Ich heiße Ina Wilhelm, bin 35 Jahre alt und leide unter Aspergerautismus. Weil ich jahrelang nicht gesprochen habe, war ich häufig im Krankenhaus und nahm viele Medikamente. Doch der Therapieerfolg blieb aus. Dann kam mein Arzt vor 11 Jahren auf die Idee, eine Assistenzhündin für mich zu beantragen.

Als Abayomi in mein Leben kam, war es ein Wandel, den man sich kaum vorstellen kann. Seitdem der Hund an meiner Seite ist, ermöglicht sie mir das Sprechen und dass ich überhaupt zu meinem Arzt hingehen konnte und kann. Auch bei Stresssituationen, die bei mir sehr oft auftreten, und starken Schmerzen sinkt mein Cortisolwert nachweislich und mein Blutdruck wird ruhiger, wenn Abayomi da ist. Meine tolle und hilfreiche 24-Stunden-Begleiterin auf vier Pfoten hat es mir ermöglicht, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Heute singe ich im Chor und kann unter vielen Menschen sein. Ich kann mich zu Hause wohlfühlen, auch wenn ich Schmerzen habe. Abayomi beruhigt mich trostvoll und ohne jegliche Bewertung. Mit Abayomi kann ich lachen, weinen und das Leben teilen. Abayomi macht mich stark.

Mein Hund ist nun fast 12 Jahre alt, sodass ich bald einen neuen Assistenzhund an meiner Seite benötige. Die Ausbildung eines Assistenzhundes kostet mindestens 3.000 Euro - dazu kommen die Kosten für die Anschaffung des Hundes. Damals habe ich Glück gehabt: Viele Menschen hatten für uns gespendet. Denn bisher zahlt meine Krankenkasse nicht für einen Autismusbegleithund. Dabei mildert Abayomi - ähnlich wie bei Blinden - die Auswirkungen meiner Behinderung im gesamten täglichen Leben. Wenn ich also nur mithilfe meines Hundes mein Leben bestreiten kann, dann müsste er auch als „Hilfsmittel” anerkannt und finanziert werden. Zudem ist der Hund viel billiger als Krankenhausaufenthalte, Medikamente und einige anderen Therapieformen, die ich anstelle dessen machen dürfte.

Natürlich wird Abayomi bis an ihr Lebensende bei mir bleiben, aber sie hat sich auch Entlastung verdient und kann, wie auch wir Menschen, einfach auch mehr Ruhe brauchen und mich nicht 24 Stunden begleiten....wenn sie dieses für Hunde doch schon hohe Alter erreicht hat.Sie wird in aller Ehre und jeden Tag hoffentlich noch eine Weile bei mir sein.

Ich fordere meine Krankenkasse daher auf, mir einen Assistenzhund für die Bewältigung meines Alltags zu zahlen. Der wertvolle Beitrag von Assistenzhunden ist wissenschaftlich bewiesen, auch mein Arzt hat Abayomis positiven Einfluss auf mich mehrfach in Gutachten bestätigt. Mein Autismusbegleithund sollte daher wie ein Blindenführhund anerkannt und bezahlt werden.

Bitte unterstützen Sie mich jetzt mit Ihrer Unterschrift. Sobald Sie unterschrieben haben, machen Sie Ihre Freunde und Bekannten auf die Petition aufmerksam: www.change.org/starkmithund.

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Unterschrieben haben u.a.:

Mag.Patrick Schuter MPH - seit 2012  wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts Palliativ Care  und Organisationsethik - Leitung des Internationalen Universitätslehrganges.

Dieses Jahr Leitung des internationalen Universitätslehrganges Organisationsethik in Wien, München und Zürich über mehrere Monate

       

Prof. Dr. Dieter Puchta - deutscher Unternehmensberater, Bankmanager, Hochschullehrer und Politiker (SPD)

Sonja Zietlow - Moderatorin und Vorstand/Schirmherrin von beschützerinstinkte e.V. - Hunde helfen Kindern 

Dr. Rainer Hagencord - Institutsleiter und Gründer des Theologischen Institutes für Zoologie - Schirmherrin davon ist Dr. Jane Goodall

Peter Kaufmann - Projektleiter der Autismusbegleithunde in der Schweiz - die auch in der großen Blindenführhundeschule Allschwil integriert ist

Dr. Anna Sophie Müller -1. Vorsitzende von Hypo-Hund e.V. (Assistenzhunde für Diabetiker/innen) und Autorin des Ausbildungslehrgangs Assistenzhundetrainer/innen an der Akademie für Tiernaturheilkunde (ATN); sie haben maßgeblich daran mitgewirkt, dass das Land SL-H ein Gesetz für Assistenzhundeteam entwickelt; jede seriöse Initiative zur Anerkennung der Assistenzhunde ist unterstützenswert

Astrid Ledwina - Vorsitzende des Vereins Rehahunde Deutschland e.V. Rehahunde-Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und  bildet  für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen) speziell ausgebildete  Rehabilitationshunde (Diabetikervorwarnhunde, Epilepsievorwarnhunde, Behindertenbegleithunde, Therapiehunde) aus, die ihnen im Alltag zur Hilfe gehen , Ihnen  zu mehr Akzeptanz , mehr Freiraum, mehr Lebensqualität führen und vor allem gut für die Seele sind. Oberstes Ziel der Rehahunde-Deutschland  ist es, dass jeder Rehahund die Anerkennung als medizinisches Hilfsmittel  im Sinne des § 33 SGB V und der  PG 99  durch die Spitzenverbände der GKV erhalten , dass Infolge dessen auch die bisher anerkannten Blindenführhunde  in diese fallen und somit alle Rehahunde gesetzlich gleichgestellt werden

Gloria Dipl.Ing.Petrovics, Vorsitzende des Vereins "Freunde der Assistenzhunde Europas" (vormals Rehabilitationshunde)

Servicehunde Deutschland e.V. -Servicehunde Deutschland e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit über die faszinierende Arbeit der Assistenzhunde zu informieren. Aber der Verein wird auch die politischen und sozialen Hintergründe zum Thema kritisch begleiten.

Nicol Matt - Musikalischer Botschafter Singende Krankenhäuser e.V. / Internationaler Dirigent - Choir of Europe. Die rege Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten aus Deutschland, England und den USA - wie Frank Zabel, Bob Chilcott, Morten Lauridsen, John Rutter - verweist auf seine ausgeprägte Offenheit für alles Neue und rundet das künstlerische Profil ab.

Norbert Hermanns - Musiktherapeut (DMtG) - Heilpraktiker (Psychotherapie)  - Dipl. Sänger - 1. Vorsitzender "Singende Krankenhäuser e.V." - Musiktherapeut Palliativzentrum UK Köln - Dipl. Religionspädagoge

Jost Gabriel - Filmproduzent - "Back to the roots" - neuer Kinofilm - Dokumentation - Reise auf Pferderücken über die Rocky Mountains von Montana - ab Ende 2013 in den Programmkinos

Renate Feyerbacher - deutsche Journalistin mit mehreren Auszeichnungen

Heike Harrison - Spendenaktionen, Kinderrechte, UN-Kinderrechtskonvention, Politik, Demokratie, Petitionen

Martina Patterson - kfm. Angestellte - engagierte Tier- und Naturschützerin -Menschenrechtlerin

Bert Bohla - 1. Vorsitzender Verein Lichtblicke e.V. - Verein zur Förderung des Blindenführhundwesens - setzt sich für die Gleichstellung mit  anderen Assistenzhunden ein

Lothar Epe - RollingPlanet Redakteur - Portal für Behinerte Menschen, Senioren und andere Sensationen

Dr. Kirsten Tackmann - MdB im Bundestag die Linke mit einer parlamentarischen Anfrage für Therapiehunde und Assistenzhunde

Veterinärmedizinerin, Chemielaborantin - Mitglied bei Rettungshundestaffel Brandenburg e.V.

http://kirsten-tackmann.de/frage-therapiehunde/

Kathrin VoglerBundestagsabgeordnete für DIE LINKE - für ein solidarisches Gesundheitswesen - Nein zum Krieg - für zivile Konfliktbearbeitung

 

Letter to
Betriebskrankenkasse Bremen Gerhard Wargers, Vorstand der BKK firmus
Bundesgesundheitsministerium Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe
Sehr geehrter Herr Wargers,

ich heiße Ina Wilhelm, bin 35 Jahre alt und leide unter Aspergerautismus. Weil ich jahrelang nicht gesprochen habe, war ich häufig im Krankenhaus und nahm viele Medikamente. Doch der Therapieerfolg blieb aus. Dann kam mein Arzt vor 11 Jahren auf die Idee, eine Assistenzhündin für mich zu beantragen.

Als Abayomi in mein Leben kam, war es ein Wandel, den man sich kaum vorstellen kann. Seitdem der Hund an meiner Seite ist, ermöglicht sie mir das Sprechen und dass ich überhaupt zu meinem Arzt hingehen konnte und kann. Auch bei Stresssituationen, die bei mir sehr oft auftreten, und starken Schmerzen sinkt mein Cortisolwert nachweislich und mein Blutdruck wird ruhiger, wenn Abayomi da ist. Meine tolle und hilfreiche 24-Stunden-Begleiterin auf vier Pfoten hat es mir ermöglicht, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Heute singe ich im Chor und kann unter vielen Menschen sein. Ich kann mich zu Hause wohlfühlen, auch wenn ich Schmerzen habe. Abayomi beruhigt mich trostvoll und ohne jegliche Bewertung. Mit Abayomi kann ich lachen, weinen und das Leben teilen. Abayomi macht mich stark.

Mein Hund ist nun fast 12 Jahre alt, sodass ich bald einen neuen Assistenzhund an meiner Seite benötige. Die Ausbildung eines Assistenzhundes kostet mindestens 3.000 Euro - dazu kommen die Kosten für die Anschaffung des Hundes. Damals habe ich Glück gehabt: Viele Menschen hatten für uns gespendet. Denn bisher zahlt Ihr Haus nicht für einen Autismusbegleithund. Dabei mildert Abayomi - ähnlich wie bei Blinden - die Auswirkungen meiner Behinderung im gesamten täglichen Leben. Wenn ich also nur mithilfe meines Hundes mein Leben bestreiten kann, dann müsste er auch als „Hilfsmittel” von Ihrem Haus anerkannt und finanziert werden. Zudem ist der Hund viel billiger als Krankenhausaufenthalte, Medikamente und einige anderen Therapieformen, die ich anstelle dessen nach Leistungskatalog machen dürfte.

Ich fordere Sie, Herr Wargers, daher auf, mir einen Assistenzhund für die Bewältigung meines Alltags zu zahlen. Der wertvolle Beitrag von Assistenzhunden ist wissenschaftlich bewiesen, auch mein Arzt hat Abayomis positiven Einfluss auf mich mehrfach in Gutachten bestätigt.

Bitte ermöglichen Sie mir weiterhin, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, erkennen Sie meinen Autismusbegleithund an und finanzieren Sie ihn mir.