben im Koalitionsvertrag vereinbart bis 2030 mindestens 15 Millionen vollelektrische E-Autos auf die Straße zu bringen. Im gleichen Atemzug soll auch die Ladeinfrastruktur massiv ausgebaut werden. Bis 2030 soll es 1 Million Ladepunkte in Deutschland geben. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen arbeitet das Bundesverkehrsministerium derzeit an dem sogenannten Masterplan Ladeinfrastruktur II. Die Vorgängerregierung hatte im Jahr 2017 bereits die erste Version des Masterplans Ladeinfrastruktur veröffentlich, allerdings wenig ambitioniert an dessen Umsetzung gearbeitet. Das muss sich jetzt grundlegend ändern. Aus unserer Sicht müssen die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer in den Vordergrund gerückt werden. Das bedeutet, dass auch mittlere und lange Strecken verlässlich gefahren werden können, ohne Umwege und minimalen Wartezeiten für das Laden. Eine ausreichende öffentliche Ladeinfrastruktur muss auch in dicht besiedelten Gebieten ohne eigene Garage oder Stellplatz zur Verfügung stehen. Aber auch die nicht öffentliche Ladeinfrastruktur etwa am Arbeitsplatz muss in ausreichendem Maß vorhanden sein. Grundsätzlich gilt es für die kommenden Jahre sicherzustellen, dass die Kapazität der Ladeinfrastruktur mit der Zahl der Fahrzeuge vorauslaufend und verlässlich mitwächst und das Stromnetz so geplant und ausgebaut wird, dass es die erforderlichen Ladekapazitäten bereitstellen kann - vorzugsweise mit grünem Strom. Für die Bürgerinnen und Bürger muss aber nicht nur der Ladeort einfach auffindbar und zugänglich sein, sondern auch das Ladeerlebnis spielt eine große Rolle für den Erfolg der Elektromobilität. Hierfür müssen wir im Bundestag die Gesetze so anpassen bzw. neu fassen, dass ein einheitliches und transparentes Buchungs- und Bezahlsystem gewährleistet ist. Bei all diesen Punkten wird die Digitalisierung der Prozesse ein entscheidender Hebel für die massenhafte Verbreitung der Elektromobilität sein. Es müssen ausreichend Daten verfügbar gemacht werden, damit klar ist wo sich überhaupt Ladesäulen befinden, ob sie frei sind und wie man sie reservieren kann. Neben dem Aus- und Aufbau einer Ladeinfrastruktur für E-Autos ist uns Grünen aber vor allem auch der Roll-Out der Elektromobilität im Öffentlichen Verkehr wichtig. Dazu gehört unter anderem die Anschaffung von Elektrobussen und deren Ladeinfrastruktur in der Stadt wie auf dem Land sowie die weitere Elektrifizierung des Schienenpersonennahverkehrs mit Regionalzügen. Für eine echte Verkehrswende brauchen wir nicht nur die Transformation des Antriebsstrangs im Auto, sondern vor allem eine Verlagerung des Verkehrs unter anderem auf Bus und Bahn. Wir werden die Bundesregierung im Rahmen unserer parlamentarischen Arbeit im Bundestag in der Umsetzung des Masterplans Ladeinfrastruktur II unterstützen, aber auch kontrollieren, ob den Plänen auch Taten folgen." Foto: Marco Fechner
Volker Wissing
Bundesminister für Digitales und Verkehr
Robert Habeck
Vizekanzler, Bundesminister für Klimaschutz- und Wirtschaft

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Petition am 16. September 2020 erstellt