Beendigung der antiisraelischen Gastprofessur von Farik Esack an der Universität Hamburg · gegen Israelfeindschaft und BDS


Beendigung der antiisraelischen Gastprofessur von Farik Esack an der Universität Hamburg · gegen Israelfeindschaft und BDS
Das Problem
Diese Beschwerde und Petition richtet sich gegen die Gastprofessur von Farik Esack an der Universität Hamburg und die damit verbundene BDS-Kampagne (Boykott-Divestment-Sanctions) gegen Israel - sowie öffentliche Lehrveranstaltungen mit BDS-Hintergrund. Wir stehen ein gegen die indirekte Legitimierung und die Verbindungen zu Terrororganisationen wie der PFLP („Volksfront zur Befreiung Palästinas“) und fordern die Beendigung der Gastprofessur von Farik Esack - und den Stopp der Verwendung von Steuergeldern für die Ziele der antiisraelischen BDS-Bewegung.
Link zur Sachinformation: http://www.audiatur-online.ch/2017/01/23/bds-kader-ist-gastprofessor-an-der-uni-hamburg/
PETITIONSTEXT:
An den ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Herrn Olaf Scholz
An die Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft,
Frau Carola Veit
An die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG), Frau Senatorin Katharina Fegebank sowie Frau Staatsrätin Dr. Eva Gümbel
An die Universität Hamburg,
Herrn Direktor Prof. Dr.-Ing. Stephan Olbrich
An die Akademie der Weltreligionen an der Universität Hamburg,
Herrn Direktor Prof. Dr. Wolfram Weiße
BESCHWERDE UND PETITION:
- Gastprofessur von Farik Esack an der Universität Hamburg
- öffentliche Lehrveranstaltungen mit BDS-Hintergrund
- indirekte Legitimierung von Verbindungen zu Terrororganisationen
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Scholz,
sehr geehrte Frau Präsidentin Veit,
sehr geehrte Frau Senatorin Fegebank,
sehr geehrte Frau Staatsrätin Dr. Gümbel,
sehr geehrter Herr Direktor Olbrich,
sehr geehrter Herr Direktor Weiße,
mit großem Unverständnis und Besorgnis haben wir die Gastprofessur von Farid Esack, einem Vorsitzenden der antiisraelischen BDS-Kampagne, zur Kenntnis genommen und drücken hiermit unseren Protest aus. Wir führen inhaltlich dazu aus:
- Die BDS-Bewegung arbeitet seit Jahren daran, Israel in seinem Existenzrecht
anzugreifen und dem jüdischen Staat zusammenhanglos mit Boykotten zu schaden. Das sagen bereits die drei Buchstaben BDS aus: Boykott, Disinvest und Sanktionen. Diese richten sich klar gegen den Staat Israel und sind kein Mittel zur Besserstellung der arabischen Bevölkerung.
- Die Zusammenarbeit der Universität Hamburg mit BDS und den damit verbundenen von der EU klar kategorisierten Terrororganisationen wie z.B. der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFLP) ist nicht hinnehmbar. Diese Verbindung zeigt deutlich, dass es hier um das Existenzrecht des Staates Israel geht. Die Abbildung der Landkarte der PFLP zeigt „ganz Palästina“, Israel wird nicht einmal genannt. Die terroristischen Ziele bedeuten in der Praxis nichts anderes als die Zerstörung des Staates Israel. Wir empfinden es als einen Skandal, dass eine deutsche Universität sich dazu hingibt, bösartige und gewaltverherrlichende Kontakte durch die Ernennung eines Lehrstuhls zu legitimieren und zu fördern.
- Die BDS-Bewegung prägt den Begriff Apartheid im Zusammenhang mit Israel. Dieser Vergleich mit der damaligen südafrikanischen Benachteiligung der schwarzen Bevölkerung ist unfair und falsch. In Israel gibt es arabische Abgeordnete, Staatsanwälte, Polizeichefs, Ärzte, KünstlerInnen, Universitätsprofessoren und Führungspersönlichkeiten in allen Berufsgruppen. Es gibt arabische “Miss Israel“ genau so wie arabische Songcontest-GewinnerInnen. Es gibt Freundschaften, gemeinsam genutzte öffentliche Räume und ein faires Miteinander in weiten Teilen der Bevölkerung. Hunderttausende Araber finden in Israel Arbeit, medizinische und soziale Betreuung und Versorgung, genießen die Gleichstellung der Frau, demokratische Wahlen und die Möglichkeit, bis zum höchsten israelischen Gericht seine Rechte geltend zu machen. Das alles ist das Gegenteil von Apartheid.
- In Israel wohnen ca. 1,3 Mio Muslime friedlich unter den Juden, während in der
palästinensischen Autonomie so gut wie kein einziger Jude leben kann, ohne nachweislich in Lebensgefahr zu geraten. Die arabischen Forderungen, Juden müssten „palästinensisches Land“ verlassen, erinnern an die deutsche Idee einer „judenreinen“ Nation! Es gibt in Wahrheit keinen legitimen Grund, warum Juden nicht in Gebieten mit arabischer Bevölkerungsmehrheit leben sollten.
Die BDS-Bewegung ist daher keine legitime, sondern eine Organisation mit deutlich antiisraelischen und antisemitischen Zielsetzungen, die im öffentlichen Leben kein Raum einnehmen darf. Schon gar nicht gehört sie in den Bereich politischer oder religiöser Bildung. BDS widerspricht dem erforderlichen Gebot der Völkerverständigung (vgl. Grundgesetz Artikel 9, Absatz 2).
Die Unterzeichner dieser Petition bitten um die sofortige Einstellung einer Gastprofessur mit BDS-Vertretern und fordern den Senat und die Trägerschaft der Universität Hamburg auf, alle öffentlich geförderten Tätigkeiten von Prof. Esack zu unterbinden.
Mit freundlichen Grüßen
Israelfreunde Norddeutschland
mit den Vereinen / Arbeitskreisen
Christliche Israelfreunde Norddeutschland, Hamburg e.V.
Niedersachsen - Israelfreunde Hannover
Israelfreunde Bremen und umzu
Israelfreunde Schleswig-Holstein
Israelfreunde Mecklenburg-Vorpommern
Freunde Israels (NRW)

Das Problem
Diese Beschwerde und Petition richtet sich gegen die Gastprofessur von Farik Esack an der Universität Hamburg und die damit verbundene BDS-Kampagne (Boykott-Divestment-Sanctions) gegen Israel - sowie öffentliche Lehrveranstaltungen mit BDS-Hintergrund. Wir stehen ein gegen die indirekte Legitimierung und die Verbindungen zu Terrororganisationen wie der PFLP („Volksfront zur Befreiung Palästinas“) und fordern die Beendigung der Gastprofessur von Farik Esack - und den Stopp der Verwendung von Steuergeldern für die Ziele der antiisraelischen BDS-Bewegung.
Link zur Sachinformation: http://www.audiatur-online.ch/2017/01/23/bds-kader-ist-gastprofessor-an-der-uni-hamburg/
PETITIONSTEXT:
An den ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Herrn Olaf Scholz
An die Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft,
Frau Carola Veit
An die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG), Frau Senatorin Katharina Fegebank sowie Frau Staatsrätin Dr. Eva Gümbel
An die Universität Hamburg,
Herrn Direktor Prof. Dr.-Ing. Stephan Olbrich
An die Akademie der Weltreligionen an der Universität Hamburg,
Herrn Direktor Prof. Dr. Wolfram Weiße
BESCHWERDE UND PETITION:
- Gastprofessur von Farik Esack an der Universität Hamburg
- öffentliche Lehrveranstaltungen mit BDS-Hintergrund
- indirekte Legitimierung von Verbindungen zu Terrororganisationen
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Scholz,
sehr geehrte Frau Präsidentin Veit,
sehr geehrte Frau Senatorin Fegebank,
sehr geehrte Frau Staatsrätin Dr. Gümbel,
sehr geehrter Herr Direktor Olbrich,
sehr geehrter Herr Direktor Weiße,
mit großem Unverständnis und Besorgnis haben wir die Gastprofessur von Farid Esack, einem Vorsitzenden der antiisraelischen BDS-Kampagne, zur Kenntnis genommen und drücken hiermit unseren Protest aus. Wir führen inhaltlich dazu aus:
- Die BDS-Bewegung arbeitet seit Jahren daran, Israel in seinem Existenzrecht
anzugreifen und dem jüdischen Staat zusammenhanglos mit Boykotten zu schaden. Das sagen bereits die drei Buchstaben BDS aus: Boykott, Disinvest und Sanktionen. Diese richten sich klar gegen den Staat Israel und sind kein Mittel zur Besserstellung der arabischen Bevölkerung.
- Die Zusammenarbeit der Universität Hamburg mit BDS und den damit verbundenen von der EU klar kategorisierten Terrororganisationen wie z.B. der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFLP) ist nicht hinnehmbar. Diese Verbindung zeigt deutlich, dass es hier um das Existenzrecht des Staates Israel geht. Die Abbildung der Landkarte der PFLP zeigt „ganz Palästina“, Israel wird nicht einmal genannt. Die terroristischen Ziele bedeuten in der Praxis nichts anderes als die Zerstörung des Staates Israel. Wir empfinden es als einen Skandal, dass eine deutsche Universität sich dazu hingibt, bösartige und gewaltverherrlichende Kontakte durch die Ernennung eines Lehrstuhls zu legitimieren und zu fördern.
- Die BDS-Bewegung prägt den Begriff Apartheid im Zusammenhang mit Israel. Dieser Vergleich mit der damaligen südafrikanischen Benachteiligung der schwarzen Bevölkerung ist unfair und falsch. In Israel gibt es arabische Abgeordnete, Staatsanwälte, Polizeichefs, Ärzte, KünstlerInnen, Universitätsprofessoren und Führungspersönlichkeiten in allen Berufsgruppen. Es gibt arabische “Miss Israel“ genau so wie arabische Songcontest-GewinnerInnen. Es gibt Freundschaften, gemeinsam genutzte öffentliche Räume und ein faires Miteinander in weiten Teilen der Bevölkerung. Hunderttausende Araber finden in Israel Arbeit, medizinische und soziale Betreuung und Versorgung, genießen die Gleichstellung der Frau, demokratische Wahlen und die Möglichkeit, bis zum höchsten israelischen Gericht seine Rechte geltend zu machen. Das alles ist das Gegenteil von Apartheid.
- In Israel wohnen ca. 1,3 Mio Muslime friedlich unter den Juden, während in der
palästinensischen Autonomie so gut wie kein einziger Jude leben kann, ohne nachweislich in Lebensgefahr zu geraten. Die arabischen Forderungen, Juden müssten „palästinensisches Land“ verlassen, erinnern an die deutsche Idee einer „judenreinen“ Nation! Es gibt in Wahrheit keinen legitimen Grund, warum Juden nicht in Gebieten mit arabischer Bevölkerungsmehrheit leben sollten.
Die BDS-Bewegung ist daher keine legitime, sondern eine Organisation mit deutlich antiisraelischen und antisemitischen Zielsetzungen, die im öffentlichen Leben kein Raum einnehmen darf. Schon gar nicht gehört sie in den Bereich politischer oder religiöser Bildung. BDS widerspricht dem erforderlichen Gebot der Völkerverständigung (vgl. Grundgesetz Artikel 9, Absatz 2).
Die Unterzeichner dieser Petition bitten um die sofortige Einstellung einer Gastprofessur mit BDS-Vertretern und fordern den Senat und die Trägerschaft der Universität Hamburg auf, alle öffentlich geförderten Tätigkeiten von Prof. Esack zu unterbinden.
Mit freundlichen Grüßen
Israelfreunde Norddeutschland
mit den Vereinen / Arbeitskreisen
Christliche Israelfreunde Norddeutschland, Hamburg e.V.
Niedersachsen - Israelfreunde Hannover
Israelfreunde Bremen und umzu
Israelfreunde Schleswig-Holstein
Israelfreunde Mecklenburg-Vorpommern
Freunde Israels (NRW)

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Petition am 2. Februar 2017 erstellt