Petition updateBeendigung der antiisraelischen Gastprofessur von Farik Esack an der Universität Hamburg · gegen Israelfeindschaft und BDS
Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) nahm Stellung

Israelfreunde Norddeutschland
Mar 6, 2017
Lange hat sie im Fall des umstrittenen Gastprofessors Farid Esack geschwiegen. Nun hat sich Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) gegenüber der „Welt“ erstmals persönlich zur Berufung des Vorsitzenden der Israel-Boykott-Bewegung BDS an die Hamburger Universität Stellung genommen.
„Als Wissenschaftssenatorin kann und will ich keine Form von Antisemitismus an unseren Hochschulen akzeptieren. Ich habe die Universität Hamburg um Stellungnahme gebeten, unter welchen Voraussetzungen die Gastprofessur seitens der Akademie der Weltreligionen an Prof. Esack vergeben wurde und mich über das Verfahren und die Auswahlkriterien in Kenntnis setzen lassen“, so Fegebank. Nach Hochschulgesetz ist für die Berufung eines Gastdozenten die zuständige Fakultät, in dem Fall die der Erziehungswissenschaften zuständig. Bereits vergangene Woche hat die Universitätsleitung ein internes Prüfverfahren eingeleitet, das Erkenntnisse über Esacks Wirken an der Hochschule liefern soll.
Proteste von Vertretern aus Gesellschaft und Politik
Für Senatorin Fegebank sind grundsätzlich Boykottaufrufe gegen Israel und das jüdische Volk „völlig inakzeptabel“. Der Südafrikaner Esack fordert als BDS-Vorsitzender einen wirtschaftlichen, akademischen und kulturellen Boykott Israels. Wie berichtet, gab es vergangene Woche massive Proteste von Vertretern aus Gesellschaft und Politik gegen die Berufung Esacks, aus der die Senatorin Konsequenzen fordert: Sie gehe davon aus, so Fegebank, dass die Hochschulen zukünftig „noch genauer hinsehen“, wenn sie Gastprofessuren besetzen.
Weiterlesen hier: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article161770026/Fegebank-setzt-Hamburger-Universitaet-unter-Druck.html
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